<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678</id><updated>2012-01-19T15:23:40.952+01:00</updated><category term='Brot'/><category term='Einkaufen'/><category term='International'/><category term='Werkzeug'/><category term='Franken'/><category term='italienisch'/><category term='deutsch'/><category term='Ausflug'/><category term='Auswärts essen'/><category term='Leipzig'/><category term='Kuchen'/><category term='Mittagstisch'/><category term='Brotzeit'/><category term='Koch-Buch'/><category term='Imbissbude'/><category term='Restaurant'/><category term='Berlin'/><category term='Bier'/><category term='Treptow'/><category term='backen'/><category term='vegetarisch'/><category term='USA'/><category term='Café'/><category term='Getränk'/><category term='Plauderei'/><category term='asiatisch'/><category term='Bar'/><category term='Kneipe/Imbiss'/><category term='Rezept'/><category term='Fürth'/><category term='Meer'/><category term='griechisch'/><category term='spanisch'/><category term='Fisch'/><category term='Presseschau'/><category term='russisch'/><category term='Süßes'/><title type='text'>lecker essen in berlin!</title><subtitle type='html'>Wir schreiben wieder. Wie bisher höchst subjektiv, aber garantiert unabhängig und nicht gesponsert...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>187</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6327568083530012549</id><published>2010-11-21T22:56:00.004+01:00</published><updated>2010-11-22T12:13:27.501+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spanisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bier'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='italienisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittagstisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Treptow'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Warum wir ein bisschen mehr Wohlstand in Berlin brauchen</title><content type='html'>Ich mag den Wandel in Alt-Treptow, im Kiez rund um die Karl-Kunger-Straße. Manche schreien "Gentrifizierung!" und schmieren das Haus einer Baugruppe mit hasserfüllten Parolen zu. Andere, und dazu gehöre nicht nur ich, sehen die angenehmen Seiten: Weniger Menschen mit schweren Alkoholproblemen, die ihre gebrüllten Diskussionen um Mitternacht unter deinem Schlafzimmerfenster führen. Weniger Sofaruinen, Ekelmatrazen und Fernsehwracks auf den Baumscheiben. Kaum noch leere Lädchen, die vor sich hinrotten.&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOmN8vaxjHI/AAAAAAAAAvo/4zhQltEE74I/s1600/kkunger%252Bschnapsflaschen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOmN8vaxjHI/AAAAAAAAAvo/4zhQltEE74I/s400/kkunger%252Bschnapsflaschen.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wohl bekomm's. Die Freunde des Pfefferminzschnapses markieren ihr Revier im Kunger-Kiez.&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;In den vergangenen drei Jahren&amp;nbsp;kamen rund um die Karl-Kunger-Straße hinzu&amp;nbsp;(ich zähle jetzt nur die Neuzugänge auf, die was mit Essen und Trinken zu tun haben, die Galerien, den T-Shirtdruck, die Klavier- und Fahrradwerkstatt, die Medienagentur, die Textildesignerinnen lasse ich mal außen vor):&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;das &lt;a href="http://www.provinz-berlin.de/" target="_blank"&gt;Café Provinz&lt;/a&gt;, mit Lesebühne, vegetarischem Mittagstisch, gutem Kaffee, &lt;a href="http://www.rollberger.de/" target="_blank"&gt;Rollbergbier&lt;/a&gt; und WLan.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ein kleiner vietnamesischer Imbiss;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die &lt;a href="http://www.treptower-klause.de/" target="_blank"&gt;Treptower Klause&lt;/a&gt;, die sich von einer verstaubten Kiezkneipe mit Pils und Bockwurst in ein herrliches kleines Restaurant mit wechselnder und anspruchsvoller Abendkarte verwandelt hat;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.kungerkiez.de/unser-kiez/gewerbe-a-z/gastronomie/352.karla-trinkraum.html" target="_blank"&gt;Karlas Gute Stube&lt;/a&gt;, das erst mit Fresken an der Wand als "Karla Trinkraum" gestartet war, aber inzwischen kein Essen mehr anbietet, dafür Spiele und Tatort;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Vollkornbäckerei Hartwich (an der Elsenstraße) mit einem Sauerteigbrot, das meiner Meinung qualitativ und geschmacklich mit der Hofpfisterei mithalten kann. Aber eben in Berlin seine Backstube hat;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ein mittelmäßiger türkischer Bäcker in der Bouchéstraße, der sich leider nicht traut, im gar nicht mehr so urdeutschen Kungerkiez türkisches Weißbrot und Simit anzubieten;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ein &lt;a href="http://www.lpg-naturkost.de/lpg-bouch-Ostrasse" target="_blank"&gt;LPG-Biosupermarkt&lt;/a&gt; mit Brot, Kaffeeausschank und Zeugs zum Vor-Ort-essen, wo ich aber noch nicht war (ebenfalls Bouchéstraße);&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Obstsammler von &lt;a href="http://www.mundraub.org/" target="_blank"&gt;Mundraub&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(kein Obstladen, aber jung und hipp);&lt;/li&gt;&lt;li&gt;der Feinkostladen &lt;a href="http://www.ilsogno-berlin.de/" target="_blank"&gt;Il Sogno&lt;/a&gt;, eigentlich eher eine Espressobar,&amp;nbsp;mit hervorragendem Kaffee und Gebäck, die auch allerhand italienischer Feinkost und Wein verkauft. Außerdem gibt es einen Mittagstisch.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Ganz klar: die Kaufkraft im Viertel ist gestiegen. Angelockt durch die günstigen Mieten und die schöne Lage zwischen Spree, Neukölln und Landwehrkanal sind neben Studis auch Leute mit ein bisschen Einkommen hergezogen. Menschen, die in ihrer Straße auch mal gut essen möchten und nicht nur im Supermarkt einkaufen &amp;nbsp;möchten oder müssen. Davon gibt es hier im Kiez auch noch drei Stück, auch die billigen Bäcker und die Spätverkäufe, den Schlachterimbiss und die schräge Eckkneipe mit billigem Bier. Für alle etwas. Die Kehrseite sind steigenden Mieten. Vorher waren sie niedrig, wer wollte schon in die öde Gegend. Das hat sich geändert, an den Bäumen hängen Zettel Wohnungssuchender, bei Neuvermietungen steigt der Preis. Manche befürchten die "Prenzlauerbergisierung" durch Baugruppen und Eigentumswohnungen. Ich bin mir nicht sicher, wo das Viertel am Ende stehen wird. Sicher bin ich mir nur, dass Mietwohnungen immer Spekulationsobjekte sind und &amp;nbsp;zum Geld verdienen gebaut wurden. Und so lange die Politik nicht ins Mieteigentum mit Gesetzen und Verordungen eingreift oder Sozialbauten fördert, werden Mieten mit der Nachfrage steigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abwarten und Latte Macchiato trinken. Zeit für mich ein paar nette kulinarische Sachen&amp;nbsp;&amp;nbsp;hier aus der Gegend -&amp;nbsp;außer das &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/12/tapasperle-in-treptow.html"&gt;unverändert grandiose Tapas 6&lt;/a&gt; - &amp;nbsp;vorzustellen. Fortsetzung folgt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6327568083530012549?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6327568083530012549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/11/warum-wir-ein-bisschen-wohlstand-mehr.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6327568083530012549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6327568083530012549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/11/warum-wir-ein-bisschen-wohlstand-mehr.html' title='Warum wir ein bisschen mehr Wohlstand in Berlin brauchen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOmN8vaxjHI/AAAAAAAAAvo/4zhQltEE74I/s72-c/kkunger%252Bschnapsflaschen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-299377829516275667</id><published>2010-11-20T15:54:00.004+01:00</published><updated>2010-11-20T16:59:37.205+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='russisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Die Karausche: Wie ich den Fisch des Jahres in Berlin-Lichtenberg fand</title><content type='html'>Dem Krankenhaus bin ich entflohen, fast ebenso lange habe ich nichts mehr geschrieben. Könnte eine echte Schreibblockade sein. Nicht, dass ich nichts mehr erleben würde oder mir die Lust am Fotografieren und Bloggen vergangen wäre. Ich nehme es mir ja jedesmal vor, wenn ich etwas Interessantes gekauft, gegessen, gesehen habe. Dann kommt der Moment, wo ich mich ins Blog einloggen will, die SD-Karte mit den Fotos steckt im Slot, ich seh' mir die Bilder an, bastele sie auf leckeressen-Format zurecht. &amp;nbsp;Und dann: nichts! Kein Drang, meine Erlebnisse in die Welt hinauszuposaunen. &lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Aber niemand will hier existenzialistisches Gejammer lesen&lt;/span&gt;. Deshalb gibt es heute die Geschichte, wie ich nach Lichtenberg fuhr und mit einer &lt;a target="_blank"href="http://www.vdsf.de/fishoftheyear/2010.html"&gt;Karausche, dem Fisch des Jahres 2010&lt;/a&gt;, zurück kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOe0dhVdQoI/AAAAAAAAAvc/uxD2v_SsOAY/s1600/karausche.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOe0dhVdQoI/AAAAAAAAAvc/uxD2v_SsOAY/s400/karausche.jpg" width="400" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;Der Fisch des Jahres 2010: die Karausche. Dieses prächtige Exemplar kann leider nichts mehr für&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;den&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;Bestand seiner Art tun.&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Alles begann damit, dass ich mich bei einem Bekannten, einem bekennenden Lichtenberger, bitterlich über die schlechte Karpfenversorgung in dieser Stadt beklagte. Denn anscheinend bekommt man in Berlin leichter&amp;nbsp;&lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B44BD26DF6DCF5A5F00/Doc~EDFA7EE80AC9247A3BC876DE764A97E25~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Austern aus Bouzigues&lt;/a&gt; &amp;nbsp;und Seewolf als einheimische Süßwasserfische. Prompt wurde mir der &lt;b&gt;Intermarket Jubiljenyi in Lichtenberg&lt;/b&gt; für frisches Wassergetier aus der Umgebung&amp;nbsp;empfohlen. Nun muss ich zugeben, dass es mich seltenst&amp;nbsp;in den&amp;nbsp;&lt;a target="_blank" href="http://www.berlin-fuer-entdecker.de/lichtenberg-entdecken/lichtenberg-laedt-ein.html"&gt;Stadtbezirk der Superlativen&lt;/a&gt;&amp;nbsp;verschlägt, aber diese Aussicht machte mich mobil. &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOe-yz9mcPI/AAAAAAAAAvg/giV3AESaKP8/s1600/intermarket.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="258" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOe-yz9mcPI/AAAAAAAAAvg/giV3AESaKP8/s400/intermarket.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Keine Angst vor Sprachhürden. Alle russischen Produkte tragen auch deutsche Etiketten.&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Mit S-Bahn und Tram komme ich in der Gegend nördlich der Storkower Straße an. In dem grausigen Novemberwetter wirkt die Gegend geradezu verstörend unwirtlich. Ehemals sozialistische Wohntürme und Nachwendebrachialarchitektur säumen Ausfallstraßen, der Wind peitscht den Regen durch die Weiten zwischen den Häuserblocks. Dazwischen ein Einkaufszentrum in einem Komplex aus anthrazitfarbenem Granit. Ich bin am Ziel: die Leuchtreklame des Intermarket Jubiljenyi leuchtet bunt in dem Einerlei. Ich hatte einen Fischladen erwartet und bin in einem russischen Supermarkt gelandet. Schon das Ladenschild verzichtet auf lateinische Transkription, das kyrillische Alphabet dominiert die Etiketten der Fertigprodukte. In den Regalen: russische Wurst, russischer Wodka, russischer Käse, russisches Bier und sauer Eingewecktes jeglicher Art. Dazu Pelmeni, Piroggen und Blini aus der Tiefkühltruhe. Beim Frischgemüse fällt das vielfältige und günstige Angebot an Kohlsorten auf. Mein erster Kauf: Smetana. Russische saure Sahne mit 30 Prozent Fett.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOfC4t_RCAI/AAAAAAAAAvk/Tqgu9KBcRIU/s1600/einkaeufe_jubiljeni.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOfC4t_RCAI/AAAAAAAAAvk/Tqgu9KBcRIU/s400/einkaeufe_jubiljeni.jpg" width="266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mein erster Einkauf im russischen Supermarkt: &lt;br /&gt;Wodka, Saure Sahne, Baltika-Bier der Sorte Nr. 2&lt;br /&gt;&amp;nbsp;und eine&amp;nbsp;frische Karausche.&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Derber Charme an der Fischtheke&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann stehe ich vor der Fischtheke und tatsächlich ziehen dort in einem Aquarium prächtige Spiegelkarpfen ihre Runden. In einem zweiten Becken warten andere Süßwasserfische, darunter ein Stör, auf das Ende in Kochtopf und Pfanne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es sind die Karauschen, deren Anblick mich spontan fesselt. Diese kleinen Karpfenfische habe ich bisher in keiner Fischtheke gesehen und hier sind gleich gut zwei Dutzend zu einem ordentlichen Berg aufgeschichtet. Preis: knapp drei Euro das Kilogramm! Offenbar nervt es die Verkäuferin, dass ich nun schon geschlagene 30 Sekunden ihre Ware anglotze. Mit Höflichkeiten hält sie sich erst gar nicht auf, als sie mit mit einem knappen "Ja?" und vorgeschobenen Kinn zum Kauf auffordert. Mein Lächeln bügelt sie mit einem unwilligen "Was wollen Sie?" ab. Alles klar, hier wird ver- und gekauft, ohne Brimbramborium und Gefühlsduselei. Freundlichkeit ist was für Weicheier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wähle eine Ein-Kilo-Karausche aus und frage unvorsichtiger Weise, ob sie das Tier - "bitte!" - ausnehmen könne. Ihr Blick lässt mich verstummen. Na gut, muss ich meinen Kauf wohl später selbst von seinen Innereien befreien. Doch anscheinend hat sie mir meinen anmaßenden Wunsch bereits verziehen. Denn als sie mir die Tüte über die Theke reicht, und ich mich bedanke, höre ich tatsächlich ein "Bittä schön. Auf Wiedersehen". Vielleicht will sie mich einfach nur loshaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wodka satt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ganz unter dem Eindruck meines Karauschenkaufes komme ich am Spirtousenregal vorbei und wähle aus geschätzten 20 Sorten Wodka einen halben Liter ukrainischen "Blagodatj" und eine Flasche Petersburger &lt;a target="_blank" href="http://www.toksovo.de/bier.htm"&gt;Baltika 2&lt;/a&gt;&amp;nbsp;in den Korb. Alles zusammen - Sahne, Frischfisch, Getränke - kostet nicht einmal elf Euro. Ein guter Preis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die - übrigens überaus frische - Karausche auszunehmen war nicht gerade ein Spaß, aber da muss man durch.Wenn die Leute ihren Fischstäbchengrundstoff regelmäßig selbst ausweiden müssten, würde erheblich weniger Fisch gegessen. Davon bin ich jetzt zutiefst überzeugt. Unser &lt;a target="_blank" href="http://www.kochrezepte.de/fisch-und-meeresfruechte-rezepte/ueberbackene-karausche-im-senfmantel-47363.html"&gt;Fischchen bereiteten wir im Senfmantel&lt;/a&gt; zu. Obacht beim verlinkten Rezept! Statt fünf (!) Esslöffel Salz, was das Gericht natürlich ungenießbar machen würde, dürften die gleiche Menge Senf gemeint sein. &amp;nbsp;Dazu tranken wir ein Gläschen von dem vorzüglichen Wodka. Die leicht säuerliche Sahne passte übrigens hervorragend zu unseren selbstgemachten &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/05/liebesgre-von-doktor-schiwago.html"&gt;Blini&lt;/a&gt;. Sie ist sehr mild und schmelzend cremig auf der Zunge. Klasse. Meine nächste Karausche vom Intermarket werde ich übrigens filetieren, braten und dann sauer - wie Brathering - einlegen. Denn so gut der Fisch auch schmeckte, durch die vielen kleinen Gräten gestaltete sich die Mahlzeit etwas anstrengend. Vielleicht hole ich mir bei Jubiljenyi&amp;nbsp;auch einen Karpfen. Ich hoffe nur, dass die Dame dann wenigstens das Schlachten übernimmt.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Intermarket Jubiljenyi&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Möllendorfstraße 47-48&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;10367 Berlin-Lichtenberg&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Öffnungszeiten Mo-Sa 9-20 Uhr&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=M%C3%B6llendorffstra%C3%9Fe+47-48,+Berlin+10367+Berlin&amp;amp;sll=52.504454,13.47471&amp;amp;sspn=0.007628,0.019805&amp;amp;gl=de&amp;amp;g=M%C3%B6llendorffstra%C3%9Fe+47,+D-10367+Berlin&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=M%C3%B6llendorffstra%C3%9Fe+47,+Lichtenberg+10367+Berlin&amp;amp;z=14&amp;amp;ll=52.523677,13.479801&amp;amp;output=embed" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=embed&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=M%C3%B6llendorffstra%C3%9Fe+47-48,+Berlin+10367+Berlin&amp;amp;sll=52.504454,13.47471&amp;amp;sspn=0.007628,0.019805&amp;amp;gl=de&amp;amp;g=M%C3%B6llendorffstra%C3%9Fe+47,+D-10367+Berlin&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=M%C3%B6llendorffstra%C3%9Fe+47,+Lichtenberg+10367+Berlin&amp;amp;z=14&amp;amp;ll=52.523677,13.479801" style="color: blue; text-align: left;"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-299377829516275667?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/299377829516275667/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/11/die-karausche-wie-ich-den-fisch-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/299377829516275667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/299377829516275667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/11/die-karausche-wie-ich-den-fisch-des.html' title='Die Karausche: Wie ich den Fisch des Jahres in Berlin-Lichtenberg fand'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TOe0dhVdQoI/AAAAAAAAAvc/uxD2v_SsOAY/s72-c/karausche.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4039793797684743058</id><published>2010-10-04T15:59:00.007+02:00</published><updated>2011-03-26T19:39:15.393+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bier'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittagstisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Krankenhaus-Verpflegung: Bonjour Tristesse!</title><content type='html'>Ihr werdet mir zustimmen: Es muss etwas faul sein, schweift man gedanklich in andere Sphären ab, während man sich einer Sache eigentlich zu 100 Prozent widmen sollte. Beispiel: Du sitzt das erste Mal mit der Verabredung an einem netten Ort, und während sie/er versucht, intensiveren Kontakt aufzunehmen, schweifen deine Gedanken ab. Zu früheren FreundInnen, zum ARD-Tatort, den du in diesem Moment eigentlich viel interessanter finden würdest, zum fiesen Brief der Hausverwaltung. Ganz klar - der unglückliche Datepartner hat bereits verloren, man sollte die Sache also schleunigst abbrechen. Geht ja auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH1uCHBeI/AAAAAAAAAu8/V9HlAjTekhI/s1600/menue_fruehstueck.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH1uCHBeI/AAAAAAAAAu8/V9HlAjTekhI/s1600/menue_fruehstueck.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Woran erkennt man, dass dies ein Sonntagsfrühstück ist? Genau: am Ei (rechts unten). Leider hart und fast kalt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Essen ist das ähnlich. Wer über Leckereien und Gaumenfreuden halluziniert, während sie/er gerade vor gefüllten Tellern sitzt, dürfte mit der dargebotenen Speise&amp;nbsp;höchstwahrscheinlich&amp;nbsp;nicht &amp;nbsp;glücklich sein. Im Restaurant beende ich in diesem Fall die Mahlzeit und gehe nie wieder an den Ort der unerfüllten Sehnsüchte. Im Krankenhaus steht einem diese Option leider in der Regel nicht offen (sofern man nicht in einer unbezahlbaren Privatklinik liegt): man ist quasi in die Kindheit zurück versetzt - gegessen wird, was auf den Tisch kommt, die Alternative ist HUNGER.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Bilderserie dokumentiert meine Ernährung am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit in dem in allen anderen Belangen ganz vorzüglichen&amp;nbsp;&lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2010/10/speisen-la-carte-in-gesundender.html"&gt;Krankenhaus in der Mitte der Stadt&lt;/a&gt;. Über Qualität, Frische und Nährwert der Lebensmittel will ich nicht diskutieren, die sind bestimmt ohne Fehl und Tadel. Und mit den paar Euros pro Patient und Tag vier Mahlzeiten zu produzieren, ist sicherlich eine echte Herausforderung für den Koch. Aber, um den Sinn dieser langatmigen Einleitung zu erklären, nach ein paar Tagen Großküche schwelgen mein Zimmernachbar und ich während des Essens über Essen. Gutes Essen, ein anderes Essen, Abwechslung, Lust auf Schmackofatz. Die Hauptgerichte sind nicht einmal das Kernproblem. es sind die drei anderen Mahlzeiten, die die Sehnsucht wecken.