Vorhin habe ich eine Email von Herrni Borstel*) bekommen, der wissen wollte, ob man die Karottenfinger auch als kalten Fingerfood verwenden kann. Ist wohl für eine Party am morgigen Samstag. Also, ich esse sie auch kalt aus dem Kühlschrank. Aber dann fehlt natürlich der Kontrast zwischen kalter Joghurtsauce und den heißen Möhrenteilchen.
Aber ich würde neue Gerichte sowieso vorab ausprobieren, bevor ich das Ergebnis meinen Gästen serviere. Dann hat man schon ein Gefühl für Zubereitung und Menge. Vor allem weiß man dann auch, ob es schmeckt - nicht dass es zum Essensgau bei der Party kommt. Bei einer größeren Übungsmenge ist es auch kein Problem, ein paar Fingerchen zurückzulegen und dann kalt zu kosten. Dann kann Herrni Borstel selbst entscheiden, ob das Rezept für Partysnacks taugt. Vielleicht teilt er dann auch sein Wissen mit uns.
Update
*) HerrniBorstel mag seinen alten Nick nicht. Kann ich verstehen.
Jedes Ding hat seine Zeit. So auch dieses Blog. Berlin ist groß und schnell, und wir sind zu klein und langsam, um den Wandel auch nur teilweise abbilden zu können. Deshalb: Danke für's Lesen und Kommentieren. Ab sofort ist das Blog im Archiv-Modus und bleibt voraussichtlich stehen, vielleicht bis Google den Blogger-Dienst einstellt.
Freitag, 30. März 2007
Dienstag, 27. März 2007
Guacamole in der Nacht, du hast Tränen mir gebracht
Conny Francis hat vor vielen, vielen Jahren in einem schauerlich gejohlten Liedchen die verlorene Liebe zu Piero beheult. Der Inhalt: Piero, der Schlingel, macht sich ein Mädchen in einer "blauen Sommernacht" mit schmachtendem Liebesgesang gefügig. Dann zieht er zur nächsten Dame und das Mädchen schluchzt und kann ihn nicht vergessen. Mit essen hat das wirklich nichts zu tun, und trotzdem muss ich jedesmal beim Anrühren meiner Guacamole dieses Liedchen trällern, weil das klingt doch schon ganz ähnlich. Barcarole - Guacamole!? Ist doch so, oder? Das könnte man zugegebener Maßen als höheren Blödsinn abtun, aber leider kann ich keine Avocadocreme zubereiten, ohne dass Connie Francis in meinem inneren Ohr losquietscht. Um noch was Sinnvolles zum Thema zu schreiben, verrate ich jetzt noch mein "Rezept" für Guacamole. Rezept in Anführungsstrichen deshalb, weil ich immer reinkippe, was gerade so im Haus ist. Ist schnell zubereitet und ein ausgezeichneter Brotaufstrich oder Dip.

Diesmal waren es:

Den Limettensaft und die geschälte Knoblauchzehe (den Keim entfernen!) presse ich direkt in die ausgekratzte Avocado und verarbeite alles mit der Gabel zu einer geschmeidigen Masse. Das funktioniert nicht, wenn die Frucht noch unreif und damit nicht butterweich ist. Mit der Stabmixer bringt man das Zeug dann schon klein, mir schmeckt das Ergebnis aber immer zu "grün". Dann lieber noch ein paar Tage auf den richtigen Reifegrad warten. Jetzt noch Pfeffer und Salz nach Geschmack und die Crème fraîche (oder Jogurt, Schmand - wie man möchte) dazugeben und gut vermantschen.

Das Ergebnis sieht dann aus wie grüner Kleister und schmeckt herrlich würzig. Lustigerweise schweigt Connie Francis in meinem Kopf, wenn ich über Guacamole schreibe. Aber wenn es das nächste Mal der Avocado an die Schale geht, werden wir beide die Frucht wieder besingen. Das bin ich mir ganz sicher.

