Mittwoch, 27. Juni 2007

Mythos Podelwitz

Als wir vor kurzem den Landgasthof Podelwitz unter die Lupe nahmen, erzählte uns R., die Gastwirtschaft sei schon zu DDR-Zeiten bekannt gewesen - als Schlemmerort "für Handwerksmeister und Autowerkstattbesitzer", also Menschen, die im Arbeiter- und Bauernstaat immer eine gute Mark gemacht hatten. Weswegen es bis heute unschick für manche Menschen sei, in den Rackwitzer Ortsteil zu fahren. Dass Podelwitz tatsächlich eine der drei wichtigsten Adressen gewesen sein soll, "wollte man in der DDR mal etwas Besonderes essen", lese ich heute in Gunter Böhnkes Gastrokolumne im aktuellen Wochenkurier.

ZeitungsausschnittQuelle: Böhnke`s Gastro-Tipp, Leipziger Wochenkurier 26.6.07, Seite 10.


Interhotel und Gastmahl des Meeres lockten mit Kaviar und Fisch, aber was war das Außergewöhnliche an der Vorortgaststätte? Leider geht Herr Böhnke mit keiner Silbe darauf ein und als Zugereiste kennen wir auch nur den heutigen Zustand. Vielleicht war es die Vielfalt? Das Wild? Dass man möglicherweise freie Platzwahl hatte? Ich kann nur spekulieren und R. kennt es auch nur vom Hörensagen. Also, lieber Gunter Böhnke (und natürlich alle anderen alten Leipziger Häsinen und Hasen) - wenn Sie mehr erzählen wollen über den Mythos Podelwitz - wir sind gespannt.

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