&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH6s6VV7I/AAAAAAAAAvA/vBq7sl2sgC8/s1600/menue_mittag.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH6s6VV7I/AAAAAAAAAvA/vBq7sl2sgC8/s1600/menue_mittag.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ja, das ist unser Sonntagsbraten. Schweinenacken mit Bayrisch Kraut und Salzkartoffeln. Das angekündigte "frische Obst" stellt sich als Apfel heraus. Und nein: ich habe die Farben des Bildes NICHT manipuliert.&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: medium;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Es sind die Randmahlzeiten:in ihrer Eintönigkeit, die uns zum Delirieren treiben: Morgens: Fleischwaren (Aufschnitt, Kochschinken, Mettwurst - alles ähnlich in Geschmack und Salzigkeit), der ewige Gummikäse. Die immer gleichen Sorten Honig und Marmelade aus dem Plastiknapf. Dazu Brot oder Brötchen. Kaffee und Kuchen am Nachmittag, lieb gemeint, lieb serviert. Was bekommt man? Die Karikatur eines Kuchens. Siehe unten... Um diese Jahreszeit wünsche ich mir ein Stück Zwetschgenkuchen, eine frische Apfeltorte, gerne auch einen Gugelhupf aus saftigem Rührteig. Für Kassenpatienten ist das nicht drin. Wäre es teurer, würde die Großküche selber backen statt Fertigzeugs zu kaufen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH-DsCVyI/AAAAAAAAAvE/s-uaxxHlgvk/s1600/menue_kaffee.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH-DsCVyI/AAAAAAAAAvE/s-uaxxHlgvk/s1600/menue_kaffee.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Knusper, knusper, brösel, brösel. Kaffeezeit! Milch und Zucker nach Wunsch, Gebäck aus der Packung.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnIDO_WGsI/AAAAAAAAAvI/3ZYCqg7VLZ8/s1600/menue_abendbrot.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnIDO_WGsI/AAAAAAAAAvI/3ZYCqg7VLZ8/s1600/menue_abendbrot.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das klassische deutsche Abendbrot: Mischbrot, Leberwurst, Schinken, Käse. Statt einem Bierchen (gehört auch nicht ins Spital, ich geb's zu) schlürfen wir Pfefferminztee. Willkommene Abwechslung: Die Nudelsuppe. Auf Butter oder Margarine hatte ich diesmal freiwillig verzichtet.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Am Abend bringen die Küchendamen und -herren dann eine Variation des Morgenangebots. Nur statt Mett- gibt es nun Leberwurst, Gurkenscheiben und Tomatenecken substituieren Marmelade und Honig, Schnittbrot (Schwarz-, Misch-, Weißbrot) ersetzt die Semmeln. Halleluja. Mein Mitpatient fing an, von Bratheringen und Bratkartoffeln zu reden, ich von Miesmuscheln in Weinsud. An dieser Stelle muss &amp;nbsp;ich aufhören, über Alternativen zu schreiben. Zu starker Speichelfluss ist schlecht für die Tastatur..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, heute Abend gibt es nochmal das deutsche Abendbrot, morgen den überraschungsfreien Frühstücksteller. Das Mittagessen darf ich mir dann endlich wieder komplett selbst aussuchen. Denn am Vormittag werde ich aus meiner Nahrungsunmündigkeit entlassen. Mein armer Mitpatient muss weiter träumen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4039793797684743058?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4039793797684743058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/10/krankenhaus-verpflegung-bonjour.html#comment-form' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4039793797684743058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4039793797684743058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/10/krankenhaus-verpflegung-bonjour.html' title='Krankenhaus-Verpflegung: Bonjour Tristesse!'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKnH1uCHBeI/AAAAAAAAAu8/V9HlAjTekhI/s72-c/menue_fruehstueck.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1391470500888891496</id><published>2010-10-02T21:07:00.003+02:00</published><updated>2010-10-02T21:15:53.007+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brotzeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittagstisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Speisen á la carte in gesundender Umgebung</title><content type='html'>Ich bin für ein paar Tage nach Berlin-Mitte umgezogen. Wo andere Urlaub machen, Pubcrawls veranstalten und sich für die Clubnächte aufwärmen, dort wohne ich jetzt übergangsweise. Zugegebenerweise nicht ganz freiwillig. Mein Hotel mit Vollpension heißt &lt;a href="http://www.hedwig-berlin.de/"&gt;St. Hedwig&lt;/a&gt; und ist ein katholisches Krankenhaus, gleich in der Nachbarschaft zum Hackeschen Markt und der Galerienmeile Auguststraße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verpflegung gibt dem Tag Struktur und ist dazu recht komfortabel: Frühstück um 7.30 Uhr, Mittag gegen 12, um 14.30 zwei Kekse und ne Tasse Brühkaffee. Klassisches deutsches Abendbrot  zwischen ZDF-"heute" und Tagesschau. Mehrmals am Tag huschen überaus freundliche Damen ins Zimmer und fragen geduldig nach den werten Wünschen. Das Essen ist ganz angenehm. Sehr deutsch, durchaus schmackhaft, wenn auch mit Abstrichen. Nun, ich bin hier auch fürs gesund werden, nicht für einen Feinschmeckertrip auf Krankenkassenkosten. Kleine Kostprobe? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKdyE30KDWI/AAAAAAAAAu4/6-Z-eQ7h9yw/s1600/speisekarte_im_bett.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKdyE30KDWI/AAAAAAAAAu4/6-Z-eQ7h9yw/s400/speisekarte_im_bett.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="400" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hach, wie viel schöner wäre das Essen im Spital, wenn nicht diese doofen Sachen wären, die einen aufs Lager werfen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Angeboten werden täglich drei Mittagessen zur Auswahl: Vollkost (seltsamerweise identisch mit Diabetikerversion), leichte Vollkost und Vegetarisch.&amp;nbsp; Der Donnerstag war ok. Putengulasch mit etwas zu weichem Brokkoligemüse, Fertigkartoffelpüree und etwas Erdbeerjoghurt aus dem Becher. Am Freitag lockte mich die Vegetarische Paprikaschote mit Reis und Tomatensalat. Dazu Krautsalat und als Nachtisch Apfelmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe gefüllte Paprika - aber diesem Exemplar musste ich leider nach den ersten Bissen einen harschen Korb geben. Erstens war die Schote viel zu stark gegart - sie zerfiel beinahe von selbst zu rotem Brei -, zweitens konnte ich die Bestandteile der Füllung nicht abschließend identifizieren. Matschig-kremige Konsistenz mit einem diffusen Rübengeschmack. Was könnte das gewesen sein?&amp;nbsp; Vermutlich hätte ich besser das Rührei mit Rahmspinat genommen, meinem Bettnachbarn mundete es sichtlich. Gegenüber dem Gemüsegericht hätte ich auch noch knapp 350 Kalorien gespart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag ist hier offensichtlich Suppen- und Nudeltag. Suppe finde ja immer einen Gewinn, entschied mich gegen Kohlrabieintopf (waren das die Reste der Paprikafüllung?) sowie bunten Nudeln und wählte den deftigen Pichelsteiner Eintopf mit Karamellpudding. Überraschend lecker und laut Speiseplan nur 274 Kalorien.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein Wort zu den Früh- und Spätmahlzeiten: Morgens gibt es Brötchen - so viel wie man möchte - aber mehr als zwei nehme ich nie, Wurst, Käse, Marmelade, Honig in reichlicher Menge. Fettreduzierte Butter oder Margarine stehen zur Auswahl. Abends fast das Gleiche. nur dass man Weiß-, Grau- oder Schwarzbrot haben kann. Oder alle drei. Heute gab es statt Gurkenscheiben und Tomatenecken einen richtigen Tomatensalat. Eine willkommene Abwechslung, und sehr erfrischend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am morgigen Sonntag steht - wer hätte es gedacht -&amp;nbsp; Braten auf der Karte: Schweinenacken mti Bayrisch Kraut, Salzkartoffeln und frischem Obst.Vollkommen überraschte mich der  angegebene Brennwert: von nur 437 Kalorien.Die beiden Alternativen Hähnchenbrustfilet und Eier in Senfsoße verlieren vorab gegen das Schwein. Bin gespannt. Bild folgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kulinarische Grüße vom Krankenlager!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1391470500888891496?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1391470500888891496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/10/speisen-la-carte-in-gesundender.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1391470500888891496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1391470500888891496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/10/speisen-la-carte-in-gesundender.html' title='Speisen á la carte in gesundender Umgebung'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TKdyE30KDWI/AAAAAAAAAu4/6-Z-eQ7h9yw/s72-c/speisekarte_im_bett.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1380651884878973508</id><published>2010-09-18T18:12:00.002+02:00</published><updated>2010-09-18T18:19:25.120+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Atompolitik verdirbt mir gerade den Appetit</title><content type='html'>Schwarz-Gelb hat es geschafft: dieses Blog wird politisch. Statt mich auf die Suche nach grandiosen Restaurants zu begeben, ging ich heute auf die Berliner&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.anti-atom-demo.de/" target="_blank"&gt;Anti-Atom-Demo&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und demonstrierte mit ungefähr 100.000 anderen gegen&amp;nbsp;&amp;nbsp;die Atompolitik der Bundesregierung. Bin gespannt, ob die Lobbyistenhörigen in Regierung und Bundestag jetzt langsam darüber nachdenken, was sie eigentlich gerade aufs Spiel setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein paar Impressionen vom Platz vor dem Hauptbahnhof (mit meiner alten Fujiknispe gefilmt). Die Demo war da schon eine Stunde unterwegs und immer noch warteten Tausende darauf, sich dem Zug zum Kanzleramt anzuschließen. Für Augenzeugenberichte empfehle ich&amp;nbsp;&lt;a href="http://twitter.com/search?q=%23antiatomdemo#search?q=%23antiatomdemo%20%23antiakw" target="_blank"&gt;Twitter.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-c4c000f225c2e3bb" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v17.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dc4c000f225c2e3bb%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330297150%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D6C72CE426AF2BAB2DA21975F99B5F4F58D263B3D.62EC84CEF5AA48F41D3FB4D2062AF86EEAC575F%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dc4c000f225c2e3bb%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D1RNHj8CiyP0dkDGVf_bzsHAhTdE&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v17.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dc4c000f225c2e3bb%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330297150%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D6C72CE426AF2BAB2DA21975F99B5F4F58D263B3D.62EC84CEF5AA48F41D3FB4D2062AF86EEAC575F%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dc4c000f225c2e3bb%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D1RNHj8CiyP0dkDGVf_bzsHAhTdE&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1380651884878973508?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1380651884878973508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/09/atompolitik-verdirbt-mir-gerade-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1380651884878973508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1380651884878973508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/09/atompolitik-verdirbt-mir-gerade-den.html' title='Atompolitik verdirbt mir gerade den Appetit'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4516876634647800118</id><published>2010-09-11T21:49:00.001+02:00</published><updated>2010-09-12T12:50:16.606+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Hier wird geschnapselt</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvQVf-ILfI/AAAAAAAAAuU/ATC-tFf69eU/s1600/whisky_hinter_gittern.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvQVf-ILfI/AAAAAAAAAuU/ATC-tFf69eU/s320/whisky_hinter_gittern.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Whisky gehört hinter Gitter. Aber nur weil er teuer ist. Der beißt nicht.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div&gt;Die Fussball-WM ist vor genau zwei Monaten zu Ende gegangen, am 11. Juli mit dem Sieg Spaniens über Holland. Aber nicht diese Ergebnis kostete mich heute die Kleinigkeit von 30 Euro für eine Flasche &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Single-Malt-Whisky"&gt;schottischen Singlemalt&lt;/a&gt;. Verloren hatte ich den schon am 23. Juni, an dem Tag als Deutschland 1:0 gegen Ghana gewann und damit den Sprung ins Achtelfinale schaffte.Ich Depp hatte nämlich gewettet, D würde sich noch in der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden. In meiner Hybris hatte ich der Kollegin auch noch die Wahl des Wettgewinns&amp;nbsp;überlassen - sie wünschte sich eine Flasche &lt;a href="http://www.ardbeg.com/"&gt;Ardbeg&lt;/a&gt;, 10 Jahre alt und teilte mir siegessicher auch gleich die Bezugsadresse mit.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvQ8du-9kI/AAAAAAAAAuc/F4taIzGbBlc/s1600/bigmarket_aussen_klein.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvQ8du-9kI/AAAAAAAAAuc/F4taIzGbBlc/s320/bigmarket_aussen_klein.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Big sind außer dem Whiskyangebot auch die marktschreierischen Schilder.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div&gt;Heute gondelte ich also nach Britz - und landete in einem faszinierenden Schnapsladen. Bei dem reichlich doofen Namen "Big Market" und der &lt;a href="http://www.big-market.de/"&gt;biedermeierlichen Webseite&lt;/a&gt; hatte ich eine Art Ramschbude mit angeschlossener Whiskeyabteilung erwartet. Tatsächlich trat ich ein in ein Spirituosenparadies der Güteklasse A. Praktisch jeder waagrechte Fleck ist mit Flaschen zugestellt, mit ungefähr allen Whiskeys die dieser Planet aus seinen Poren herausdestilliert (GB, USA, IR, CAN, JP etc.), in allen Preisklassen - vom einfachen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blend_(Whisky)"&gt;Blended&lt;/a&gt; bis zur Jahrzehnte alten Singlemalt-Rarität im vierstelligen Eurobereich. Beeindrucken auch die Auswahl an Cognac, Armagnac, Gin und natürlich Rum.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvYKaQisRI/AAAAAAAAAuk/HeS-15gv5aQ/s1600/whiskyladen_bigmarket_innen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvYKaQisRI/AAAAAAAAAuk/HeS-15gv5aQ/s320/whiskyladen_bigmarket_innen.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Big Market, endlose &lt;br /&gt;Regale&amp;nbsp;voller Hochprozentigem&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dabei wurde wurde mir erst richtig bewusst, dass teuere Schnäpse und damit &amp;nbsp;die Whiskeytrinkerei offensichtlich ein bevorzugter Zeitvertreib älterer, gut situierter Männer ist. Die Bilder von den Verkostungen, die Herr Horn vom Big Market anbietet, zeigen jedenfalls vornehmlich ältere Semester&amp;nbsp;mit gefüllten Gläsern&amp;nbsp;zwischen Bergen von Hummer und Lachsparfait. Dazu passt auch das Ambiente aus abgewetzten Teppichen und dunklem Holz.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun bin ich noch nicht im gesetzten Alter, als besonders wohlhabend würde ich mich auch nicht bezeichnen. Aber so ein schönes Gläschen von dem Gerstenbrand schmeckt mir auch bisweilen. Ganz unter uns: während ich diese Zeilen in den Notebook tippe, nehme ich ab und zu einen Schluck von einem überaus torfigen, mit Aromen von Rauch, Karamel und Kirschen auftrumpfenden Talisker. Angeblich soll dieser&amp;nbsp;&lt;a href="http://classic-malts.de/"&gt;Classic-Malt&lt;/a&gt;&amp;nbsp;nach Seegras und Pfeffer schmecken, wovon ich aber noch nichts gemerkt habe.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIva6nrFQvI/AAAAAAAAAus/xbPQrm8iWgc/s1600/whiskeys_skye_klein.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIva6nrFQvI/AAAAAAAAAus/xbPQrm8iWgc/s400/whiskeys_skye_klein.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wenn Flaschen lächeln könnten...&lt;br /&gt;Diese würden es tun.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div&gt;Den Talisker habe ich mir gleich selbst geschenkt, zum Trost, dass ich den Ardbeg am Montag herausrücken muss. War auch noch im Angebot beim Big Market. Kann man da widerstehen? Im Grunde bin ich also ganz froh über die verlorene Wette, warum sonst hätte ich nach Britz fahren sollen. Und die Kollegin wird mir ganz sicher auch einen Schluck von ihrem Gewinn zukommen lassen. Aber erst nach Arbeit ;-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.big-market.de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;Big Market&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;Buckower Damm 86&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;12349 Berlin&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;(auch mit Onlineshop)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;Bus M44 ab S-Bahn Hermannstraße&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white;"&gt;Haltestelle Zimmererweg&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4516876634647800118?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4516876634647800118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/09/hier-wird-geschnapselt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4516876634647800118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4516876634647800118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/09/hier-wird-geschnapselt.html' title='Hier wird geschnapselt'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TIvQVf-ILfI/AAAAAAAAAuU/ATC-tFf69eU/s72-c/whisky_hinter_gittern.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4251609758592857409</id><published>2010-05-31T21:25:00.005+02:00</published><updated>2010-05-31T21:43:26.641+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausflug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bier'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Franken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittagstisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Seelenfutter, oder: Das Glück kommt mit der geräucherten Bratwurst</title><content type='html'>Was ist eigentlich Glück? Zyniker behaupten: die Abwesenheit von Unglück und meinen damit das dahinströmende Leben ohne besondere Höhen und Tiefen. Dahinter steckt meines Erachtens eine recht traurige Haltung zum Leben. Wer so etwas ernsthaft meint, hat vergessen, wie es sich anfühlt, wenn die Glückshormone durch die Adern rollen, wenn auf einmal in den dunklen Winkeln unseres Gemüts die Sonne aufgeht und sich selbst&amp;nbsp;der trübste Tag mit einem Mal mit hellem Licht erfüllt.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpOgAZ8lI/AAAAAAAAAsc/oKMuzlHIp-0/s1600/hul4081.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpbVhHUsI/AAAAAAAAAss/BtnNy35AQXw/s1600/hul4083.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Gemüsesuppe" border="0" height="265" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpbVhHUsI/AAAAAAAAAss/BtnNy35AQXw/s400/hul4083.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpbVhHUsI/AAAAAAAAAss/BtnNy35AQXw/s1600/hul4083.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;Wie schon früher der Freund A. K. aus L. sagte: A Süppla is a feina Sach.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Auslöser kann ein ganz kleines Ereignis sein. Das Lächeln eines Fremden auf der Straße, eine gelungene Formulierung in einer Geschichte, die man sich aus der Tastatur quält. Oder etwas, das auf einmal eine lange verschüttete Erinnerung aufblitzen lässt - ein Ereignis, ein Ort, ein wunderbares Erlebnis, das längst vergessen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALTTCkcKkI/AAAAAAAAAt8/1IrtHi1AuAc/s1600/getraenkekarte.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALTTCkcKkI/AAAAAAAAAt8/1IrtHi1AuAc/s200/getraenkekarte.jpg" width="157" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Bei mir waren es nicht die Madeleines, die mich in die Kindheit zurückversetzten, auch nicht die Ratatouille, die für eine überbordende Serotoninausschüttung sorgte und sich wie Balsam auf mein Gemüt legte. Es war die Kombination aus fränkischer Brotzeit, fränkischer Gemüsesuppe und fränkischem Bier und das alles praktisch vor unserer Haustür, am Neuköllner Weigandufer, keine 200 Meter entfernt vom Wildenbruchplatz an der Ecke zur Elbestraße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis diesen Mai von mir unentdeckt, hat dort eine junge Truppe fränkisch-schwäbischer Herkunft eine kleine Kneipe aufgemacht - mit Gerichten und Getränken, die mir die Tränen des Glücks in die Augen treiben. Im &lt;b&gt;Erika &amp;amp; Hilde&lt;/b&gt; gibt es nämlich feinste fränkische Importwaren: &amp;nbsp;Eine Brotzeit mit originaler geräucherter Bratwurst aus dem südlichen Mittelfranken (3,80 Euro, mit Käse statt Wurst 3 Euro, ebenso 3 Euro mit "verschiedenen Pasten").