Diesmal waren es:
- 1 schöne reife Avocado (muss sich mit dem Finger leicht eindellen lassen)
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Limette
- 1 Esslöffel Crème fraîche
- Pfeffer aus der Mühle, Salz

Den Limettensaft und die geschälte Knoblauchzehe (den Keim entfernen!) presse ich direkt in die ausgekratzte Avocado und verarbeite alles mit der Gabel zu einer geschmeidigen Masse. Das funktioniert nicht, wenn die Frucht noch unreif und damit nicht butterweich ist. Mit der Stabmixer bringt man das Zeug dann schon klein, mir schmeckt das Ergebnis aber immer zu "grün". Dann lieber noch ein paar Tage auf den richtigen Reifegrad warten. Jetzt noch Pfeffer und Salz nach Geschmack und die Crème fraîche (oder Jogurt, Schmand - wie man möchte) dazugeben und gut vermantschen.

Das Ergebnis sieht dann aus wie grüner Kleister und schmeckt herrlich würzig. Lustigerweise schweigt Connie Francis in meinem Kopf, wenn ich über Guacamole schreibe. Aber wenn es das nächste Mal der Avocado an die Schale geht, werden wir beide die Frucht wieder besingen. Das bin ich mir ganz sicher.
Sonntag, 25. März 2007
"Tödliche Delicatessen" in der Brasserie
Mit potentiell lebensbedrohlichen Lebensmitteln will ich nichts zu tun haben (nein, selbst gesammelte Pilze gehören nicht in diese Kategorie). Lokale die damit locken, locken nicht - sie schrecken. Gestern Abend aber machte ich eine Ausnahme, die Bedrohung in der Brasserie am Rosental war nämlich nur rein virtueller Natur. Die Erklärung ist simpel: In Leipzig war bis heute Buchmesse und so ungefähr jede Kneipe, jedes Restaurant, jedes Szenelokal im Stadtzentrum holt sich Autoren ins Haus, gerne auch mit kulinarischen Themen.
Ich hatte zwar keinen Hunger (dämonisch-guter Geburtstagsbrunch bei A.!), aber wenn man schon mal da ist - ein Blick in die Karte schadet nichts. Schließlich kannte ich die Brasserie nur von Außen. Ich huschte also rein, um festzustellen, dass alle Tische in der Schummerbude besetzt waren. Das Kellerlokal ist aber auch winzig. Höchstens zehn Tische, und die sind auch noch sehr klein. Also verschob ich den Essenstest vorläufig auf danach, als Lesungsnachtisch sozusagen und suchte mir einen freien Stuhl in der Nähe des Vorlesers. Wer jetzt gleich wissen möchte, was die Brasserie mir servierte, kann den folgenden Teil getrost überspringen.
Was wir zu hören bekamen, erinnerte mich ein wenig an Don Alphonos Liquide. Insidergeschichten aus der Szene, nur dass nicht um Dotcoms sondern um die Berliner Gastronomie geht - um Restaurantkritiker, Zeitungsredakteure, eitle Halbpromis. Autor Thomas Askan Vierich war selbst Restaurantkritiker in Berlin, und wenn seine Geschichte auch etwas von einer Seifenoper hat, und der Stadtmagazinstil an allen Ecken und Enden durchschlägt - Vierig versteht einfach was vom Essen und Trinken. Vor, während, nach den Lesepassagen streute er immer kleine Fress-Anekdoten ein, bejammerte die Schwierigkeit, noch ein Gasthaus mit einfacher, bodenständiger Küchen zu finden ("es gibt kaum noch anständigem Schweinebraten"), schon gar nicht in Brandenburg. Jep. Der Mann weiß, was schlecht ist. Aber er kennt auch das Gute und schätzt es. In der folgenden Szene lässt uns der Autor teilhaben, wie der gehasste Restaurantkritiker zwischen Hauptgang und Käseplatte spektakulär verscheidet. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Schokoladenpudding bei Gourmets dieses Kalibers wirklich akzeptiert wäre.