&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpViAYFSI/AAAAAAAAAsk/HyDTlJChvAI/s1600/hul4082.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="fränkische Wurstbrotzeit" border="0" height="265" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpViAYFSI/AAAAAAAAAsk/HyDTlJChvAI/s400/hul4082.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpViAYFSI/AAAAAAAAAsk/HyDTlJChvAI/s1600/hul4082.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;Manche würden es Butterbrot mit Wurst nennen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie früher zuhause. Ganz ehrlich. Wurst vom Dorfmetzger, dazu ein Schlag Kren,&amp;nbsp;schön saftiges dick krustiges Mischbrot und Gurken.&amp;nbsp;Zu trinken bestellte ich mir ein &lt;a href="http://www.wettelsheimer-bier.de/pro_ma.html"&gt;schönes Märzen&lt;/a&gt; von der&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.wettelsheimer-bier.de/"&gt;Brauerei Strauß in Wettelsheim&lt;/a&gt;. Wer nie etwas anderes als gesichtslose Massenbiere getrunken hat, wird sich erst hineinschmecken müssen in dieses malzige vollmundige Gebräu. Bei bayrischem Bier denkt ja alle Welt erstmal an München. Wer weiß schon, dass&amp;nbsp;Franken die größte Vielfalt an kleine und kleinsten Brauereien hat - und damit natürlich wunderbarste Auswahl an wunderbarsten Bieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpgPYvSqI/AAAAAAAAAs0/jJEMy0xcE6k/s1600/hul4084.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Das Erika &amp;amp; Hilde Kneipe in Neukölln" border="0" height="266" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpgPYvSqI/AAAAAAAAAs0/jJEMy0xcE6k/s400/hul4084.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpgPYvSqI/AAAAAAAAAs0/jJEMy0xcE6k/s1600/hul4084.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;So sieht es aus. Innen erwarten einen rohe Holztische und uriges Gestühl.&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dazu gibt es noch die herrlichste selbstgemachte Hausmannskost und hausgebackene Kuchen. Zur Brotzeit löffelte ich eine Gemüsesuppe aus feinster selbst gekochter Brühe. Wie bei der Oma im fränkischen Dorfwirtshaus, damals vor Äonen. Als ich die Köstlichkeiten serviert bekam, konnte ich erst gar fassen, dass das Wirklichkeit sein sollte, was da vor mir stand. Mehr will ich gar nicht verraten. Danach war ich nicht nur satt, sondern auch unendlich glücklich. Was brauch' ich Gold und Tand und große Autos ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim erneuten Besuch hatten die Erikas und Hilden sich was Neues überlegt:&amp;nbsp;Hausgemachte Maultaschen in Brühe! Ich bin zwar kein Schwabe, aber den gefüllten Nudelteig mag ich sehr gerne. Und wenn sie dann nicht den Standardgeschmack der Tütenware aus dem Kühlregal haben, ohne Holzhammeraromen und Konfektionswürzung - umso besser. Klasse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALQ6O5lhuI/AAAAAAAAAt0/4fmaGNiwieQ/s1600/maultaschen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Maultaschen in Brühe" border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALQ6O5lhuI/AAAAAAAAAt0/4fmaGNiwieQ/s400/maultaschen.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALQ6O5lhuI/AAAAAAAAAt0/4fmaGNiwieQ/s1600/maultaschen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;Der Wirt hat sich einen begabten Kumpel geholt: "So Bürschle, etz kochscht mr anständige Maultasch'" Und er tat wie ihm geheißen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dazu nahm ich diesmal das Wettelsheimer Hell (2,50 Euro), ein paar Prozentchen leichter als das dunklere Märzen. Die Liebste, eher mit Kaffeelaune als mit Gelüsten auf Deftiges, bestellte die ebenfalls hausgemachte Buttercremetorte und dazu einen Cappuccino. Das Glas Wasser gibt es gratis dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALTcBThUfI/AAAAAAAAAuE/WRnl8e-K1tc/s1600/cremetorte.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="" border="0" buttercremetorte="" height="326" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALTcBThUfI/AAAAAAAAAuE/WRnl8e-K1tc/s400/cremetorte.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/TALTcBThUfI/AAAAAAAAAuE/WRnl8e-K1tc/s1600/cremetorte.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;Ein Abgesang auf den Diätwahn: Feiste Buttercremetorte mit zartem Biskuit und Früchtefüllung.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich merke das gar nicht, aber als wir gingen, meinte die Liebste nur, ich würde schon wieder total glücklich aussehen. Ja, das war ich auch nach diesem Kurzurlaub in Franken mit Blick auf auf den Neuköllner Schifffahrtskanal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Unbedingt hingehen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Erika &amp;amp; Hilde, fränkisch/schwäbische Eckgaststätte für alle.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Ecke Weigandufer/Elbestraße (Nähe Wildenbruchplatz)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;12045 Berlin Neukölln&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Öffnungszeiten: So-Do 11-20 Uhr, Fr und Sa. 11-22 Uhr.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Anfahrt: Bus 104/167, Haltestelle Wildenbruchplatz&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Oder mit Bus 194 , Haltestelle Lohmühlenplatz und dann sieben Minuten Fußweg am Kanal Richtung Osten. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4251609758592857409?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4251609758592857409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/seelenfutter-oder-das-gluck-kommt-mit.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4251609758592857409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4251609758592857409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/seelenfutter-oder-das-gluck-kommt-mit.html' title='Seelenfutter, oder: Das Glück kommt mit der geräucherten Bratwurst'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S-wpbVhHUsI/AAAAAAAAAss/BtnNy35AQXw/s72-c/hul4083.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3337751005758531713</id><published>2010-05-25T23:19:00.003+02:00</published><updated>2010-05-25T23:32:52.476+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Imbissbude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Es brät ein Bi-Ba-Burgermann in unserm Neuköllner Kiez herum...</title><content type='html'>Liebe Leser. Ich möchte euch heute einen ganz jungen, ganz neuen, ganz tollen... Hamburgerladen vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Himmel! Schon wieder ein Klopsebrater" höre ich euch schon schreien und fragen: "Kann es denn nicht mal was Frisches sein, was Gesundes, was Außergewöhnliches? Was mit ohne tote Tiere?"&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_w6-ojkgNI/AAAAAAAAAtk/jOUJcCkWkV8/s1600/bbi.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Berlin Burger International- ein kleiner Burgerladen in der Pannierstraße mit typschen Neuköllnpassanten" border="0" height="286" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_w6-ojkgNI/AAAAAAAAAtk/jOUJcCkWkV8/s400/bbi.jpg" width="400" /&gt;Da guckst du, was!? Von Kreuzberg her sickern immer mehr schicke kleine Lädchen Richtung Sonnenallee. Nord-Neukölln kommt!&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sag ich: ist frisch, der Burger. Nämlich frisch vom Grill, liebevoll mit dem behandschuhten Finger auf den richtigen Gargrad getestet, mit Gewürzen bestreut und geheimen Flüssigkeiten begossen. Gesund? Was so herrlich schmeckt, kann gar nicht ungesund sein. 190 Gramm Hackfleisch (90 Prozent gut abgehangenes Rind, ein Zehntel Lamm, täglich durchgedreht vom türkischen Metzger, das ganze auf einem angewärmten Fluffelbrötchen (aber nicht zuuuu fluffelig) und dann Radieschen, Rucola, Eisberg. Beim ersten Mal hatte ich Feldsalat auf meinem Hacksteak. Wenn das nicht außergewöhnlich ist. Dazu eine leichte Mayonaise &amp;nbsp;(mit Joghurt?), Zwiebelringe und &amp;nbsp;- ohne Aufpreis - auf Wunsch Jalapenos. Und echte Gurkenscheiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_w7G4fSC8I/AAAAAAAAAts/0g-cDueM_VM/s1600/bbi-schild.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_w7G4fSC8I/AAAAAAAAAts/0g-cDueM_VM/s200/bbi-schild.jpg" width="100" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Schleck, schleck, schleck - sag ich. Und zahle liebend gern 3,70 Euro für dieses perfekt gebratene Schnellessen. Alles andere kostet mehr. Ist aber bestimmt sein Geld auch wert. &amp;nbsp;Wie auch die Kartoffelecken (neudeutsch "Wegdes", was auch nur dreieckig bedeutet) - gut durch, leicht knusprig, für 1,80 reicht es als Beilage für zwei. Dann kommt auch noch der Brater, reicht italienischen Traubenessig ("den&amp;nbsp;&lt;b&gt;müsst&lt;/b&gt; Ihr einfach auf den Wedges probieren,") Ketchup und Ersatzmayo. Das nenne ich Einsatz. Dazu gibt es echtes Spezi, schön süß, mit Rülpsfaktor. &amp;nbsp;Danach spannt der Bauch, Hunger sollte man also mitbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Wunder, dass ich heute beinahe wieder reingehuscht wäre. Denn das winzige Lokal mit seinen rohen Ziegelwänden, dem konservierten Stuck und den Höhlenmalereien liegt so günstig an der Bushaltestelle, an der ich mir abends gerne mal die Beine in den Bauch stehe. Dann kam der Bus. Glück gehabt. Oder Pech. Wie man es nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Jungs da in der Pannierstraße/Ecke Sonnenallee, nicht weit vom Neuköllner Hermannplatz, vor gut drei Wochen gestartet haben, hat in dieser Gegend tatsächlich gefehlt:&amp;nbsp;Das &lt;b&gt;BBI (Berlin Burger International)&lt;/b&gt;&amp;nbsp;ist eine 1a-Homemade-Burgerbude von exquisiter Qualität - wie man sie in dieser Stadt nicht so leicht findet. Kompliment! Und wer hat sie wieder als erstes entdeckt? Die Liebste mit ihrem &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/12/tapasperle-in-treptow.html"&gt;Näschen für's Besondere.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;BBI - Berlinburger International,&amp;nbsp;Pannierstr. 5,&amp;nbsp;12047 Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Geöffnet von 13-23 Uhr&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Fünf Minuten vom Hermannplatz. Bus: M41, M29, 171, 194&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=pannierstra%C3%9Fe+5,+berlin&amp;amp;sll=51.151786,10.415039&amp;amp;sspn=10.838462,28.256836&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=Pannierstra%C3%9Fe+5,+Berlin+12047+Berlin&amp;amp;ll=52.48642,13.4312&amp;amp;spn=0.01027,0.027595&amp;amp;z=14&amp;amp;iwloc=A&amp;amp;output=embed" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=embed&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=pannierstra%C3%9Fe+5,+berlin&amp;amp;sll=51.151786,10.415039&amp;amp;sspn=10.838462,28.256836&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=Pannierstra%C3%9Fe+5,+Berlin+12047+Berlin&amp;amp;ll=52.48642,13.4312&amp;amp;spn=0.01027,0.027595&amp;amp;z=14&amp;amp;iwloc=A" style="color: blue; text-align: left;"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3337751005758531713?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3337751005758531713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/es-brat-ein-bi-ba-burgermann-in-unserm.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3337751005758531713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3337751005758531713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/es-brat-ein-bi-ba-burgermann-in-unserm.html' title='Es brät ein Bi-Ba-Burgermann in unserm Neuköllner Kiez herum...'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_w6-ojkgNI/AAAAAAAAAtk/jOUJcCkWkV8/s72-c/bbi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5411036332679429652</id><published>2010-05-24T20:51:00.004+02:00</published><updated>2010-05-25T23:24:56.741+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausflug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>In allem Häßlichen findest du auch das Schöne. Und Kaffee.</title><content type='html'>Nach einer nicht ganz Strapazen freien Woche schlug die Liebste einen entspannenden Ausflug ins Grüne vor - nach Berlin-Biesdorf. Ausgerechnet Biesdorf. Wetten, dass den meisten Berlinern nur eine U-Bahnstation der Linie 5, gräßliche vierspurige Ausfallstraßen und ein gesichtsloses Einkaufszentrum einfallen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rBiXqw6FI/AAAAAAAAAtE/lhSgt6y9THQ/s1600/schloss-biesdorf.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Schloss Biesdorf Postkartenblick" border="0" height="302" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rBiXqw6FI/AAAAAAAAAtE/lhSgt6y9THQ/s400/schloss-biesdorf.jpg" width="400" /&gt;Nichtfinden unmöglich: Das absurde Türmchen ist schon von Weitem zu sehen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Doch umtost vom Autoverkehr, eingekeilt von B5, Blumberger Damm und S-Bahngleis liegt auf dem höchsten Punkt des &lt;a href="http://www.barnim.de/"&gt;Barnim&lt;/a&gt; das herzallerliebste &lt;a href="http://www.stiftung-schloss-biesdorf.de/"&gt;Schloss Biesdorf&lt;/a&gt;. Ein spätklassizistisches Schmuckstück (innen hat der letzte Krieg alles Alte getilgt) mit einem &lt;a href="http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/natur/schlosspark.html"&gt;wunderschönen Park&lt;/a&gt;. Außer uns wandelten fast nur Rentner über die frisch angelegten Wege unter den uralten Bäumen. Ein paar Damen aus der Gothic-Szene posierten für den Fotografen. Für morbide Gefühle fand ich die Szenerie aber nun wirklich zu lieblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Berliner Zeitung soll der Park als einer der wenigen außerhalb Englands mit dem noch nicht so ehrwürdigen &lt;a href="http://www.keepbritaintidy.org/GreenFlag/Default.aspx"&gt;Green Flag Award &lt;/a&gt;ausgezeichnet worden sein. Die Webseite der britischen Gartenfreunde verschweigt dies bisher - sollte es eine Ente gewesen sein, danke ich der Berliner Zeitung dennoch für die Anregung. Von alleine wären wir vermutlich nicht nach Biesdorf gegondelt.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rCj3lqq5I/AAAAAAAAAtM/VPVK2IFMnmc/s1600/biesdorf_terasse.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Schlossterrasse" border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rCj3lqq5I/AAAAAAAAAtM/VPVK2IFMnmc/s400/biesdorf_terasse.jpg" width="400" /&gt; Die Schlossterrasse zum Park. Belatschen des Rasens ist übrigens kein Problem - die Wege sind aber auch sehr schön.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wo ein Schloss, da auch ein Café - und in der Tat: zwei freundliche ältere Herrschaften bieten für wahrlich winziges Geld allerlei einfache Sachen an. Diese kann man in den Mensa ähnlichen Gasträumen einnehmen, bei gutem Wetter empfiehlt sich unbedingt die Terrasse mit Traumblick ins Grüne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verkaufstheke erinnerte ein wenig an den Kuchenstand bei der Kindergartentombola, Wasabi vermutete hinter der Marzipantorte auch eine industrielle Herkunft und nahm stattdessen den Apfelkuchen. Der war recht angenehm, der Kaffee ungewohnt deutsch, wie ich ihn nur noch bei Tagungen serviert bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rCzKEqiaI/AAAAAAAAAtU/cE9RKdbU0-M/s1600/biesdorf_buffet.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Das Kuchenbüffet im Schloss. Im Hintergrund Kunstwerke" border="0" height="262" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rCzKEqiaI/AAAAAAAAAtU/cE9RKdbU0-M/s400/biesdorf_buffet.JPG" width="400" /&gt; Nein, kein Kaffeetisch beim Schulfest. Das Schlosscafé bietet kleine Leckereien feil. Die Bilder sollen den Appetit anregen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Für 1,20 Euro das Stück Kuchen und 60 Cent (!) die Tasse ordentlicher Brühkaffee zahlten wir also sage und schreibe insgesamt 3,60. Kostenlos dazu gab es die wunderschöne Aussicht in den weitläufigen Landschaftsspark von der Balustraden gesäumten Terrasse. Weil's gar so schön war, gönnte ich mir noch einen Softdrink (90 Cent) und Wiener mit Senf und Toastbrot (1,20).&lt;br /&gt;In Kombination mit Park und Ausblick&amp;nbsp; ist das nun wirklich unschlagbar. Nicht wahr!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rDCB878dI/AAAAAAAAAtc/6KX65K4V20s/s1600/biesdorf_blickvon_terrasse.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="Der Blick von der Terrasse in den weitläufigen Landschaftspark" border="0" height="341" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rDCB878dI/AAAAAAAAAtc/6KX65K4V20s/s400/biesdorf_blickvon_terrasse.jpg" width="400" /&gt; So: und jetzt legen wir uns in unserem Liegestuhl zurück und konzentrieren uns auf unseren Atem.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Deshalb mein Ausflugstipp: &lt;/b&gt;Schlosspark Biesdorf, Rundgang mit anschließender Einkehr ins Schlosscafé zu Würstchen und Brühkaffee. Täglich geöffnet, von ungefähr acht Uhr morgens bis ca. 16.30 Uhr. Manchmal auch länger. Auch für kleine Geldbeutel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Anreise: &lt;/b&gt;U5, Haltestelle Elsterwerdaer Platz oder S5/75 Haltestelle Biesdorf und dann bequeme zehn Minuten zu Fuß. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=schloss+biesdorf+&amp;amp;sll=51.151786,10.415039&amp;amp;sspn=8.439007,28.256836&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=Schloss+Biesdorf,+Alt-Biesdorf+55,+12683+Berlin&amp;amp;ll=52.509035,13.557382&amp;amp;spn=0.015983,0.055189&amp;amp;z=14&amp;amp;iwloc=A&amp;amp;output=embed" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=embed&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=schloss+biesdorf+&amp;amp;sll=51.151786,10.415039&amp;amp;sspn=8.439007,28.256836&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=Schloss+Biesdorf,+Alt-Biesdorf+55,+12683+Berlin&amp;amp;ll=52.509035,13.557382&amp;amp;spn=0.015983,0.055189&amp;amp;z=14&amp;amp;iwloc=A" style="color: blue; text-align: left;"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5411036332679429652?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5411036332679429652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/in-allen-halichen-findest-du-auch-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5411036332679429652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5411036332679429652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/in-allen-halichen-findest-du-auch-das.html' title='In allem Häßlichen findest du auch das Schöne. Und Kaffee.'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/S_rBiXqw6FI/AAAAAAAAAtE/lhSgt6y9THQ/s72-c/schloss-biesdorf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4910252569715587954</id><published>2010-05-14T13:49:00.000+02:00</published><updated>2010-05-14T13:49:21.917+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Presseschau'/><title type='text'>Off Topic: Walter von La Roche ist tot</title><content type='html'>Sein Buch "Einführung in den praktischen Journalismus" begleitete meine ersten Schreibversuche bei der Lokalzeitung. An der Uni Leipzig lernte ich ihn dann persönlich kennen - als Dozent beim &lt;a href="http://mephisto976.uni-leipzig.de/" target="_blank"&gt;Uniradio mephisto 97,6&lt;/a&gt; und als mein Prüfer beim mündlichen Examen in der Journalistik. Nur 2004 traf ich ihn noch einmal auf den Münchner Medientagen. Jetzt ist &lt;a href="http://www.br-online.de/unternehmen/walther-von-la-roche-nachruf-ID1273755079847.xml"&gt;Walter von LaRoche tot&lt;/a&gt;. Ich werde ihn nicht vergessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4910252569715587954?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.br-online.de/unternehmen/walther-von-la-roche-nachruf-ID1273755079847.xml' title='Off Topic: Walter von La Roche ist tot'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4910252569715587954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/off-topic-walter-von-la-roche-ist-tot.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4910252569715587954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4910252569715587954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/off-topic-walter-von-la-roche-ist-tot.html' title='Off Topic: Walter von La Roche ist tot'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8036660504083387379</id><published>2010-05-10T00:05:00.000+02:00</published><updated>2010-05-10T00:05:09.221+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bier'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Franken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brotzeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Franken kommt nach Berlin</title><content type='html'>Herrlich. Gelbwurst, fränkische Brotzeit (wenn auch im Umfang reduziert, aber dafür gut), 70 Biersorten: Berlin hat mir in den vergangenen Wochen einen echten Heimatschock verpasst. Kaum zwei Kilometer auseinander gibt es eine neue Kneipe und einen Getränkeversorger, die mich mit Stoff aus dem Süden versorgen können. Wenn ich meinen leeren Kasten &lt;a href="http://www.klosterbrauerei-weissenohe.de/"&gt;Weißenoher Helles&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zurückgebracht und vom vielversprechenden Laden mit dem urdeutschen Namen &lt;a href="http://frankenbier-connection.de/"&gt;Frankenbier-Connection&lt;/a&gt; in der Reuterstraße (Neukölln) Nachschub geholt habe, schreib ich noch was dazu. "Erika und Hilde" (ohne Webseite, man stelle sich vor, Ecke Weigandufer/Elbestraße) werde ich bald auch die Ehre erweisen - und die gebührt ihnen wahrlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8036660504083387379?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8036660504083387379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/franken-kommt-nach-berlin.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8036660504083387379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8036660504083387379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2010/05/franken-kommt-nach-berlin.html' title='Franken kommt nach Berlin'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7616123284712757494</id><published>2009-11-16T01:53:00.006+01:00</published><updated>2009-11-16T11:23:57.899+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bar'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Koch-Buch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Tour de Melange, Teil 2</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich hatte es nach meiner letzten &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/tour-de-melange.html"&gt;"Tour de Melange"&lt;/a&gt; angedroht - es würde nicht mein letzter Besuch in Wien bleiben. Und wenn man schon ausgerechnet im November Urlaub haben muss, dann doch lieber in einer größeren Stadt mit Räumlichkeiten, in denen man auch das nasskälteste Wetter ignorieren kann. Also ging es erneut an die Donau, um die systematische Abklapperung der Kaffeehäuser fortzusetzen. Allerdings werde ich mich nicht über die Qualität des Kaffees auslassen: Egal ob in elegantem Café oder verranzter Kneipe, kein Wiener war in der Lage, uns einen schlechten vorzusetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auch diesmal versuchten wir uns weitgehend um die touristisch belagerten Kaffeehäuser zu drücken, obwohl schon unser erster Fluchtort vor dem Nieselregen in der Standard-Einflugschneise liegt. Das &lt;a href="http://www.cafe-museum.at/"&gt;Café Museum&lt;/a&gt; liegt in der Operngasse 7 und damit in Spuckweite vom Karlsplatz. Es wurde 1899 von Adolf Loos eingerichtet, was nicht erwähnenswert wäre, wenn man nicht vor einigen Jahren die Eingriffe der Dreißigerjahre wieder nivelliert hätte. Die alte, neue Einrichtung in sattem Grün hat zwar etliche Stammgäste vertrieben, liefert aber genau jene mondäne Note, wegen der man in Wien gerne wesentlich mehr Kafee konsumiert als sonst. Die Kuchenstücke aus der verlockende Auslage lassen sich ebenfalls bedenkenlos konsumieren. Gerade die unbeschrifteten halten Überraschungen bereit - wir landeten ungewollt bei einer ausgewogenen Mohntorte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCkDTHvwPI/AAAAAAAAAEY/9SwHITO1Enk/s1600-h/Wien+Melange+1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCkDTHvwPI/AAAAAAAAAEY/9SwHITO1Enk/s400/Wien+Melange+1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404499929423921394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die zweite Station wird dem Namen "Kaffeehaus" in der klassischen Vorstellung kaum gerecht. Schließlich ist das &lt;a href="http://www.teitelbaum.at/"&gt;Café Teitelbaum&lt;/a&gt; im Jüdischen Museum, Dorotheergasse 11, eher eine kleine, schmucklose Bar mit sehr begrenztem Angebot. Für Tradition ist ja schon 50 m weiter das Hawelka zuständig. Laut Eigenwerbung wird im Teitelbaum, den "Falter" zitierend, der beste Kaffee der Stadt gereicht. Die Schokolade meiner Begleitung war angenehm kräftig, aber mit Sicherheit kein Maßstab. Mein aufgrund der seltenen Gelegenheit georderter türkischer Kaffee hingegen - im Kupferkesselchen über einer Flamme gesiedet, gesüßt und mit Kardamom gewürzt - stand meinem bisher besten in der Altstadt von L'viv tatsächlich in nichts nach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das &lt;a href="http://www.prueckel.at/"&gt;Café Prückel&lt;/a&gt; liegt an der Ecke Stubenring/Dr.-Karl-Lueger-Platz, und somit in praktischer Nähe zum Museum für Angewandte Kunst. Wenn man im MAK, wie das dienstags möglich ist, bis 24 Uhr Thonet-Sessel und Geschirr der Wiener Werkstätte bestaunen will, sollte man sich gestärkt haben. Da eine Wiener Bekannte das Prückel als Lieblingsort pries, suchten wir dort mit ihr gemeinsam unser Heil. Stilistisch gehört es mit Sicherheit zu den angeranzteren Kaffeehäusern der Stadt. An die Jugendstil-Vergangenheit als "Café Lurion" erinnern nur noch Teile der Einrichtung, der Rest atmet deutlich den Hauch der 50er - und der zahlreichen Glimmstengel. Leser, Laptop-Klapperer und Bridge spielende Damengruppen suchen hier Schutz vor Touristen und Rush-Hour. Mit Rücksicht auf das Museumsprogramm verzichteten wir hier auf den gepriesenen Apfelstrudel und griffen zur Speisekarte. Das war ein Fehler, denn der mit Abstand granteligste Ober der besuchten Lokale servierte uns ein unspektakuläres, enorm fetthaltiges Rindsgulasch und eine Gemüsequiche, die ausschließlich aus Salz bestand. Vielleicht hat dieser Ringstraßen-Überlebende eine zweite Chance mit Apfelstrudel verdient.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCk7iTGxAI/AAAAAAAAAEo/kiPPok8weZs/s1600-h/Wien+Melange+3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCk7iTGxAI/AAAAAAAAAEo/kiPPok8weZs/s400/Wien+Melange+3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404500895570772994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Angeblich sollen ja Wiener Ober für ihre Unfreundlichkeit berühmt sein. Es gibt aber offensichtlich auch Nestbeschmutzer, zum Beispiel im &lt;a href="http://www.cafe-ritter.at/"&gt;Café Ritter&lt;/a&gt; an der Mariahilfer Straße 73 (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Café in Ottakring). Das hat 100 Jahre auf dem Buckel und möglicherweise nicht mehr viele vor sich, denn es steckt mitten im Insolvenzverfahren - der Hauseigentümer will das Traditionslokal mit frechen Mietforderungen &lt;a href="http://kurier.at/nachrichten/wien/1936034.php"&gt;rausekeln&lt;/a&gt;. Das wäre arg schade, denn diese Oase mitten im Kommerzgewimmel von Mariahilf vereint mit hohen Räumen, roten Sitzen, Marmortischen, reichem Mehlspeisenangebot und noch üppigerer Auswahl an Lesestoff sämtliche positiven Seiten eines Kaffeehauses alter Schule. Und man kann hier tatsächlich bei freundlichen Obern seine Melange bestellen und sich dann studenlang ungestört damit beschäftigen. Ich hoffe sehr, beim nächsten Besuch dort nicht vor vernagelten Türen zu stehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Aber wer von Kaffee spricht, soll von der Süßspeise nicht schweigen. So beantwortete mir die Kurkonditorei &lt;a href="http://www.oberlaa-wien.at/"&gt;Oberlaa&lt;/a&gt; beispielsweise die Frage, was denn an den bunten, französischen Macarons so toll sein soll. Die ersten Test-Exemplare aus einer Leipziger Patisserie waren im Wesentlichen klebrig, ihre Wiener Brüder hingegen - nicht teurer und äußert liebevoll über den Tresen gereicht - wunderbar luftig und mit vielfältigen Aromen gesegnet. Auch an den übervollen Auslagen der Konditor-Kette &lt;a href="http://www.aida.at/"&gt;Aida&lt;/a&gt; kamen wir nicht vorbei, was vor allem an den ästhetisch wertvollen Egon-Schiele-Pralinés gelegen haben dürfte. Die entpuppten sich zwar als aufgemotzte Dominosteine, ihre Kollegen (u.a. Pralinen mit Maronen, Kokos und Obstbrand) sorgten hingegen für manches lustvolle Stöhnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCk77N2CVI/AAAAAAAAAEw/3iww5TeZMMU/s1600-h/Wien+Melange+4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCk77N2CVI/AAAAAAAAAEw/3iww5TeZMMU/s400/Wien+Melange+4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404500902259591506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auch die herzhaften Genüsse sollen nicht verschwiegen werden. Schließlich galt es, das größte Versäumnis des Frühsommers nachzuholen und endlich einen Heurigen zu besuchen. Der wahllos ausgewählte &lt;a href="http://www.zumberger.at/"&gt;Heurigenschank "Zum Berger"&lt;/a&gt; in der Himmelstraße 19 zu Grinzing erwies sich als guter Griff. Seit 1713 wird dort in Lokal und Garten in rustikaler Atmosphäre das frisch Gekelterte ausgeschenkt. Den leicht prickelnden, weißen Jungwein gibt es dort traditionell im Viertelliter-Henkelglas. Überall lockte man mit Martinsgänsen, weshalb ich zumindest eine Gansl-Suppe versuchte. Die Brühe war ausgezeichnet, nur die Einlage rekrutierte sich vermutlich primär aus Resten der Bratenherstellung. Rundum begeisternd war hingegen das "Grinzinger Gröstel" aus gebratenen Kartoffelwürfeln und drei Sorten Fleisch, das kaum jemanden hungrig lassen dürfte. Seine vegetarische Version aus Kartoffelspalten, mittel- bis südeuropäischem Gemüse und reichlich Olivenöl für meine Begleitung hatte mit ihm nicht viel gemeinsam und hätte in dieser Form auch auf die Karte eines mediterranen Restaurants gepasst. Der hausgemachter Grinzinger Traubengeist als Absacker war die ideale Medizin gegen den aufkommenen Schnupfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der trug auch die Mitschuld daran, dass die Geschmacksnerven am letzten Tag keine kulinarischen Höhenflüge verlangten. Aber für deftige, preiswerte Ernähung sorgen ja in Wien die Beisl, also die einfachen Wirtshäuser. Die von uns wiederum willkürlich gewählte "Alte Bäckerei" in der Josefstadt (Burggasse 29) lockte vor allem durch ihre wunderschöne Bäckerei-Fassade. Der Innenraum entpuppte sich allerdings als skurriles Sammelsurium aus Nostalgie-Wandbehang, Standard-Kneipenmöblierung, Dart &amp;amp; Kicker, Flachbildgeblinke und Radiobeschallung. Das Rindsgulasch stellte die Prückel-Version aber locker in den Schatten und auch das überbackene vegetarische Riesen-Brot (mit grüner Gurke!) kam definitiv nicht aus der Tiefkühltruhe. Erfreulich auch, dass selbst in einem Eck-Pub-Kneipen-Beisl der Kaffee auf dem Silbertablett inkl. Wasser kommt. Der warme Topfenstrudel dazu war etwas pappig, die Schoko-Haselnuss-Palatschinken wiederum einwandfrei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCk7oxAmGI/AAAAAAAAAEg/VJXL5F0LEps/s1600-h/Wien+Melange+2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 275px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCk7oxAmGI/AAAAAAAAAEg/VJXL5F0LEps/s400/Wien+Melange+2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404500897306810466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nicht allzu ausführlich will ich an dieser Stelle die verkosteten Biersorten bekritteln. Wieselburger, Stiegl, Gösser (abgefüllt &amp;amp; vom Fass) und Hirter (ebenfalls in beiden Varianten) sind grundsolide Getränke, die aber einen Freund der norddeutschen Herbheit nie in Extase treiben werden. Vielleicht tun das ja im Nachhinein die Mitbringsel im Handgepäck - Kaminwurzen, Tiroler Speck, Vogelbeergeist und Veltliner-Brand für die Zeit bis zum nächsten Wien-Ausflug. Definitiv wird dann das Buch "Das Wiener Kaffeehaus. Legende. Kultur. Atmosphäre" (erschienen 2007 im - kein Scherz! - Pichler Verlag) mein Begleiter sein. Dort findet man nämlich nicht nur literarisches Stilbewusstsein und erlesene Fotos, sondern auch den einen oder anderen Tipp, der in einschlägigen Touristenführern fehlt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7616123284712757494?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7616123284712757494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/11/tour-de-melange-teil-2.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7616123284712757494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7616123284712757494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/11/tour-de-melange-teil-2.html' title='Tour de Melange, Teil 2'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SwCkDTHvwPI/AAAAAAAAAEY/9SwHITO1Enk/s72-c/Wien+Melange+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6530844462399579219</id><published>2009-11-11T20:20:00.009+01:00</published><updated>2009-11-11T21:43:48.872+01:00</updated><title type='text'>Leserrezept: Königsberger Klopse II</title><content type='html'>Unser Rezeptvorschlag für Königberger Klopse stieß durchaus auf Kritik. Die nehme ich zur Kenntnis, bin aber nach wie vor der Meinung, dass man beim Kochen eine gewisse Freiheit bei den Zutaten erlaubt,  nein: nötig ist.  Es muss einfach schmecken. Wo wäre die Küche heute, hätten Köchinnen und Köche nicht immer wieder experimentiert? Die Antwort kann sich jeder selbst denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch unsere Leserin Frau W. aus dem schönen Kahlgrund im nördlichen Spessart &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/konigsberger-klopse-aka-albondigas.html#comment-3779926511127166102"&gt;fand unsere Zubereitung, nun ja, etwas grob&lt;/a&gt;. Ihr extrafeines Rezept, das sie mir freundlicherweise per E-Mail zuschickte, möchte ich niemandem vorenthalten. Vielen Dank dafür - wird demnächst nachgekocht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Königsberger Klopse nach Kahlgrund-Art&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Zutaten für vier Personen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;500 g Kalbschnitzelfleisch&lt;br /&gt;2 Eigelb&lt;br /&gt;1 Liter klare Brühe (Gemüse, Huhn oder Kalb)&lt;br /&gt;2 Brötchen ohne Rinde&lt;br /&gt;20 Sardellenfilets&lt;br /&gt;1 TL Zitronenschale&lt;br /&gt;Muskat, Pfeffer, Salz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Für die Sauce&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;süße Sahne, Kapern nach Belieben (aber selbstredend von guter Qualität - hier folge ich uneingeschränkt der Empfehlung unserer Leserin) , Zitronensaft.&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zubereitung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Fleisch und die in etwas Milch eingeweichten Brötchen durch den Fleischwolf drehen (kleinste Scheibe), die Sardellenfilets in kleine Stücke schneiden und mit den Eiern und der Zitronenschale zusammen mit dem Fleisch vermischen. Würzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brühe kochen, kleine Klößchen formen und in die nur leicht köchelnde Brühe legen (eventuell auf zweimal) und knapp 10 Minuten ZIEHEN lassen. WIRKLICH NUR ZIEHEN LASSEN.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1/4 Liter der Brühe mit der Sahne auf die Hälfte einkochen, Kapern rein und mit Salz und Zitronensaft würzen (nach Geschmack) dazu Reis.&lt;/blockquote&gt;Wunderbare Zutaten! Unseren LeserInnen sei aber ans Herz gelegt, bei solch guten Sachen die Glutamatbrühe aus dem Glas tunlichst zu meiden.   Selbstgekochtes aus Gemüse, Kalb oder Suppenhuhn ist unbedingt vorzuziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings würde ich gerne wissen, welche Sorte Sardellenfilets gemeint ist. Es gibt sie im Gläschen eingelegt  in Öl oder  Salz. Letztere halte ich für die geschmacklich besseren, allerdings müssen sie vor der Verarbeitung gut gewässert werden. Sonst dürften die Klopse ungenießbar salzig werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu ihren köstlichen Kalbshackbällchen empfielt unsere Leserin Frankenwein - was mich, wie vermutet,  als Franke besonders freut - "einen Silvaner von &lt;a href="http://www.weingut-rainer-sauer.de/" target="_blank"&gt;Rainer Sauer&lt;/a&gt;, wahlweise die &lt;a target="_blank" href="http://www.weinguide.de/suche/suche_ssuche.cfm?id=2854/3"&gt;'Alten Reben' vom Escherndorfer Lump&lt;/a&gt;." Laut Frau W. schmecken die feinen Tropfen auch zur Blut- und Leberwurst  vom &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/11/blutwurst-mit-ritterschlag.html"&gt;Blutwurstritter Benser&lt;/a&gt; aus Neukölln, den sie auf ihren Berlinreisen regelmäßig um ein paar seiner Delikatessen erleichtert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guten Appetit und Prost. Ich muss mir wirkich mal wieder eine Flasche Escherndorfer Lump besorgen, die gibt's bestimmt auch irgendwo in Berlin. Und wenn nicht: Herr  Sauer  schickt seinen Weißen auch in die Hauptstadt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6530844462399579219?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6530844462399579219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/11/leserrezept-konigsberger-klopse-ii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6530844462399579219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6530844462399579219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/11/leserrezept-konigsberger-klopse-ii.html' title='Leserrezept: Königsberger Klopse II'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3539993113556600340</id><published>2009-10-31T18:08:00.009+01:00</published><updated>2009-10-31T19:16:07.908+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bar'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fürth'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='italienisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Franken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><title type='text'>Nachtschwärmer  willkommen - aber nur bis 22 Uhr</title><content type='html'>Ich war mal wieder in Fürth, bis vor kurzem noch "Stadt der Quelle", zum Klassentreffen wie alle paar Jahre. Es war ganz nett angelaufen, wir stellten uns auf einen fröhlichen Abend ein – erst was Schönes essen, dann mit Getränken weitermachen. Abschluss: Je nachdem, wie lange wir durchhalten würden. Dass das auf ein offenes Ende hinauslaufen würde, war bei einem runden Jubliäum eigentlich klar. Jedenfalls uns, die wir gut gelaunt am frühen Abend im Saporissimo, einem schicken Italiener ein paar Meter von der alten Schule entfernt, eintrudelten. Der Ort schien gut gewählt, trommelt doch der Betreiber auf seiner Webseite vollmundig:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„In lässiger, ungezwungener und zugleich faszinierender Atmosphäre ist das SAPORISSIMO Eventrestaurant &amp;amp; Cocktailbar der exklusive Anlaufpunkt für Feinschmecker, Barbesucher und Nachtschwärmer. Ein Ort der international ist und zugleich das Fürther Leben wiederspiegelt: Vielseitigkeit, Offenheit und stilvolle Lässigkeit.  …  Erleben Sie diese einzigartige Symbiose aus moderner italienischer Küche, Lounge-Bar und anspruchsvollem Clubbing.“&lt;br /&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.saporissimo.de/fuerth/index.php"&gt;www.saporissimo.de/fuerth/index.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Vielleicht kennt die Restaurantbesatzung ihre eigenen Werbephrasen nicht, oder sie sind ihnen einfach egal. Denn der Abend verlief ganz anders als der PR-Text verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Überraschung: Es gab nur vier Gerichte auf der Karte. Zur Auswahl standen Pizza, Putenröllchen, Penne und Lachssteak. Weder Suppen, Vorspeisen oder gar Nachtisch gehörten zum  Angebot. Eine Getränkekarte auf den Tischen fehlte. Die von Anfang an etwas gehetzt wirkenden Kellner (von wegen lässig) sammelten die Bestellungen so schnell wie möglich tischweise ein. Ich ließ mir 0,2 Liter vom roten Hauswein (&gt; 4 Euro) bringen, dazu die Putenröllchen für 12,80 Euro. Die Portion war äußerst überschaubar, als Bestandteil eines viergängigen Menüs wäre sie als Fleischgang angemessen gewesen.  Gerne half ich später einem alten Freund, seine normalgroße  Schinkenmozzarella-Pizza zu bewältigen (sie war ok, aber nicht überwältigend, manche sagten, sie hätten nicht ganz durchgebackene Exemplare erhalten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer meiner Mitschüler hätte als Sonderwunsch gerne ein paar Champignons auf dem belegten Fladen gehabt, doch weder die Kellner noch die Küche war dazu bereit. Warum ließ sich nicht erklären, denn Pilze waren da, die gehörten nämlich zu den Nudeln. Aber vielleicht hatte der Küchenchef die Champignons einzeln abgezählt, denn da war nichts zu machen: Pizza nur á la carte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hatten wir uns mit mehr als 40 Leuten angemeldet, ein recht gutes Geschäft war also zu erwarten, dazumal keiner gedachte, mit nur einem Wein oder Bier wieder nach Hause zu gehen. Aber dieses Geschäft schien die Kellnertruppe auch nicht weiter zu interessieren. Denn der Nachschub an Getränken traf nur schleppend ein, auf das Angebot für einen Grappa nach dem Essen oder einen Espresso wartete ich jedenfalls vergeblich.  