Ich mag diese Stelle, denn des hier versterbenden Herrn Pompels Wahlspruch war "Wer nicht an die Karotte glaubt, ist verloren". Und ich bin kurz davor, für dieses eigentlich wunderbare Gemüse verloren zu sein. Durchs Bild huscht hier übrigens die sehr nette und aufmerksame Bedienung, die in bewunderswerter Weise ohne Teller- und Glasverlust durch den engen Gastraum balancierte.
So, und dann war alles vorbei und ich durchforstete die Speisekarte, bestellte - schon wieder ganz hungrig - feines Kalbsragout mit Waldpilzen in Kräuterrahmsoße und hausgemachten Semmelknödeln (11,50 Euro). An die Weine traute ich mich gestern nicht mehr ran, das hätte dann die Heimfahrt per Taxi bedeutet. Aber zu diesem Ragout hätte gut ein leichter Riesling gepasst, denn trotz der Schwammerl war es recht zurückhaltend im Geschmack, dafür sehr rahmig. Die Semmelklöße waren angenehm locker, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne kurz in Butter angeröstet. So habe ich sie zwar bisher selten bekommen, aber es harmonierte gut mit der Soße. An den Fleischstückchen musste ich ziemlich herumkauen - eindeutig Kalb, aber ein bisschen trocken. Muss bei einem Ragout wirklich nicht sein. Von meinen Möhrenproblemen konnte der Koch nichts wissen, deshalb bekommen die Wurzelscheibchen in der Rahmsoße von mir ein Doppelplus. Wenn ich wieder welche mag, probiere ich das auch aus. Im Laufe des Mahls stellte sich dann doch heraus, dass ich nicht so hungrig war, wie ich erst gedacht hatte und die Portion war fast zu reichlich für mich. Nein, es ging auch ohne Pfauenfeder oder Magenbitter. Auf jeden Fall steht die Brasserie jetzt auf meiner da-gehen-wir-nochmal-hin-Liste. Ehrlich gesagt teste ich lieber selbst, als von Leuten zu hören, die beim Testen sterben.
Ich hatte zwar keinen Hunger (dämonisch-guter Geburtstagsbrunch bei A.!), aber wenn man schon mal da ist - ein Blick in die Karte schadet nichts. Schließlich kannte ich die Brasserie nur von Außen. Ich huschte also rein, um festzustellen, dass alle Tische in der Schummerbude besetzt waren. Das Kellerlokal ist aber auch winzig. Höchstens zehn Tische, und die sind auch noch sehr klein. Also verschob ich den Essenstest vorläufig auf danach, als Lesungsnachtisch sozusagen und suchte mir einen freien Stuhl in der Nähe des Vorlesers. Wer jetzt gleich wissen möchte, was die Brasserie mir servierte, kann den folgenden Teil getrost überspringen.
Was wir zu hören bekamen, erinnerte mich ein wenig an Don Alphonos Liquide. Insidergeschichten aus der Szene, nur dass nicht um Dotcoms sondern um die Berliner Gastronomie geht - um Restaurantkritiker, Zeitungsredakteure, eitle Halbpromis. Autor Thomas Askan Vierich war selbst Restaurantkritiker in Berlin, und wenn seine Geschichte auch etwas von einer Seifenoper hat, und der Stadtmagazinstil an allen Ecken und Enden durchschlägt - Vierig versteht einfach was vom Essen und Trinken. Vor, während, nach den Lesepassagen streute er immer kleine Fress-Anekdoten ein, bejammerte die Schwierigkeit, noch ein Gasthaus mit einfacher, bodenständiger Küchen zu finden ("es gibt kaum noch anständigem Schweinebraten"), schon gar nicht in Brandenburg. Jep. Der Mann weiß, was schlecht ist. Aber er kennt auch das Gute und schätzt es. In der folgenden Szene lässt uns der Autor teilhaben, wie der gehasste Restaurantkritiker zwischen Hauptgang und Käseplatte spektakulär verscheidet. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Schokoladenpudding bei Gourmets dieses Kalibers wirklich akzeptiert wäre.