War das vielleicht die versprochene Lässigkeit? Dafür begann ab 21.30 Uhr (!) das Abkassieren. Sollten die drei Jungs etwa abgelöst werden, vielleicht von ein paar fixen Serviermaiden, um uns beim nostalgischen Austausch mit frischen Getränken zu unterstützen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts dergleichen:  Man schließe um 22 Uhr, wurde uns lapidar mitgeteilt. Ungläubige Nachfrage, ob man denn nicht länger geöffnet lassen könne, dies sei schließlich ein bereits Wochen vorher angemeldetes Klassentreffen gewesen. Antwort: Das gehe nicht, keine Konzession. Aha, so sieht also ein Restaurant mit Cocktailbar aus, das sich ganz offiziell als Location für Nachtschwärmer  empfiehlt.  Wir waren übrigens bereits vorher die einzigen Gäste, faktisch also eine geschlossene Gesellschaft. Das Konzessionsargument war zumindest fraglich. Nichts zu machen: Kellner und Küche räumten auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt es nur eine Erklärung. Die Saporissimos hatten einfach keine Lust oder sie wollten noch auf die &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/schmatzi-guti-feini.html"&gt;Fürther Kärwa&lt;/a&gt;. Und ganz offensichtlich konnten sie auch auf ein gutes Geschäft verzichten.  All die schönen Versprechen auf der Webseite: an diesem Abend nur leeres Werbeblabla. Andere Restaurantbesucher vor uns waren allerdings &lt;a href="http://gastronomie.nordbayern.de/gastro_ausgabe.asp?gastro_id=2822"&gt;auch nur mäßig begeistert gewesen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Punkt 22 Uhr wurden wir also in die regendurchweichte Nacht hinausgejagt, dank I-Phone und Telefonkonsultationen hatten wir aber bereits einen gastlicheren Ort ausfindig gemacht, um die Feier fortzusetzen. Ein Einkaufszentrum am Rande der Fürther Südstadt ist vielleicht nicht der lauschigste Ort für ein Klassentreffen. Aber dort wurden wir im Caprese, alias PX Sportsbar,  freudig  und freundlich empfangen und bestens bedient, bis das Lokal (Pizzeria, Kneipe, Sportbar ein einem) gegen ein Uhr schloss. Fürth ist halt nicht Berlin, auch wenn dort ein Riesenvolksfest die Stadt in den Ausnahmezustand versetzt. Nach Mitternacht werden die Gesteige allmählich hochgeklappt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Peinliche Gastronomieleistung(sverweigerung) und mangelnde Flexibilität beim Edelitaliener – trotzdem tolles Klassentreffen. Andere Wirte in Fürth, wie die des Caprese, verstehen ihr Geschäft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Saporissimo&lt;br /&gt;Im Südstadtpark, Grüne Halle&lt;br /&gt;Krautheimerstraße 11&lt;br /&gt;90763 Fürth&lt;br /&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.saporissimo.de/fuerth/index.php"&gt;www.saporissimo.de/fuerth/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Caprese&lt;br /&gt;Auf dem Gelände des &lt;a href="http://www.fuerth.de/desktopdefault.aspx/tabid-271/"&gt;ehemaligen PX/Commisionary&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Waldstraße 105&lt;br /&gt;90763 Fürth&lt;br /&gt;&lt;a target="_blank" href="http://%20www.caprese-pizza.de/"&gt;www.caprese-pizza.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3539993113556600340?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3539993113556600340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/nachtschwarmer-willkommen-aber-nur-bis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3539993113556600340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3539993113556600340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/nachtschwarmer-willkommen-aber-nur-bis.html' title='Nachtschwärmer  willkommen - aber nur bis 22 Uhr'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2220222420738623851</id><published>2009-10-24T13:46:00.005+02:00</published><updated>2010-11-20T16:08:53.131+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Imbissbude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><title type='text'>Uwe, schaff' die Fische ran!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLuj1ID_JI/AAAAAAAAArw/hYQ035JKgOE/s1600-h/fischerhuette.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 261px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLuj1ID_JI/AAAAAAAAArw/hYQ035JKgOE/s400/fischerhuette.jpg" alt="Uwes Fischerhütte mit Fischbrötchenschild" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396137602867002514" border="0" /&gt;Und ewig lockt die Fischsemmel.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei knusprig gebratene Heringe, drei kleine Schollen, und wir hatten endlich unseren Fischimbiss. Wurde auch Zeit. Seit Ankunft auf Usedom fantasierte Wasabi von einem Fischbrötchen, konnte sich aber kein einziges Mal für eines der angebotenen Modelle entscheiden. Immer nur Matjes (im Herbst!), Bismarck und Räucherlachs verlockten nicht. Und so recht befriedigend sind die belegten Semmeln sowieso nicht: Kaum ist der letzte Bissen geschluckt, hat man man schon wieder Hunger. „Da esse ich mich ja hungrig“, pflegte eine Freundin in so einem Fall zu sagen. Die bezeichnet Sülze aber auch als &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/06/slze-nicht-nur-fr-den-opa.html"&gt;Großvaterfutter&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erlösung brachte &lt;i&gt;Uwe's Fischerhütte&lt;/i&gt; in Ahlbeck. Angeblich holt Uwe selbst aus dem Wasser, was er seinen Gästen kredenzt. Das ließ uns sogar über den doofen Apostroph im Namen hinwegsehen. Das tägliche Angebot richtet sich laut Speisekarte „nach Fang“. An diesem Tag war Uwe offenbar mit vollen Netzen von der Ostsee zurückgekehrt. Jedenfalls balancierten die Serviererinnen eindrucksvolle Teller voller Meeresgetier durch die Gaststube. Dieser Anblick überzeugte uns endgültig, und wir fanden auch noch zwei Plätzchen mit Strandblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLukJs-63I/AAAAAAAAAr4/5fRtOpqQVtA/s1600-h/scholle.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 202px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLukJs-63I/AAAAAAAAAr4/5fRtOpqQVtA/s400/scholle.JPG" alt="Drei kleine Schollen gebraten" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396137608390568818" border="0" /&gt;Kleine Grätenwunder, diese Ostseeschollchen. Aber der Geschmack macht alles wett.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr gut gefiel mir die nordisch-wortkarge Kellnerin, die mit einem knappen, aber freundlichen „Ausgewählt?“ die Bestellung aufnahm. Nach einer angemessenen Zubereitungszeit brachte sie zwei schöne Teller, beladen mit frischgebratenem Hering (8 Euro) und „Kutterscholle“ (8,50 Euro) in Pommerscher Soße (süß-sauer abgeschmeckte braune Mehlsoße), knusprigen Bratkartoffeln und einem Schlag Krautsalat. Kleiner Wermutstropfen: die Getränkepreise. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen verkaufen Gastronomen ihre alkoholfreie Getränke häufig teurer als Bier. Die Fischerhütte macht hier keine Ausnahme. Eine große Apfelschorle kostet mit 3,50 Euro (immerhin ein halber Liter) mehr als ein Bier gleichen Volumens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLukGpzAWI/AAAAAAAAAsA/lSRui-Uvfos/s1600-h/Hering.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 241px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLukGpzAWI/AAAAAAAAAsA/lSRui-Uvfos/s400/Hering.JPG" alt="Drei Heringe gebraten" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396137607571898722" border="0" /&gt;Knusper, knusper. Heringe sind viel zu köstlich, um sie zu Futterpellets für Zuchtlachs zu verarbeiten.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste dann noch echtes Bedauern über unsere lieben Freundinnen A. und N. aussprechen. Diese wurden in ihrer Jugend vielleicht mit müffeligem Hering gefüttert (ich kann das nur vermuten), bis heute können beide mit Fisch nichts anfangen. Bei Uwe sollten sie es nochmal probieren: Frisch, solide zubereitet – dann klappts auch mit dem Hering. Ach ja: belegte Brötchen gibt es auch. Aber die brauchten wir jetzt ja nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Uwe's Fischerhütte&lt;br /&gt;Dünenstraße 52&lt;br /&gt;17419 Seebad Ahlbeck (Insel Usedom)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2220222420738623851?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2220222420738623851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/uwe-schaff-die-fische-ran.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2220222420738623851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2220222420738623851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/uwe-schaff-die-fische-ran.html' title='Uwe, schaff&apos; die Fische ran!'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SuLuj1ID_JI/AAAAAAAAArw/hYQ035JKgOE/s72-c/fischerhuette.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4796221669618070488</id><published>2009-10-20T22:31:00.005+02:00</published><updated>2009-10-20T23:14:43.436+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Kleine Kostbarkeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/St4ejIK-xlI/AAAAAAAAAro/Uhbucx_hJj8/s1600-h/smint.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 293px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/St4ejIK-xlI/AAAAAAAAAro/Uhbucx_hJj8/s400/smint.jpg" alt="Pfefferminzbonbon" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394782992474228306" border="0" /&gt;"Noch ein kleines Pfefferminzpastillchen?" "Ne, nicht so kurz vor dem Ersten. Da ist mein Konto leer"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich kaufte ich mir eine kleine Süßigkeit zum Kilogramm-Preis von sage und schreibe 150 Euro. Nein, bei der Luxusleckerei handelt es sich nicht um kostbare Pralinen, gefüllt mit 100 Jahre altem Weinbrand. Es waren ganz gewöhnliche vollsynthetische Pfefferminz-Bonbons aus der Hexenküche der Lebensmittelindustrie, die sich als meine bisher teuersten Luxuspastillen entpuppten. Die dreieckigen Zungenschmeichler mit dem schönen Namen Smint&lt;sup&gt;&lt;small&gt;(R)&lt;/small&gt;&lt;/sup&gt; liegen gerne griffbereit an Supermarktkassen, zum tut-nicht-weh-Preis von rund 1,20 Euro. Dafür erhält man ein schickes grünes Döschen mit 40 Dragees, die sich insgesamt auf acht Gramm summieren - 0,2 Gramm pro Stück zu drei Eurocent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird ja auch über die Pharmaindustrie und ihre teuren Pillchen geschimpft. Aber zumindest hilft das Zeugs gegen allerlei Wehwehchen und Gebrechen. Da relativieren sich die paar Euros für einen rezeptfreien Schmerzblocker. Die Smints hingegen hinterlassen im Mund nur ein bisschen süßes Pfefferminzaroma ("Frische &amp;amp; Zahnpflege" laut Etikett - ich wusste gar nicht, dass Lutschen die Zähne pflegt ). 150 Euro: das sind ein paar Flaschen vom guten Cognac, Grappa, Whisky oder eine Kiste sehr anständiger Wein. Oder knapp drei Monatskarten für die BVG.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, kein Mensch mümmelt 1000 Gramm Stück Pfefferminz, aber 100 Gramm sind durchaus realistisch. Das wären dann 12,5 Döschen Smint zum Endverbraucherpreis von 15 Euro.  Dafür erhalten wir: künstliches Aroma (billig!), &lt;a href="http://www.sud-chemie.com/scmcms/web/page_de_7058.htm"&gt;hydrogenisiertes Baumwollöl&lt;/a&gt; (billig!), bisschen &lt;a href="http://www.transgen.de/datenbank/zusatzstoffe/148.maltodextrine.html"&gt;Maltodextrin&lt;/a&gt; (billig!) und künstlichen Süßstoff. Ähnliche Gewinnspannen dürften nur noch bei Druckertinte und Edel-Wimperntusche drin sein. Wer also zwölf Mal dem Griff zum grünen Döschen wiedersteht, kann stattdessen sich und einem lieben Menschen zwei schöne Rumpsteaks braten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4796221669618070488?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4796221669618070488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/kleine-kostbarkeit.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4796221669618070488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4796221669618070488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/kleine-kostbarkeit.html' title='Kleine Kostbarkeit'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/St4ejIK-xlI/AAAAAAAAAro/Uhbucx_hJj8/s72-c/smint.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1956665880275675924</id><published>2009-10-13T08:37:00.009+02:00</published><updated>2009-10-13T08:57:12.798+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spanisch'/><title type='text'>Königsberger Klopse aka Albondigas Alemanas</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss81p3oC9TI/AAAAAAAAArg/5Xf9lifri8k/s1600-h/klopse.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 294px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss81p3oC9TI/AAAAAAAAArg/5Xf9lifri8k/s400/klopse.jpg" alt="Königsberger Klopse Kaliningrader Fleischbällchen" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390586272408597810" border="0"&gt;Los tapas alemanas mas gustas (Kann nicht so richtig Spanisch, deshalb glaube ich, dass es "Die schmackhaftesten deutschen Tapas" heißt.)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin immer wieder verblüfft, wie sehr die deutsche Küche im Prinzip der spanischen ähnelt. Ja ehrlich, ich schreib hier keinen Mist. Zum Beispiel der Endsalada Rusa - der russische Salat. Eigentlich nur ein Kartoffelsalat mit Mayonaise, Möhren und Erbsen. Ein ordentlicher deutscher Kartoffelsalat mit Speckstückchen und Gurken kann da locker mithalten (bitte nur nicht aus dem Eimer!). Zum Beispiel Bocadillos: Nix anderes als belegte Brote. Ein richtig gutes Sauerteigbrot (natürlich mit Butter, nicht mit Margarine) mit ordentlich Schinken oder Käse drauf, dazu ein bisschen Senf oder ein Klecks Remoulade und ein paar Gurkenscheibchen: Super!. Zum Beispiel: Chorizo. Ich sag nur Nürnberger Bratwurst oder richtig gute Mettenden: zum Fingerlecken. Nicht spanisch, aber uneingeschränkt häppchentauglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt kommen wir zum Beispiel, auf das dieses Artikelchen die ganze Zeit zusteuert: Hackfleischbällchen. In Spanien heißen sie Albondigas und sie werden in Tomatensoße als Tapa gereicht. Hierzulande kommen sie in einer hellen Soße mit Kapern und werden nach einer Stadt genannt, die heute Kaliningrad heißt. Dennoch werden sie noch immer Königsberger Klopse genannt,  ein meines Erachtens höchst unterschätztes Gericht.  Sofern es nicht aus der Dose kommt oder mit Fertigsoßen aus der Tüte angerührt wird.  Die Klopse schmecken toll mit Reis oder Kartoffeln, als Hauptgericht oder eben als kleiner Happen zwischendurch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei bis vier Stück, dazu ein knuspriges Brot, ein Gläschen Bier oder ein leichter Weißwein. Wow! In der Cafeteria eines bekannten skandinavischen Möbelhauses dürften sie nicht ohne Grund zum Dauerangebot gehören. Dort heißen sie dann Köttbullar (Schöttbullar ausgesprochen) und werden ohne Kapern, aber mit Preiselbeeren serviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-weight: bold;"&gt;Tipp:&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;Am besten schmecken sie mir aufgewärmt. Wenn sie über Nacht in einem geschlossen Gefäß im Kühlschrank in der Soße durchziehen. Dann sind sie richtig schön durchgesoßt. Wasabi findet die Klopse ja nicht so aufregend, obwohl sie die Pfanne voller Bällchen zubereitet hat. Aber ich, als Kind mit hervorragend zubereiteter deutscher Hausmannskost aufgewachsen, sage: da hat sie unrecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-weight: bold;"&gt;Selbermachen:&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;Königsberger Klopse nach Eugenie Erlewein (Originalrezept, S. 491, Kapitel "Heimatliche Spezialgerichte", Abteilung "Aus dem früheren Ostpreußen")&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;250g gehacktes Schweinefleisch&lt;br /&gt;250g gehacktes Rindfleisch&lt;br /&gt;1/8 Liter Wasser&lt;br /&gt;1/8 Liter geriebene Semmeln&lt;br /&gt;1 Ei&lt;br /&gt;2 gestrichene Teelöffel Salz [steht im Rezept, wir salzen immer nach Geschmackl!]&lt;br /&gt;1 geriebene Zwiebel&lt;br /&gt;1 EL geschmolzene Butter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3/4 Liter Wasser&lt;br /&gt;Salz&lt;br /&gt;1 Lorbeerblatt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;40g Fett&lt;br /&gt;40g Mehl&lt;br /&gt;1/2 Liter Brühe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Zusätzlich: (fehlt bei Erlewein)  Zitronensaft, Kapern,  süße Sahne]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fleisch wird mit allen Zutaten gut vermischt, man formt gleichmäßig große Klöße, gibt sie in das kochende Wasser und lässt sie 1/2 Stunde garziehen (gleichmäßig kochen), nimmt die Klopse dann heraus, macht eine helle Mehlschwitze, die man mit der Brühe auffüllt, schmeckt die Suppe mit Zitrone und Kapern ab und gibt zum Schluß etwas Sahne (Rahm) oder Buttermilch hinein. Die Klopse legt man in eine Schüssel und gibt die fertige Soße darüber.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Soweit die gute Eugenie.  Wasabi hat mir freundlicherweise ihre Zubereitung bzw. Abwandlung des Rezeptes  aufgeschrieben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;"Ich habe genommen: für die Klöße 400g gemischtes Hack und 1/2 Brötchen, in Milch eingeweicht und nur ganz leicht ausgedrückt, sicherlich weniger Salz, kein Wasser, keine Butter. 1 Ei, 1 kleine Zwiebel in ganz kleinen Würfeln. In den Kochsud außer Lorbeerblatt und Salz noch 2 Pimentkörner. Klopse in das leicht kochende Wasser geben.  Wenig (zu wenig?) Mehlschwitze, mit Kochbrühe auffüllen, mit Zitronensaft und Kapernsud abschmecken, mehr als ein bißchen Sahne dazu (etwa 1/4 Becher - 50ml), und natürlich Kapern."&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Mehlschwitze kann mehr Flüssigkeit binden, ergibt also mehr Soße. Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen dieses altmodischen Leckerlies.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1956665880275675924?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1956665880275675924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/konigsberger-klopse-aka-albondigas.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1956665880275675924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1956665880275675924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/konigsberger-klopse-aka-albondigas.html' title='Königsberger Klopse aka Albondigas Alemanas'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss81p3oC9TI/AAAAAAAAArg/5Xf9lifri8k/s72-c/klopse.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2518078271663636471</id><published>2009-10-08T23:19:00.009+02:00</published><updated>2009-10-31T19:11:07.161+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leipzig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fürth'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Franken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werkzeug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='griechisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Schmatzi, Guti, Feini</title><content type='html'>sagte einer meiner früheren Lehrer, wenn er Wohligkeit und Genuss beschreiben wollte. Gestern ertappte ich mich dabei, wie ich leise diese Wortfolge vor mich hinmurmelte. Anlass war diese Bratwurstsemmel. Nach einer längeren Bahnfahrt führte mich mein erster Weg nach der Ankunft am Nürnberger Hauptbahnhof zum  Metzgerstand in der "Schlemmerpassage". Für etwas über 2 Euro bekam ich "Drei im Weggla" in die Hand gedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4hSdx6nlI/AAAAAAAAAqo/jg6UCBbHEXI/s1600-h/bratwurstsemmel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 319px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4hSdx6nlI/AAAAAAAAAqo/jg6UCBbHEXI/s400/bratwurstsemmel.jpg" alt="Bratwurstsemmel Drei im Weggla Nürnberger Bratwurst" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390282405124415058" border="0" /&gt;Suchtmittel auf Schweinefleischbasis - in Berlin leider nicht einmal beim Blutwurstritter in Neukölln zu bekommen. Aber der ist bekanntlich auch Thüringer.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben: die Semmel hätte noch ein bisschen Farbe vertragen können, die drei Nürnberger vom Holzkohlengrill waren dafür umso herrlicher. Wie sehr ich doch die frische "Fränkische" in Berlin vermisse! Es gibt die niedichen fingerlangen Würste natürlich abgegepackt und vorgebrüht bei fast jedem Discounter, der Geschmack ist auch ganz ordentlich. Aber ganz ehrlich: frisch ist sie am Besten und vom Grill fast unschlagbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4hSJOxRCI/AAAAAAAAAqg/nc0XSuxc0KQ/s1600-h/blutwurst-im-teigmantel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4hSJOxRCI/AAAAAAAAAqg/nc0XSuxc0KQ/s400/blutwurst-im-teigmantel.jpg" alt="Blutwurst im Teigmantel - Boudin Noir" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390282399608292386" border="0" /&gt;"Monsieur Boudin, parlez vous allemand?" "Non, pas de tout."&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit vorerst gestilltem Appetit traf ich kurz darauf in Fürth ein, und ich musste überrascht feststellen, dass dort die Kärwa/Kerwa - oder in Standarddeutsch: Kirchweih - tobte. Wie konnte ich das vergessen. Aber während alle Welt endlos über das Oktoberfest in München redet, schreibt und filmt, ist die &lt;a href="http://www.michaeliskirchweih.de/"target="_blank"&gt;Fürther Michaeliskirchweih&lt;/a&gt; außerhalb der Region kaum bekannt. Vielleicht weil sie zu gefühlten 80 Prozent aus Fress- und Trinkständen besteht, Bierzelte und Blaskapellen aber wunderbarer Weise nicht zum Bestand gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weit kam ich nicht auf meinem Weg vom Bahnhof; er endete an einem einladenden Restaurantzelt. Seine Existenz verdankte es augenscheinlich der französisch-fränkischen Städtepartnerschaft von Limoges und Fürth. Das verheißungsvolle Angebot: Confit de Canard, Meeresfrüchtetöpfchen, falsches Filet vom Limousinrind und Blutwurst im Teigmantel. Ich entschied mich für letztere (8 Euro), wurde aber nach einem verheißungsvollen Gläschen weißen &lt;a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergerac_%28Wein%29" target="-blank"&gt;Bergerac&lt;/a&gt; (2 Euro) nicht ganz glücklich damit. Das als Beilage gereichte Kartoffelpüree war zwar hervorragend, die Wurst jedoch bei geschmacklicher Gefälligkeit nicht richtig heiß und der umgebende Teig eher überflüssig als genussfördernd.  Da fällt mir ein: Wasabi und ich müssen mal wieder zur &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/11/blutwurst-mit-ritterschlag.html"&gt;Rixdorfer Blutwurstmanufaktur.&lt;/a&gt; Es wird wieder Zeit für  Herrn Bensers Darmlinge, serviert mit gebratenen Zwiebelringen und warmen Apfelschnitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4g7V19K9I/AAAAAAAAAqY/KIuJOvBSTas/s1600-h/super-gemuese-hobel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 349px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4g7V19K9I/AAAAAAAAAqY/KIuJOvBSTas/s400/super-gemuese-hobel.jpg" alt="Super-Gemüsehobel" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390282007856884690" border="0" /&gt;Der Wunderhobel, den ich wieder nicht gekauft habe.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traditionell ergänzt das bunte Sortiment der aus allen Himmelsrichtungen angereisten Marktschreiergilde das Fürther Mampfangebot. Dort findet frau/man Pfannen, die sich hervorragend für Spiegeleier eignen, aber auch ohne weiteres die Hüllen interstellarer Raumschiffe strahlensicher machen könnten. Neben weniger aufregenden Dingen, wie Wunderreinigern und feuerfester Lackpolitur, bestaunte das Publikum selbstverständlich auch den obligatorischen Supergemüsehobel. Was passiert eigentlich mit den  Obsthalden und Gemüsebergen, die hier zwei Wochen lang, vom frühen Nachmittag bis in den Abend hinein, kleingeschnipselt werden? Müll, Tierfutter, Selbstversorgung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4g7NArpKI/AAAAAAAAAqQ/DuJ2S_wyb8w/s1600-h/kerwateller-griechisch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 272px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4g7NArpKI/AAAAAAAAAqQ/DuJ2S_wyb8w/s400/kerwateller-griechisch.jpg" alt="Kärwa auf griechisch" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390282005485954210" border="0" /&gt;Da wird der Grieche fränkisch.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Fürther Kirchweih feiern, dann sind die Wirtshäuser entlang der Festmeile mit dabei. Mit speziellen Angeboten, versteht sich. Egal ob Pizzeria, Bierschwemme oder alteingesessener Grieche. Dieser deklarierte kurzerhand die Souflaki-/Giroskombi zum "Kärwa-Teller" um, dazu das passende Festbier. Ein original Fürther Festmahl, richtig schön urig-fränkisch: "A  schäiner Sufflaggidellä middamm Zaaziggi unndamm gscheidn Salood." Mahlzeit und Prost.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4ekrAzOpI/AAAAAAAAAqI/krGZrDaW-OI/s1600-h/1a-baggers-reibekuchen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 340px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4ekrAzOpI/AAAAAAAAAqI/krGZrDaW-OI/s400/1a-baggers-reibekuchen.jpg" alt="Kartoffelpuffer Baggersstand mit Menschenschlange" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390279419379268242" border="0" /&gt;Für einen ordentlichen Reibekuchen steh' ich stundenlang.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem fränkischen Gericht fing es an, mit einem ehrbaren und treudeutschen Imbiss soll dieser kleine fränkische Streifzug enden. Der Baggers-Stand trotzt übrigens seit Urzeiten allen Essmoden; so lange ich denken kann, steht die Bude an der immer der gleichen Stelle. Dass die fettigen Fladen aus Kartoffeln (hier auch: Ebbien, Botaggn) für lange Schlangen sorgen, habe ich bisher nur einmal erlebt, und das war in der Leipziger Mensa. Aber dort war das Essensangebot auch deutlich weniger abwechlsungsreich als auf einem fränkischen Volksfest. Ach ja: andernorts heißen die "rohen Baggers" auch Kartoffelpuffer oder Reibekuchen. Oder gibts da am Ende auch noch andere Namen? Bratwurstsemmeln waren übrigens auch reichlich im Angebot, und die Fürther Fleischer stehen den Nürnbergern in der Wurstmacherkunst bestimmt nicht nach. Aber bekanntlich soll man es nicht übertreiben. Morgen ist auch noch ein Tag...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2518078271663636471?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2518078271663636471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/schmatzi-guti-feini.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2518078271663636471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2518078271663636471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/schmatzi-guti-feini.html' title='Schmatzi, Guti, Feini'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Ss4hSdx6nlI/AAAAAAAAAqo/jg6UCBbHEXI/s72-c/bratwurstsemmel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3473904736728621407</id><published>2009-10-01T08:30:00.004+02:00</published><updated>2009-10-03T12:13:49.548+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='italienisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Selbsttest Dosenkost: „Spaghetti“ in „Tomaten“soße</title><content type='html'>Man wundert sich ja schon, was Leute im Supermarkt so alles aufs Band packen. Beispiel: Schnitzelstücke aus dem Sonderangebot, daneben die Tüten eines bekannten Fertiggerichtherstellers. Dann werden am Abend Jägerrahmschnitzel kredenzt. Nudeln, Reibekäse, Tüte: das wird vermutlich ein überbackener Nudelauflauf. Die armen Menschen, denke ich mir dann, haben keinen Rahm zuhause, weder Pfeffer noch Salz, auch keinen Fond und kein Eigelb zum Legieren, nicht mal ein Löffelchen Stärke. Selbst Schalotten oder eine schnöde Zwiebel für den Geschmack und Weißwein zum Ablöschen des Bratensatzes fehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjsusWSZI/AAAAAAAAApI/kG3XaB3TKOU/s1600-h/dose_mit_spaghetti.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 311px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjsusWSZI/AAAAAAAAApI/kG3XaB3TKOU/s400/dose_mit_spaghetti.jpg" alt="Fertiggericht Spaghetti Tomatensosse" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383248180946553234" border="0" /&gt;Ein Hauch von Italien: Zypressen und ein leckeres Nudelgericht. Da bekommt man doch Appetit!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Tütenkocher sind noch gut dran. Jedenfalls verglichen mit dem, was sich Menschen mit Dosenbilliggerichten antun. Als ich eines Tages vor einem Konservenstapel stand, wollte ich es wissen. Ich startete einen Selbstversuch mit einem Gericht, das laut Etikett „Spaghetti in Tomatensoße“ darstellen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorab: es ist mir unbegreiflich, warum jemand so etwas mehr als einmal freiwillig isst. Doch es scheint in diesem Land tausende von Menschen zu geben, die regelmäßig zu Dosen wie dieser greifen. Warum sonst sollten Lebensmittelsupermärkte und Discounter ganze Regalmeter damit füllen und das bei einem relativ geringen Preis, der kaum Gewinne verspricht. Relativ deshalb, weil, wie wir bald sehen werden, die Zutaten derart billig sind (Wasser, Zucker, Salz, Stärke), dass dieser Seim im Grunde heillos überteuert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So liebe(r) Leser(in) – du musst jetzt ganz stark sein. Denn wir beginnen mit den Inhaltsstoffen. Dem Etikett entnehme ich, dass der Inhalt zu drei Vierteln aus Soße besteht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjszRh3EI/AAAAAAAAApQ/I5FmTgrvKwY/s1600-h/etikett.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 147px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjszRh3EI/AAAAAAAAApQ/I5FmTgrvKwY/s400/etikett.jpg" alt="Zutatenliste Dosengericht" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383248182176242754" border="0" /&gt;Mamma mia! Wusste gar nicht, dass Guar und Glutamat zu den Grundzutaten italienischer Küche gehören.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hauptbestandteil ist Wasser. Wasser ist billig. Für 1000 Liter sind in Berlin derzeit um die fünf Euro zu zahlen. Das reicht für deutlich mehr als 1000 solcher Dosen. Dann ist ein bisschen Tomatenmark beigemischt und - ebenfalls sehr billig zu haben - Zucker und Salz in nicht weiter erläuterten Mengen. Aroma und Gewürze sind angeblich auch drin, aber wohl nicht genug, um nennenswert Geschmack zu erzeugen. Deshalb brauchen wir Glutamat. Wofür das Säuerungsmittel ist, erschließt sich nicht sofort. Aber vielleicht soll damit die Süße des Zuckers gemildert werden. Denn damit diese Mixtur dann nicht gar zu suppig daherkommt, hat der Hersteller &lt;a target="_blank" href="http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/149.e412_guarkernmehl.html"&gt;Guarkernmehl&lt;/a&gt; dazugegeben – ein Stoff der schon in kleinen Dosen jede Menge Wasser binden kann. Leider neigt Guar zum Gelieren, verhindert werden kann das wieder mit Zucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjtkzZksI/AAAAAAAAApY/meNnXzJovMo/s1600-h/offene_dose_mit_spaghetti.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 281px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjtkzZksI/AAAAAAAAApY/meNnXzJovMo/s400/offene_dose_mit_spaghetti.jpg" alt="Dose geöffnet" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383248195471643330" border="0" /&gt;Aha! Und wo sind die Spaghetti?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein Viertel der Konserve besteht aus Nudeln – wenn ich Spaghetti selbst zubereite, habe ich immer deutlich mehr Pasta als Soße auf dem Teller. Nur so nebenbei bemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nudeln bestehen aus Wasser, Hartweizen, Eiweiß (in dieser Reihenfolge). Wir erinnern uns: Wasser ist billig. Das Eiweiß hält den wässrigen Teig zusammen; für eine echte Eiernudel hat es aber nicht gereicht, es fehlt das Eigelb. Kein Wunder, dass unter dem Weißblechdeckel recht blasse Fädchen zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anblick ist durchaus nicht erfreulich: eine glibberig glänzende rote Masse mit weißen Würmern. Ein süßlicher, an Karamel erinnernder Geruch steigt auf. Kein Rosmarin, kein Oregano. Kein Duft von Knoblauch und Tomaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich dünnflüssiger Lava gleitet die Masse in den Topf; auf kleiner Flamme vorsichtig erhitzt, ist sie nach ein paar Minuten warm.  Der amorphe Zustand ist erstaunlich stabil, auch auf dem Teller glänzt dank der Stärke die Oberfläche wie lackiert. Kein schöner Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjt6w1LMI/AAAAAAAAApg/VHTHNDZJIa0/s1600-h/spaghetti_im_teller.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 340px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjt6w1LMI/AAAAAAAAApg/VHTHNDZJIa0/s400/spaghetti_im_teller.jpg" alt="Dosenspaghetti auf dem Teller" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383248201366449346" border="0" /&gt;Sind Spaghetti nicht so lange Nudeln, die man auf die Gabel aufrollt? Diese Dinger kann man nur mit dem Löffel essen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer A sagt, muss auch B sagen. Ich nehme den ersten Löffel, trotz meiner Vorahnungen bin ich überrascht. Und zwar über diese unglaubliche Geschmacksarmut. Das Süße dominiert neben dem Salzigen, darüber liegt ein Hauch wie von Malz oder angebranntem Karamell, eine eigenartig brandig dumpfe Anmutung. Selbst wenn die Gewürze neben dem angeblich enthaltenen Rosmarin namentlich genannt wären – ich könnte sie nicht herausschmecken. Was steuert eigentlich das Tomatenmark bei, außer der roten Farbe?  Die Nudeln sind nicht mehr als Füllmaterial.  Wie ihre Farbe, so der Geschmack: nicht vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weshalb isst man, wenn man schon keinen Genuss am Essen findet? Weil man Hunger hat. Der kommt aber nach diesem Gericht sehr bald zurück, wenn man Pech hat, schlimmer als zuvor. Mein Magen ist erstmal gut gefüllt, kein Wunder bei der ganzen Flüssigkeit. Aber die absorbiert der Körper innerhalb kurzer Zeit. Von dem ganzen Zucker angeregt, pumpt die Bauchspeicheldrüse ordentlich Insulin ins Blut. Leider aber trifft es auf nichts von Substanz, denn die paar Nudeln sind schneller verdaut, als meine Körper die Insulinproduktion drosseln kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde nach dem Festmahl – die meiste Soße habe ich sowieso auf dem Teller gelassen – muss ich mir erstmal ein Butterbrot schmieren. Um den dumpfen Geschmack loszuwerden und das leere Gefühl im Bauch zu bekämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Erster und letzter Versuch. Ekelhaft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3473904736728621407?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3473904736728621407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/selbsttest-dosenkost-spaghetti-in.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3473904736728621407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3473904736728621407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/10/selbsttest-dosenkost-spaghetti-in.html' title='Selbsttest Dosenkost: „Spaghetti“ in „Tomaten“soße'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrUjsusWSZI/AAAAAAAAApI/kG3XaB3TKOU/s72-c/dose_mit_spaghetti.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5549240692545927550</id><published>2009-09-25T08:00:00.003+02:00</published><updated>2009-10-31T19:11:07.162+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Franken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Getränk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Kein Bier vor Sechs! Außer es kommt aus Oberfranken</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTxzs11nVI/AAAAAAAAApA/FAYeqE_KnxU/s1600-h/hummelbraeu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 380px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTxzs11nVI/AAAAAAAAApA/FAYeqE_KnxU/s400/hummelbraeu.jpg" alt="Hummelbräu aus Merkendorf in Oberfranken. Lecker!" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383193325127179602" border="0" /&gt;Fränkisches Bier auf einem Berliner Balkon: Leider immer noch eine Seltenheit.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es soll ja Leute geben, die brauchen schon zum Frühstück ein schönes Pils, damit sich das Zittern legt. Da ich mich ungern zu dieser Gruppe gesellen möchte (die Folgen von Alkoholernährung konnten wir lange Zeit am Publikum der kleinen Kneipe unter unserer Wohnung studieren), vermeide ich gewohnheitsmäßiges Biertrinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber manchmal geht der Franke in mir dann doch durch. Neulich zum Beispiel schenkte ich mir Punkt 16 Uhr ein Kellerbier der &lt;a target="_blank" href="http://www.brauerei-hummel.de/"&gt;Hummel-Bräu aus Merkendorf&lt;/a&gt; bei Bamberg ein. 16.12 Uhr war die Flasche leider schon wieder leer. Der Inhalt, ein natürtrübes, äußerst vollmundig süffiges Vollbier, hatte vollständig in meinen Körper übergewechselt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ja, ich frage mich: warum können sie in Oberfranken Biere brauen, die alle anders, aber (fast) alle hervorragend schmecken und kaum Geld kosten. Nebenbei bemerkt: die übliche Großbrauereiware kann da in der Regel geschmacklich nicht einmal annähernd mithalten. In Berlin laufen solche Biere anscheinend als Feinkost, anders kann ich mir die hiesige Preisgestaltung nicht erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es dieser Stoff bis Berlin geschafft hat, kann ich nur vermuten. Vermutlich per Direktimport im Kofferraum eines Privatautos oder Lieferwagens. Das würde den Preis plausibel machen, den ich für eine Flasche dieses köstlichen Gesöffs am &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/wieso-man-den-markt-am-winterfeldtplatz.html"&gt;Winterfeldtmarkt&lt;/a&gt; bezahlte: zwei Euro. Für Berlin zugegebenermaßen nicht wirklich teuer, wo einem in den Bars für eine Flasche Augustiner (ohne Glas, immerhin geöffnet) um die drei Euronen abgeknöpft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wirtshausbrauerei Hummel verlangt übrigens für einen Kasten Kellerbier 10,80 Euro, 54 Cent für den halben Liter. In der Gastwirtschaft dürften es nicht mehr als 2,20 bis 2,50 für eine frische Halbe vom Fass sein. Eigentlich aber bin ich ganz froh, dass ich solche Leckereien in Berlin nur selten finde. Das erhöht mit Sicherheit den Genuss. Denn ich bin mir nicht sicher, ob der Merkendorfer sich bewusst ist, welche Delikatesse er in seinem Wirtshaus gezapft bekommt, wenn er ein Bier bestellt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5549240692545927550?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5549240692545927550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/kein-bier-vor-sechs-auer-es-kommt-aus.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5549240692545927550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5549240692545927550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/kein-bier-vor-sechs-auer-es-kommt-aus.html' title='Kein Bier vor Sechs! Außer es kommt aus Oberfranken'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTxzs11nVI/AAAAAAAAApA/FAYeqE_KnxU/s72-c/hummelbraeu.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8312441246487787332</id><published>2009-09-21T11:00:00.002+02:00</published><updated>2009-09-21T13:10:11.444+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Nicht mal die S-Bahn kann einem die Lanzhou-Nudeln vermiesen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrVBnKbJlcI/AAAAAAAAApw/qQN4Aa2CJ1U/s1600-h/fische_im_selig.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrVBnKbJlcI/AAAAAAAAApw/qQN4Aa2CJ1U/s400/fische_im_selig.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383281070660228546" border="0" /&gt;Sie wissen nichts von den S-Bahnproblemen dieser Welt. Die Fische im schönsten mir bekannten Restaurantaquarium sind nicht zum Essen da.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href="http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1456199.html"&gt;Berliner S-Bahndesaster&lt;/a&gt; hat einige sehr unangenehme Begleiterscheinungen. Nämlich unangenehm verlängerte Fahrtzeiten zur China-Fressmeile Nr.1 in der Kantstraße.   Schon mit funktionierender S-Bahn war die Anfahrt recht länglich, mit Bus und U-Bahn muss man noch etliche Minütchen mehr bis Charlottenburg einplanen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem:  es war dringend an der Zeit, dem Selig wieder einen kleinen Besuch abzustatten. Solche Perlen darf man auf keinen Fall vernachlässigen. Nicht, dass uns wie mit der &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/die-goldene-schildkrte-ist-nicht-mehr.html"&gt;Goldenen Schildkröte&lt;/a&gt; ergeht, was überaus traurig wäre.  Über die ausgezeichnete nordchinesische Nudelküche muss ich nichts schreiben,  den Blogberichten von &lt;a href="http://nimmersatt-in-berlin.blogspot.com/2006/10/selig.html"&gt;Nimmersatt&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://drymartini.wordpress.com/2007/08/01/lanzhou-nudeln-in-berlin-das-selig/"&gt;Drymartini&lt;/a&gt; ist in dieser Hinsicht nichts mehr hinzuzufügen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrZ6b-dcnJI/AAAAAAAAAp4/f7vYsTNkqaE/s1600-h/nudeln-mit-schwein-gemuese.