Ich mag diese Stelle, denn des hier versterbenden Herrn Pompels Wahlspruch war "Wer nicht an die Karotte glaubt, ist verloren". Und ich bin kurz davor, für dieses eigentlich wunderbare Gemüse verloren zu sein. Durchs Bild huscht hier übrigens die sehr nette und aufmerksame Bedienung, die in bewunderswerter Weise ohne Teller- und Glasverlust durch den engen Gastraum balancierte.
So, und dann war alles vorbei und ich durchforstete die Speisekarte, bestellte - schon wieder ganz hungrig - feines Kalbsragout mit Waldpilzen in Kräuterrahmsoße und hausgemachten Semmelknödeln (11,50 Euro). An die Weine traute ich mich gestern nicht mehr ran, das hätte dann die Heimfahrt per Taxi bedeutet. Aber zu diesem Ragout hätte gut ein leichter Riesling gepasst, denn trotz der Schwammerl war es recht zurückhaltend im Geschmack, dafür sehr rahmig. Die Semmelklöße waren angenehm locker, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne kurz in Butter angeröstet. So habe ich sie zwar bisher selten bekommen, aber es harmonierte gut mit der Soße. An den Fleischstückchen musste ich ziemlich herumkauen - eindeutig Kalb, aber ein bisschen trocken. Muss bei einem Ragout wirklich nicht sein. Von meinen Möhrenproblemen konnte der Koch nichts wissen, deshalb bekommen die Wurzelscheibchen in der Rahmsoße von mir ein Doppelplus. Wenn ich wieder welche mag, probiere ich das auch aus. Im Laufe des Mahls stellte sich dann doch heraus, dass ich nicht so hungrig war, wie ich erst gedacht hatte und die Portion war fast zu reichlich für mich. Nein, es ging auch ohne Pfauenfeder oder Magenbitter. Auf jeden Fall steht die Brasserie jetzt auf meiner da-gehen-wir-nochmal-hin-Liste. Ehrlich gesagt teste ich lieber selbst, als von Leuten zu hören, die beim Testen sterben.
Samstag, 24. März 2007
Imbisswelt: "brotlos" (nomen est omen?)
Seit ungefähr drei Wochen versucht ein Existenzgründerteam die Imbissszene im Gohlis aufzurollen. Ich weiß nicht, ob ich meinen Laden brotlos genannt hätte, was doch einen etwas negativen Beigeschmack hat. Als kleiner Fressteufel, der ich bin, interessierte es mich natürlich brennend, was in dem ehemaligen Bäckerladen in der Landsberger Straße 20 jetzt an Köstlichkeiten feilgeboten wird. Sah gleich nach Konzeptgastronomie aus, denn der erste Eindruck ist wirklich absolut überzeugend. Jedenfalls optisch. Aber der BILD-Aufsteller am Eingang hätte mich warnen sollen.

Die Imbisstruppe hat sich wirklich professionell aufs Geschäft vorbereitet, alles geschmackvoll durchrenoviert. Ein schöner warmer Terrakottaboden, knuffige Sitzgelegenheiten - alles stimmig, appetitlich, in einem ordentlichen Corporate Design. Ich würde sagen, dass wir hier das Ergebnis einer versierten Existenzgründerberatung und die Arbeit eines professionellen Designers bewundern dürfen. Zur Eröffnung gab es kostenlosen Kaffee, gut gemachte Handzettel und Kugelschreiber mit Namen und Adresse, überreicht von einer freundlichen Dame im orangefarbigen "brotlos"-Shirt.
Ich wünschte, ich könnte über das Essen das gleiche sagen, was mir an Stichworten zu dem Laden spontan einfällt: Inspiriert, frisch, mit einer sehr persönlichen Note, keine typisch-miefige Döner- oder Imbissbude mit schwerem Friteusendunst. Ehrlich gesagt: am liebsten hätte ich einen tollen Imbisstipp gegeben, hätte am liebsten gesagt: Leute - in Gohlis ist ein neuer Stern aufgegangen, Bagel Brothers zieht euch warm an, das ist der Imbiss der Zukunft.