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrZ6b-dcnJI/AAAAAAAAAp4/f7vYsTNkqaE/s320/nudeln-mit-schwein-gemuese.jpg" alt="Selig - Schweinefleisch süßsauer leicht scharf und Nudeln" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383625025609571474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und so will ich berichten, dass wir auf der Rückreise von einem Zitadellenbesuch in Spandau - weil wir eh schon in der Nähe waren - einen Zwischenstopp mit der U7 in der Wilmersdorfer Straße einlegten, hundertfünfzig Meter ins Selig marschierten und uns zwei  köstliche Gerichte mit sichtbar handgemachten Nudeln einverleibten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrZ6cLmtBGI/AAAAAAAAAqA/dOUfraC0dV0/s1600-h/nudeln-mit-huhn-gemuese.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrZ6cLmtBGI/AAAAAAAAAqA/dOUfraC0dV0/s320/nudeln-mit-huhn-gemuese.jpg" alt="Selig Huhn und Nudeln" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383625029138056290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Fische durften uns diesmal nicht über die Schulter kibitzen, wir saßen bei herrlichem Spätsommerwetter an einem der Tischchen im Freien. Wasabi stürzte sich auf ihre Hühnchenstücke mit Brokkoli, Paprika, Pilzen, und Kartoffelwürfeln (Nr. 14), ich genoß meine Nudeln mit Schweinefleischstreifen in einer leicht süßsauren Soße (Nr. 15, oben).  Die beiden Gerichte sehen zwar ähnlich aus, schmecken aber absolut verschieden. Köstlich sind sie beide. Übrigens: wenn man die üppige Portion (jeweils 8,50 Euro)  nicht bewältigen kann, packt die überaus freundliche Bedienung sie einem auch transportgerecht ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Selig&lt;br /&gt;Kantstr. 51&lt;br /&gt;10625 Berlin&lt;br /&gt;(kein Geheimtipp!)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8312441246487787332?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8312441246487787332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/nicht-mal-die-s-bahn-kann-einem-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8312441246487787332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8312441246487787332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/nicht-mal-die-s-bahn-kann-einem-die.html' title='Nicht mal die S-Bahn kann einem die Lanzhou-Nudeln vermiesen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrVBnKbJlcI/AAAAAAAAApw/qQN4Aa2CJ1U/s72-c/fische_im_selig.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4845861848132295694</id><published>2009-09-19T14:58:00.012+02:00</published><updated>2009-09-20T20:42:18.239+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Imbissbude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>La Siesta gegen Kantinenkoller</title><content type='html'>Der S-Bahnhof Hackescher Markt ist eine echte Grenze: Nördlich davon tobt das Leben, reiht sich eine Gastwirtschaft an die andere, Straßenmusikanten nerven je nach Profession mehr oder weniger, BettlerInnen und Tierschutzvereinswerber gehen ihrem Tagwerk nach. Dazwischen drängen sich Touristen aller Zungen auf der Suche nach den Hackeschen Höfen oder sind unterwegs Richtung Alte Schönhauser Straße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Südseite des Bahnhofs ist dagegen nahezu verwaist. Trambahnen kreuzen im Fünfminutentakt einen kleinen Platz und Menschen mit Stadtplänen suchen den Weg zur Museumsinsel. Am Garnisonkirchplatz (richtig, ohne s) gibt es zwar keine Kirche, aber das &lt;a href="http://coffeeshop-lasiesta.de/" target="_blank"&gt;La Siesta&lt;/a&gt;. Hier gehe ich hin, wenn ich das Kantinenessen nicht mehr sehen kann, keine &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/bento-schluss-mit-kantine.html"&gt;Bentobox&lt;/a&gt; dabei habe oder einfach nur in der Mittagspause die Büroluft aus der Lunge bekommen möchte.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTWlDsWIEI/AAAAAAAAAow/tndp5AcE04c/s1600-h/bonuskarte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 349px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTWlDsWIEI/AAAAAAAAAow/tndp5AcE04c/s400/bonuskarte.jpg" alt="Bonuskarte" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383163386749395010" border="0" /&gt;Fünf Kaffee oder fünf Ciabatta, und die Siestadamen spendieren eine "Kaffeespezialität". Ich besitze bestimmt schon vier Bonuskarten, weil ich sie natürlich immer vergesse mitzunehmen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für wenig Geld (zwischen 3,50 und 4 Euro) bekommt man dort nette Suppen und andere Kleingerichte. Alles ist ordentlich gemacht - wo die Sachen herkommen, vermag ich nicht zu sagen. Eine Küche habe ich noch nicht entdeckt.  Die unaussprechliche indische Suppe mit viel Curry, treudeutscher Kartoffeleintopf mit Würstchen, mediterraner Nudelsalat (der jetzt mit zwei R geschrieben ist) gehen hier fix über die Theke. Mein Favorit: Kartoffeln mit Quark und Leinöl. Der Service ist nur erstklassig zu nennen: freundlich, schnell und immer ein nettes Wort für die Gäste: ich mag den Laden wirklich gerne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTWlp4qfhI/AAAAAAAAAo4/7Ew3VqfkRlE/s1600-h/buecher.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTWlp4qfhI/AAAAAAAAAo4/7Ew3VqfkRlE/s400/buecher.jpg" alt="Bücherregal" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383163397001608722" border="0" /&gt; Lesehunger ẃird auch gestillt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald das Wetter es zulässt, kann man draußen unter uralten Eichen und Kastanien sitzen.  Dort sehe ich den Straßenbahnen beim Um-die-Ecke-fahren zu, während ich nach dem Imbiss noch einen erstklassigen Espresso oder Cappuccino genieße.  Und wer das Frühstück verpasst hat, bekommt gut gemachte belegte Ciabattas, die im Plattengrill noch schnell überbacken werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen ist es auch ganz nett. Wer auf Arbeit nicht zum Lesen kommt, findet am Stehtisch Lesestoff. Ich frage mich nur immer: wer sind die Menschen in Anzügen und Kostümen, die das Siesta immer belagern und vor allem im Winter für argen Platzmangel im Gastraum sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;La Siesta&lt;br /&gt;Garnisonkirchplatz 2&lt;br /&gt;10178 Berlin&lt;br /&gt;Mo-Fr. Ab 8 Uhr geöffnet.&lt;br /&gt;Abends geschlossen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4845861848132295694?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4845861848132295694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/la-siesta-gegen-kantinenkoller.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4845861848132295694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4845861848132295694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/la-siesta-gegen-kantinenkoller.html' title='La Siesta gegen Kantinenkoller'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SrTWlDsWIEI/AAAAAAAAAow/tndp5AcE04c/s72-c/bonuskarte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6257762720950232884</id><published>2009-09-09T21:40:00.012+02:00</published><updated>2009-09-09T22:13:16.054+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Presseschau'/><title type='text'>Die schwarze Sonne backt ohne Schatten</title><content type='html'>Peinlich, peinlich, was sich die Berliner Zeitung diese Woche in der Montagssausgabe geleistet hat. Im Vermischten prangt schön mittig ein &lt;a target="_blank"href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0907/vermischtes/0011/index.html"&gt;riesiger Artikel&lt;/a&gt; über die&lt;a "_blank"href="http://www.hofpfisterei.de"&gt; Münchner Hofpfisterei&lt;/a&gt;. Die Überschrift "Warten auf die schwarze Sonne" kitzelt einen durchaus zum Weiterlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SqgH_21p15I/AAAAAAAAAoU/fBBrIt-lLh4/s1600-h/frankenlaib.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 318px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SqgH_21p15I/AAAAAAAAAoU/fBBrIt-lLh4/s400/frankenlaib.jpg" border="0" alt="Breze und Bauernbrot"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379558548527765394" /&gt;Kann durchaus zu Begeisterung hinreißen: Breze und Brot einer bekannten Münchner Bäckerkette.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also lese ich  und verfalle schon nach wenigen Zeilen in zartes Schaudern. Jubelt uns Autor Thomas Schuler hier ein PR-Artikelchen unter? Die Werbung scheint schon nicht mehr zu schleichen - sie paradiert geradezu im Stechschritt an uns vorbei. Dieser Text würde jedem Werbeflyer der Münchner Biobäckerkette gut zu Gesicht stehen. Wir erfahren die hauseigenen Brotnamen, Expansionsstrategien der Pfisterei und die Geheimnisse des guten Brotgeschmacks. Ein einziges Sätzchen über die Berliner Bäckerei &lt;a "_blank"href="http://www.landbrot.de/"&gt;Märkisches Landbrot&lt;/a&gt; soll hier wohl so etwas wie journalistische Ausgewogenheit vortäuschen, taugt bei dem voluminösen &lt;s&gt;Drei&lt;/s&gt;Vierspalter mitsamt Bild jedoch nicht einmal als Feigenblättchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das nun ein gekaufter Artikel - faktisch also Reklame (dann gehörte ein kleines "Anzeige" über den Artikel)? Die Berliner Zeitung fiel mir in der Richtung übrigens &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/hurra-die-dosenravioli-wird-50.html"&gt;schon mal unangenehm auf&lt;/a&gt;. Oder hat den aus Bayern stammenden Schreiber einfach die Begeisterung, fern der Heimat wirklich gutes Brot zu finden, die journalistische Distanz vergessen lassen? Durchaus vorstellbar, wenn man sich die Masse der &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html"&gt;Berliner Bäcker und ihr liebloses Teig-Einerlei&lt;/a&gt; vor Augen führt. Da kann so ein Frankenlaib einem schon einen sonnige Tag bescheren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn die Hofpfisterei hat nun wirklich keine Schleichwerbung nötig. Das Backwerk ist ausgezeichnet und über jeden Zweifel erhaben. Die Brezen sind einfach die besten ihrer Art, die ich bisher in dieser Stadt  kaufen konnte. Rösch, aber nicht splitternd, saftig, aber nicht latschig, schön laugig.  Das Brot: vollmundiger Sauerteig ohne Tadel - und auch noch aus Biomehl. Vergleichbares kenne ich nur von meinem Lieblingsbäcker in Leipzig, dem ich den &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/02/endlich-hervorragendes-brot.html"&gt;ersten Artikel in diesem Blog&lt;/a&gt; widmete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SqgIAaRN8PI/AAAAAAAAAoc/61JNkXBbQYQ/s1600-h/hofpfisterer_berlin_garstige_cityarchitektur.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 239px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SqgIAaRN8PI/AAAAAAAAAoc/61JNkXBbQYQ/s400/hofpfisterer_berlin_garstige_cityarchitektur.jpg" border="0" alt="Bäckerfiliaie"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379558558038618354" /&gt;Da geh ich rein und will immer ganz schnell wieder raus. Aber nur mit Gebackenem.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einziger Wermutstropfen: die Preise. Rund vier Euro (+/- 20 Cent) für das Kilogramm machen unser täglich Brot zu einer nicht ganz billigen Angelegenheit. Es geht aber auch noch ein paar Euro teurer... Aber solange das Geld nicht ganz knapp ist, werde ich immer wieder mal auf dem Weg zur U8 an der Haltestelle  Weinmeisterstraße in das kahle Bäckergeschäft huschen und köstliche Backwerk herausschleppen. Denn wie sagte ein kluger Mensch: Das Leben ist einfach zu kurz, um es mit schlechtem Essen zu vergeuden..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hofpfisterei in Berlin-Mitte: Rosenthaler Straße 31, ca. 150 Meter vom Hackeschen Markt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6257762720950232884?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6257762720950232884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/wo-die-schwarze-sonne-bayerns-leuchtet.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6257762720950232884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6257762720950232884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/09/wo-die-schwarze-sonne-bayerns-leuchtet.html' title='Die schwarze Sonne backt ohne Schatten'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SqgH_21p15I/AAAAAAAAAoU/fBBrIt-lLh4/s72-c/frankenlaib.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-485598600553894363</id><published>2009-05-30T21:10:00.007+02:00</published><updated>2009-05-30T22:21:57.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Imbissbude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Wieso man den Markt am Winterfeldtplatz zwei Jahre  lang ignoriert</title><content type='html'>Nach dem heutigen Bummel über den größten Wochenmarkt Berlins (das behaupten &lt;a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winterfeldtplatz"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; und  ein paar weitere Webseiten mit fast identischen Texten) frage ich mich das auch: Wie konnten wir diesen herrlichen Markt nur so lange links liegen lassen? Denn hier wurde ich von diesem Gefühl überwältigt, das mich regelmäßig auf südländischen Märkten befällt: Alles probieren und kaufen wollen, müssen, sollen, sich jedoch bei dem ganzen verlockenden Angebot nicht entscheiden können. An jeder Ecke duftet es anders, aber überall gut, locken ganze Käselaibe, Wurstberge, Gemüsehaufen, frische Fische und Kartoffelvielfalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SiGF6fYg7GI/AAAAAAAAAn0/TNXqHryILyM/s1600-h/kaffee_und_dreirad.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 349px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SiGF6fYg7GI/AAAAAAAAAn0/TNXqHryILyM/s400/kaffee_und_dreirad.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341697872941345890" border="0" /&gt;Die wahrscheinlich kleinste Kaffeebar Berlins: Oblomovka Espresso braut im Laderaum eines italienischen Moped-Dreirads.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz und knapp: Am Ende hatten wir Spargel, einen halben Ziegenkäse, ein paar interessante Kartoffeln und duftig-frischen Knoblauch im Einkaufsbeutel. Auch ein paar kostenlose Pflegetipps für meinen Granatapfel-Bonsai nahm ich mit nach Hause. Dieser, ein Geburtstagsgeschenk vom Vorjahr, stammt nämlich vom Winterfeldtmarkt. Der freundliche Zwergbaumzüchter war heute auch wieder vor Ort und gab gerne Auskunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem vielfältigten Imbissangebot widerstanden wir weitetsgehend. Dank eines ausgiebigen Frühstücks beschränkten uns auf frisch gepressten Orangensaft (1,50 Euro für 1/3 Liter) und einen Espresso (1,20 Euro) an einer mobilen Kaffeebar namens &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oblomovka Espresso&lt;/span&gt;, gleich beim Bonsaimann um die Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Frage, die mir bestimmt niemand beantworten kann: Weshalb haben Töpferstände auf Märkten nur entweder grob gearbeitete, hässlich glasierte Seifenschalen oder welche in Tierform im Angebot. Ich möchte meine Seife nicht auf Keramikfischen ablegen. Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Dialekt- und Sprachengewirr zufolge (Englisch, Bayrisch, Französisch, Pfälzisch, Schwäbisch, Italienisch) steht der Markt wohl als "Geheimtipp" in jedem Berlin-Reiseführer. Trotzdem: hingehen. Mittwoch und Samstag zwischen Nollendorfplatz und Hohenstaufen/Pallasstraße. Gut zu erreichen über U-Bahn Kleistpark oder U-Bahn Nollendorfplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=winterfeldtplatz+berlin&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=52.497074,13.354568&amp;amp;spn=0.009144,0.017166&amp;amp;z=15&amp;amp;output=embed" scrolling="no" width="400" frameborder="0" height="350"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=embed&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=winterfeldtplatz+berlin&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=52.497074,13.354568&amp;amp;spn=0.009144,0.017166&amp;amp;z=15" style="color: rgb(0, 0, 255); text-align: left;"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-485598600553894363?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/485598600553894363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/wieso-man-den-markt-am-winterfeldtplatz.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/485598600553894363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/485598600553894363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/wieso-man-den-markt-am-winterfeldtplatz.html' title='Wieso man den Markt am Winterfeldtplatz zwei Jahre  lang ignoriert'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SiGF6fYg7GI/AAAAAAAAAn0/TNXqHryILyM/s72-c/kaffee_und_dreirad.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6747551324626748199</id><published>2009-05-28T21:06:00.009+02:00</published><updated>2009-09-13T14:22:45.110+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Imbissbude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittagstisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Fleischberg ist eben nicht alles</title><content type='html'>Mit dem Mittagsimbiss ist das so eine Sache. Eigentlich befindet sich mein Arbeitsplatz inmitten einer Art Fressiversum: der Hackesche Markt als Zentrum einer Mampfgalaxie, umkreist von Imbissbuden, Tapasbars so groß wie der Leipziger Hauptbahnhof, Kaffeeröstern, Asiaschuppen. An den Verkehrswegen zum touristischen Schwerkraftzentrum: gigantische Dönerspieße, Pizza im Dutzend und Bäckerketten. Richtig gut finde ich bisher allerdings nur eine kleine Osteria, deren Standort ich aber (noch) nicht verrate.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sh76_v4FrsI/AAAAAAAAAnk/MD-sNitPIJQ/s1600-h/carnivore_stand.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sh76_v4FrsI/AAAAAAAAAnk/MD-sNitPIJQ/s400/carnivore_stand.jpg" alt="Imbissstand Carnivore am Hackeschen Markt" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340982181198409410" border="0" /&gt;Für Tierliebhaber - Wraps satt ab vier Euro am Hackeschen Markt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;s&gt;Dienstag&lt;/s&gt;Samstag und Donnerstag steht dort, schräg gegenüber den Hackeschen Höfen, ein bonbonfarbener Imbissstand. Ich muss zugeben, dass mich der Name hinlockte. "Carnivore", Fleischfresser, heißt die Bude. Und das Sortiment hat folgerichtig eine Hauptzutat: Fleisch. Riesige Schweinekrustenbraten, Hähnchen Thai, Hähnchenschnitzel, Hähnchen in Honig, Hähnchen mariniert. Ein jung-dynamisches, multinationales Team säbelt diese in riesige Stücke und faltet sie in  wagenradgroße Teigfladen. Weitere Bestandteile sind Salat, auf Wunsch Backkartoffeln ( + 50 Cent) , süße Chili- oder BBQ-Soße (und vielleicht noch andere, ich weiß nicht mehr) und Mayonnaise. Klingt lecker, nicht wahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sh76_mlvdGI/AAAAAAAAAns/814peKsZdZY/s1600-h/carnivore_wrap.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sh76_mlvdGI/AAAAAAAAAns/814peKsZdZY/s400/carnivore_wrap.jpg" alt="Wrap mit Schweinebraten" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340982178705536098" border="0" /&gt;Suchbild: Salat, Soße und Schweinebraten. Aber wo ist der Geschmack?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Versuch: ein "Hot Meat 30 cm Wrap" (4 Euro) mit in Honig mariniertem Hühnchen und Barbecuesoße. Braun, süß und klebrig durchtränkt sie zusammen mit der Mayo den Fladen. Doch wo ist die Würze? Das frage ich mich auch beim wabbeligen Honighuhn (ohne Knochen), das fast ohne Eigengeschmack auskommt, dafür kräftig saftet. Die Füllgarnitur aus Eisbergsalat hinterlässt keinen weiteren Eindruck. Hätte ich mal den Schweinebraten genommen. Den mit der verlockenden braunen Kruste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Wochen später treibt mich die Mittagspause wieder zu den Fleischfressern. Diesmal ordere ich für mein "Hot Meat 30 cm Wrap"  beherzt den Schweinebraten und bekomme eine fast zentimeterdicke Scheibe zurechtgeschnitten. Als Würze wähle ich die süße Chilisoße und Mayonnaise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zirka zehn Minuten raubtierhaftem Reißen an der Bratenscheibe und heldenhaftem Ausweichen vor herumspritzenden Soßenkaskaden werde ich in Zukunft meinen Imbiss wieder woanders einnehmen. Wo man keine Angst vor auch geruchlich markanten Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Gewürzen hat. Mit der Hauptgeschmacksrichtung "Süß" kann ich mich einfach nicht anfreunden. Und weniger ist halt doch manchmal mehr. Weniger Masse - mehr Klasse. Mal sehen, was das Fressiversum für Alternativen an leckeren Kleinigkeiten bietet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6747551324626748199?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6747551324626748199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/fleischberg-ist-eben-nicht-alles.