Nichts dergleichen. Es gibt belegte Brötchen: 2 Scheiben Wurst + Salatblatt, 2 Scheiben Käse + Salatblatt, 1 gekochtes Ei in Scheiben, Fettbemme + Gurke. Warm: Bockwurst, Soljanka, Nudeln mit Soße. Kalt: Nudelsalat, Salatbox. Kaffee: gebrüht. Sorry, leider fällt mir dazu nicht mehr ein, auch wenn das Zeug frisch ist und die Sachen vermutlich selbst gemacht sind. Der Nudelsalat hat ordentliche Partyqualität, die bissfesten Nudeln mit einer recht anständigen Tomatensoße füllen den Bauch. Bei den Preisen ist wohl nicht mehr zu erwarten, denn alles kostet nur zwischen 75 Cent(!) und drei Euro. Ich bin enttäuscht (hätte ich das noch extra erwähnen müssen?). Der schöne Laden, das gelungene Design, der doch ganz originelle Name - ich hätte ein bisschen mehr Fantasie und Gaumenkitzel erwartet. Und wieder mal eine dieser Unternehmungen, wo die Existenzgründerberatung zwangläufig versagt. Wenn das Produkt nicht stimmt, ist das ganze schöne Marketing sinnlos.

Die Imbisstruppe hat sich wirklich professionell aufs Geschäft vorbereitet, alles geschmackvoll durchrenoviert. Ein schöner warmer Terrakottaboden, knuffige Sitzgelegenheiten - alles stimmig, appetitlich, in einem ordentlichen Corporate Design. Ich würde sagen, dass wir hier das Ergebnis einer versierten Existenzgründerberatung und die Arbeit eines professionellen Designers bewundern dürfen. Zur Eröffnung gab es kostenlosen Kaffee, gut gemachte Handzettel und Kugelschreiber mit Namen und Adresse, überreicht von einer freundlichen Dame im orangefarbigen "brotlos"-Shirt.
Ich wünschte, ich könnte über das Essen das gleiche sagen, was mir an Stichworten zu dem Laden spontan einfällt: Inspiriert, frisch, mit einer sehr persönlichen Note, keine typisch-miefige Döner- oder Imbissbude mit schwerem Friteusendunst. Ehrlich gesagt: am liebsten hätte ich einen tollen Imbisstipp gegeben, hätte am liebsten gesagt: Leute - in Gohlis ist ein neuer Stern aufgegangen, Bagel Brothers zieht euch warm an, das ist der Imbiss der Zukunft.
Nichts dergleichen. Es gibt belegte Brötchen: 2 Scheiben Wurst + Salatblatt, 2 Scheiben Käse + Salatblatt, 1 gekochtes Ei in Scheiben, Fettbemme + Gurke. Warm: Bockwurst, Soljanka, Nudeln mit Soße. Kalt: Nudelsalat, Salatbox. Kaffee: gebrüht. Sorry, leider fällt mir dazu nicht mehr ein, auch wenn das Zeug frisch ist und die Sachen vermutlich selbst gemacht sind. Der Nudelsalat hat ordentliche Partyqualität, die bissfesten Nudeln mit einer recht anständigen Tomatensoße füllen den Bauch. Bei den Preisen ist wohl nicht mehr zu erwarten, denn alles kostet nur zwischen 75 Cent(!) und drei Euro. Ich bin enttäuscht (hätte ich das noch extra erwähnen müssen?). Der schöne Laden, das gelungene Design, der doch ganz originelle Name - ich hätte ein bisschen mehr Fantasie und Gaumenkitzel erwartet. Und wieder mal eine dieser Unternehmungen, wo die Existenzgründerberatung zwangläufig versagt. Wenn das Produkt nicht stimmt, ist das ganze schöne Marketing sinnlos.
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