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6747551324626748199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6747551324626748199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/fleischberg-ist-eben-nicht-alles.html' title='Fleischberg ist eben nicht alles'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sh76_v4FrsI/AAAAAAAAAnk/MD-sNitPIJQ/s72-c/carnivore_stand.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5409731201407527754</id><published>2009-05-17T22:04:00.001+02:00</published><updated>2010-11-20T16:08:53.132+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><title type='text'>Tiere sehen uns an, sind uns fremd. Heute: Der Kalmar</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoY0M3KI/AAAAAAAAATA/ZDRxNStEb6g/s1600-h/tintenfisch_ganz.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoY0M3KI/AAAAAAAAATA/ZDRxNStEb6g/s400/tintenfisch_ganz.JPG" border="0" alt="ganze Kalmare"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336875103941352610" /&gt;Diese Augen!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganze Tiere im Topf oder auf dem Teller sind ja immer so eine Sache. Ganze Hühner, Kaninchen, Wachteln oder die Forelle blau – Tiere sehen dich an. Kalmare haben ja nun beileibe keinen Niedlichkeitsfaktor für sich, keine Erinnerungen an Puschelfell, rosa zitternde Nasen und freundliches Gegacker, sondern den Alienfaktor. In den Tiefen der Straße von Gibraltar sollen sie in Mengen leben, ein Gewimmel von amorphen Armen, Beinen, Saugnäpfen und überdimensionierten silbergrauen Augen. In der Küche scheint die beliebteste Zubereitungsart das Fritieren zu sein, meistens nur der Körper als „Tintenfischringe im Backteig“, die so sauber und weiß gar nicht mehr an Tiefsee-Aliens erinnern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer es also nicht ertragen kann, dass ihn das Essen ansieht, bevor es im Topf landet, und wer die Konfrontation mit merkwürdigem milchigen Schleim scheut, sollte fertig geputzte Tintenfischtuben kaufen bzw. bei zartbesaiteten Gästen rechtzeitig vorbereiten, nicht dass der Besuch am Küchentisch sitzt und womöglich in Ohnmacht fällt. Ansonsten ist das Ausnehmen einfach: Kopfteil (Auge und Arme) vom Körper ziehen, dabei kommt schon ein Großteil der Eingeweide (milchiger Schleim) mit. Körper sorgfältig ausspülen und das Kalkskelett, einen an steife Plastikfolie erinnernden durchsichtigen Streifen, herausziehen. Eventuell die gefleckte Haut vom Körper abziehen, Körper in Ringe schneiden. Arme nahe am Kopf abschneiden, kontrollieren ob auch nichts von dem harten Schnabel des Tieres mitgekommen ist und auch von den Armen eventuell die Haut abpulen.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoThrv-I/AAAAAAAAAS4/ev5ijCfPm4g/s1600-h/tintenfisch_stuecke.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoThrv-I/AAAAAAAAAS4/ev5ijCfPm4g/s400/tintenfisch_stuecke.JPG" border="0" alt="Tintenfischstücke"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336875102521507810" /&gt;So sehen sie schon manierlicher aus &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Betrunkener Kalmar“, Kalmare mit schwarzen Oliven in Rotwein &lt;span style="font-style:italic;"&gt;(nach Ghillie Basan, Die klassische türkische Küche, München 1998)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;800g Kalmarringe und -arme&lt;br /&gt;1 große Zwiebel, in Ringe geschnitten (am besten eine rote)&lt;br /&gt;2 Knoblauchzehen, gehackt&lt;br /&gt;3 Eßlöffel Olivenöl&lt;br /&gt;3 Eßlöffel schwarze Oliven, halbiert&lt;br /&gt;½ Teelöffel gemahlener Zimt&lt;br /&gt;1 großes Glas kräftiger Rotwein (etwa 200ml)&lt;br /&gt;Salz, Pfeffer, eventuell eine Prise Zucker&lt;br /&gt;gehackte Petersilie &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Olivenöl erhitzen, Zwiebelringe und Knoblauch andünsten, auf volle Hitze stellen und die Kalmarteile anbraten. Oliven, Zimt, Rotwein dazugeben und etwa 40 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Zucker abschmecken, etwas grob gehackte glatte Petersilie unterrühren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoOFuwyI/AAAAAAAAASw/lY0jqHTr31U/s1600-h/tintenfisch_fertig.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoOFuwyI/AAAAAAAAASw/lY0jqHTr31U/s400/tintenfisch_fertig.JPG" border="0" alt="geschmorter Kalmar in Rotwein"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336875101062087458" /&gt;Wie immer bei Schmorgerichten sieht das Ergebnis nicht sonderlich spektakulär aus.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schwarzen Oliven bringen je nach Sorte eine mehr oder weniger starke Bitternote an das Gericht. Als Beilage passt am besten Weißbrot, wir haben aber auch schon Reste am nächsten Tag aufgewärmt und breite Bandnudeln darin geschwenkt. Vermutlich könnte man die geschmorten Kalmare als Vorspeise auch gut lauwarm servieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5409731201407527754?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5409731201407527754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/tiere-sehen-uns-sind-uns-fremd-heute.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5409731201407527754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5409731201407527754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/05/tiere-sehen-uns-sind-uns-fremd-heute.html' title='Tiere sehen uns an, sind uns fremd. Heute: Der Kalmar'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/ShBjoY0M3KI/AAAAAAAAATA/ZDRxNStEb6g/s72-c/tintenfisch_ganz.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8723103294652910942</id><published>2009-04-27T23:03:00.007+02:00</published><updated>2009-04-28T09:14:13.536+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><title type='text'>Heute bleibt die Küche kalt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;... aber wir gehen nicht in den Wienerwald, nein, wir gehen in den Supermarkt um die Ecke und kaufen uns eine 300 g-Packung Matjesfilets in Öl ohne Firlefanz, die keineswegs teuer sein muss (gibt's schon für einen Euro). Denn viel zu oft vergesse ich diese &lt;a href="http://www.matjes.nl/"&gt;Delikatesse&lt;/a&gt; und dass man sie so einfach zu einem leckeren Essen verarbeiten kann. Ursprünglich hatte ich ja starke Vorbehalte gegenüber dieser in der Regel brutal versalzenen Fertigfischware. Dann bekam ich aber mit, dass selbst meine Bekannten in der selbsternannten deutschen Matjeshauptstadt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCckstadt"&gt;Glückstadt&lt;/a&gt; (mit jährlich stattfindenden Festwochen) ihre Filets beim Discounter kaufen und daraus herrliche Dinge zaubern - und das nicht nur in der Saison (Mai/Juni).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SfYf6IWzVqI/AAAAAAAAAEI/2PfPVBvgGSc/s1600-h/Matjes+1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 83px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SfYf6IWzVqI/AAAAAAAAAEI/2PfPVBvgGSc/s400/Matjes+1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329482292575557282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Trick liegt also weniger in der Qualität der Ausgangsware als in ihrer Bearbeitung. Und die besteht primär aus dem Entsalzen. Ein wenig Zeit sollte man also einplanen, um die vier bis fünf jung dahingeschiedenen Fischlein (das Öl aus der Packung kann man getrost dem Abfluss übereignen) zweimal jeweils zwei bis drei Stunden (ggf. auch mehr) in kaltem Wasser baden zu lassen, das dann abgegossen wird. Dann werden sie ordentlich getrocknet (mit Sieb atropfen lassen und/oder mit Küchenpapier abtupfen), kleingeschnitten und können zu mannigfaltigen Salaten verarbeitet werden. Meine Spar- und trotzdem Lieblingsversion beinhaltet noch Folgendes (für eine egoistische Person):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;1/2 Päckchen Sahne&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ein halber, nicht allzu süßer Apfel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eine halbe große Zwiebel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eine große saure Gurke&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Pfeffer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Paprikapulver (rosenscharf)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Zwiebel wird in dünne Ringe geschnitten, der geschälte und entkernte Apfel und die Gurke verarbeite ich zu kleinen Würfeln mit ca. 1 cm Kantenlänge. Das alles wird zusammen mit den Matjesstücken, der Sahne und den Gewürzen in eine Schüssel gegeben, verrührt und mit Folie abgedeckt. Ein kleiner Schuss Knoblauchöl schadet auch nicht. Das Gemisch wird bei niedriger Zimmertemperatur noch einmal mindestens vier Stunden stehen gelassen. Je länger es durchzieht, desto besser schmeckt das Endergebnis. (Aber nach spätestens nach einem halben Tag ab damit in den Kühlschrank!) Zwischendurch kann man hin und wieder noch einmal nachrühren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SfYgW30KiQI/AAAAAAAAAEQ/6YgwSDFAvq4/s1600-h/Matjes+2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SfYgW30KiQI/AAAAAAAAAEQ/6YgwSDFAvq4/s400/Matjes+2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329482786351515906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Ergebnis kann man dann gerade in warmen Jahreszeiten hervorragend mit frischem dunklen Brot oder jahreszeitlich passenden Pellkartoffeln verspeisen. Als Getränk drängt sich dazu ein herbes norddeutsches Bier (Jever oder Flensburger) nahezu auf.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Gericht hat den Vorteil, dass Aufwand und Fehlerrisiko minimal sind. Allerdings sollte man am Tag der Zubereitung zu Hause sein, um immer mal wieder einen kleinen Arbeitsgang einzuschieben. Dabei wächst dann gleichzeitig die Vorfreude auf's Essen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8723103294652910942?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8723103294652910942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/heute-blebt-die-kuche-kalt.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8723103294652910942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8723103294652910942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/heute-blebt-die-kuche-kalt.html' title='Heute bleibt die Küche kalt'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SfYf6IWzVqI/AAAAAAAAAEI/2PfPVBvgGSc/s72-c/Matjes+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3159108756737660060</id><published>2009-04-13T00:55:00.012+02:00</published><updated>2009-04-17T12:50:26.419+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Tour de Melange</title><content type='html'>Dass ausgerechnet in der Woche, für die meine reizende Begleitung und ich unsere kleine Wien-Flucht geplant hatten, plötzlich der Frühsommer ausbrechen sollte, konnten wir nicht ahnen. Aber beschwert haben wir uns auch nicht drüber, auch wenn unser Kernziel davon weitgehend unberührt blieb - eine kleine "Tour de Melange", also ein Streifzug durch die Kaffeehäuser. Dies schien uns angebracht angesichts der Tatsache, dass wir mit Leipzig aus einer Stadt kommen, die mit ihrer Kaffeekultur wirbt, obwohl sie genau genommen keine hat. Das gilt sowohl für die Getränke als auch für die Örtlichkeiten, in denen sie gereicht werden. Nun wollten wir testen, ob es sich an der Donau ebenso verhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht nach den Prachthäusern stand uns der Sinn. Um Sacher, Demel, Central, Griensteidel &amp;amp; Co. machten wir einen Bogen - die sind so intensiv von Touristen frequentiert, dass man nicht fürchten muss, dass sie beim nächsten Wienbesuch nicht mehr existieren. Stattdessen pickten wir uns jene heraus, die wenn schon nicht von der Schließung, so zumindest von einer Renovierung bedroht sind. Stilvoll gekleidete Kellner mit Frack und Fliege findet man schließlich nicht nur im Dunstkreis der Hofburg. Sitzplätze waren auch nie das Problem, da das breite Touristenvolk sich vorzugsweise draußen unter einem Schirm grillte. Darauf verzichteten wir dankend, denn die Schirme sahen auch nicht anders aus als in Wuppertal oder Anklam. Über die Preise schweigen wir uns hier dezent aus; im Urlab schaut man da ja gerne einmal drüberweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJyxDJebvI/AAAAAAAAADo/Fy-NaJQsjUw/s1600-h/Wien+Melange.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 338px; height: 348px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJyxDJebvI/AAAAAAAAADo/Fy-NaJQsjUw/s400/Wien+Melange.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323943896489553650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1.) Unsere erste Station, das &lt;a href="http://www.cafesperl.at/"&gt;Sperl&lt;/a&gt; (seit 1880, Gumpendorfer Straße 11), passt zugegebenermaßen nicht in die Beschreibung von eben. Es liegt zwar nicht im 1. Bezirk, aber an einer belebten Straße und fehlt in kaum einem Touristenführer. Unser (ja, wir gestehen!) Baedeker behauptete aber, dass man dort die beste &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melange"&gt;Melange&lt;/a&gt; Wiens serviert bekomme. Die Tatsache, dass dort Jugenstil-Arichtektenikone Josef Olbrich und Konsorten die Sezession aus der Taufe hoben, war der letzte Anstoß, diese Behauptung zu verifizieren. Nun, wir können unserem Büchlein nicht widersprechen: Besseren Kaffee tranken wir in vier Tagen Wien nirgendwo. Die Attraktivität erhöhen neben den hohen, stuckverzierten Wänden und Decken die trotzdem sympathisch durchgesessenen Sitzecken am Fenster sowie die grandiosen Kuchen. Meine Begleitung seufzte leise bei jedem Biss in ihren Nusskuchen (Sperl-Schnitte - eine exklusive Kreation des Hauses), ich delektierte mich an einem ebenso guten Topfenkuchen (die Salzburger Topfenschnitte war leider aus).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.) Auch unsere zweite Station gewinnt mit Sicherheit keinen Originalitätspreis. Das &lt;a href="http://www.hawelka.at/"&gt;Hawelka&lt;/a&gt; (seit 1939, Dorotheergasse 6) ist vielen ein Begriff und hat sich mir u.a. durch den wunderbaren Satz eingeprägt: "Wenn ich nicht zu Hause bin, bin ich im Hawelka; wenn ich nicht im Hawelka bin, bin ich auf dem Weg ins Hawelka." Aber das angeblich einzigartige Klima hätte man dann doch gern persönlich eingeatmet, zumal die Luft dereinst auch der hoch geschätzte H.C. Artmann verdickte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJzhiHbPBI/AAAAAAAAADw/60Qi85MPmhM/s1600-h/Wien+Hawelka.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 251px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJzhiHbPBI/AAAAAAAAADw/60Qi85MPmhM/s400/Wien+Hawelka.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323944729436175378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Anmerkung, dass die Innengestaltung ein Adolf-Loos-Schüler besorgt hat, weckt falsche Hoffnungen. Mit Jugendstil hat das Interieur nichts zu tun, vielmehr regiert hier die Einrichtung der Hochphase, die nun auch schon wieder 50 Jahre zurückliegt. Es ist dunkel, eng und stickig, die Wände sind zerkratzt und trotzdem entsteht der sympathische Eindruck, man habe es hier mit einem Originalschauplatz zu tun. Zumindest die Besitzer und einige Stammgäste geben einem die schöne Illusion, man schaue dem "normalen" Leben zu, wie es sich seit Jahrzehnten abspielt. Die Melange war hingegen keine Großtat und auch die Gäste am Nebentisch, die fragten, ob man denn Kaffee habe, erdeten einen schnell wieder. Trotzdem ein Ort zur Wiederkehr, zumal wir die angeblich legendären Buchteln nicht probiert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.) In keinem Wien-Führer fand ich hingegen das &lt;a href="http://www.cafe-schottenring.at/"&gt;Café Schottenring&lt;/a&gt; (seit 1879, Schottenring 19). Das entdeckte ich im Herbst zufällig auf einer Dienstreise und es sah so einladend aus, dass ich es von innen sehen musste. Es ist das Gegenprogramm zum Hawelka - mondän, großräumig, glanzvoll, mit leichter Tendenz zum Kitsch (was z.B. die Achtziger-Improvisationen auf dem Flügel angeht). Außerdem schleicht sich hier mit W-LAN, Surfstation und Kartenständern dezent die Gegenwart ein. Das Café konnte als eines von wenigen der einst fast 30 Kaffeehäuser am Ring überleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJzz5VQsvI/AAAAAAAAAD4/Sr5W6b0MtxQ/s1600-h/Wien+Schottenring.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJzz5VQsvI/AAAAAAAAAD4/Sr5W6b0MtxQ/s400/Wien+Schottenring.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323945044905865970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Viel Licht lädt zum intensiven Studium des umfangreichen Zeitungsangebots ein. Also fanden wir uns mit der aktuellen "Volltext" (die nicht mal in der &lt;a href="http://opac-l.d-nb.de/"&gt;DNB&lt;/a&gt; gesammelt wird), einem Einspänner (Mokka mit viel Sahne und etwas Zucker) und einem Kapuziner (Mokka mit etwas Sahne) an einem Fensterplatz wieder und glotzten abwechselnd auf die vierspurige Rennstrecke vor dem Café und die schmucke Einrichtung. Meine zauberhafte Begleitung aß sich an einem "Mohr im Hemd" (Schokokuchen in einem See aus dunker Schokosoße, umringt von Sahneschnurpsern) pappsatt, gegen die mein Butterkipferl nicht anstinken konnte - ein schlichtes, recht trockenes Croissant. Der Neid war also recht einseitig verteilt. Irgendwie hatten wir den Eindruck, dass wir trotz des Klaviergedudels noch länger dort versumpfen könnten. Aber es lockte ja Station vier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.) Das Café Westend (seit ca. 1900, Mariahilfer Straße 128) gegenüber dem Westbahnhof hatte meine Mittesterin vor Jahren in einem kalten Winter für sich entdeckt und seitdem für die sympathisch verranzte Einrichtung geschwärmt. Weil wir abends noch etwas essen wollten, beschlossen wir dieses Kaffeehaus zur Nahrungsaufnahme zu missbrauchen. Das bot sich an, da der Gehweg vor dem Eingang von etlichen mehrsprachigen Tafeln gesäumt ist, die vor allem zum Essen einladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJ0JI_XJoI/AAAAAAAAAEA/Me8yKVKJ0DU/s1600-h/Wien+Westend.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJ0JI_XJoI/AAAAAAAAAEA/Me8yKVKJ0DU/s400/Wien+Westend.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323945409886234242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach dem Eintreten entpuppte sich das Lokal als wesentlich größer, als es von außen wirkt. Auch die Drolligkeiten der Einrichtung bemerkt man erst, wenn man drin sitzt - die klassische Stuck-Einrichtung (die irgendwie künstlich wirkt) reicht nur bis 2 m über dem Boden, dann bekommen die Wände auf einmal einen Fünfziger-Einschlag. Das passt hinten und vorne nicht und hat somit etwas Sympathisches. Dass wir keinen Kaffee tranken, wurde prompt bestraft - das Bier (Name entfallen) war nicht nur teuer, sondern auch noch dünner als das ohenhin schon sehr sanfte Ottakringer aus dem Stadtbezirk nebenan. Auf der Karte bietet die Familie, die das Café-Restaurant betreibt, mit auffällig größem Russisch-Anteil etliche Speisen an, die nicht zwingend wienerisch und ebenso wenig billig sind. Wir pickten uns mit Spinatnockerln und Käsespätzle zwei vermeintliche Relikte mit fragmentarischem Lokalkolorit heraus. Sie mundeten, wenn sie auch nicht zu den kulinarischen Höhepunkten unseres Aufenthalts gehörten. Ebenso irritierend war es, unkommentiert einen - weder bestellten noch kostenlosen - Brotkorb auf den Tisch gepackt zu bekommen. Diese Methode der Touri-Abzocke kannte ich bisher nur aus Prag. Sollte der schlechte Brauch etwa südwärts um sich greifen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kulinarischer Bonus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Gaumenkitzel waren (neben den obligatorischen Würschtlbuden) andere Orte im 15. Bezirk zuständig, die eigentlich eigene Artikel verdient hätten. Da wäre zum einen das knackend volle, zugequalmte &lt;a href="http://www.hawidere.at/"&gt;Hawidere&lt;/a&gt; (Ullmannstraße 31), in dem man die Wartezeit auf die etwas verpeilte Bedienung prima mit dem Studium der Einrichtung überbrücken kann, die schon eine halbe Kunstausstellung ist. Dazu hat die Kneipe mit hellem (!) Kozel vom Fass und etlichen Öko-, Bio- und Veggie-Sachen eine spannende große Karte, die man gerne durchtesten würde. Dafür, dass das Nationalteam nebenbei auf dem Bildschirm seit Äonen mal wieder ein wichtiges Spiel gewann, kann man die Besatzung wohl nicht verantwortlich machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ununterbrochen zu bejubeln ist wiederum die leider viel zu leere &lt;a href="http://www.hollerei.at/"&gt;Hollerei&lt;/a&gt; (Hollergasse 9). Vielleicht etwas zu modern-schick (also ungemütlich) eingerichtet, liefert sie jede Woche eine neue kleine, aber feine sowie völlig fleischfreie Karte, die auch Nicht-Veggies den Geifer tropfen lässt. Der Kram schmeckt auch noch exorbitant gut und wer dazu noch (wie wir) im Besitz der "Vienna Card" ist, dem verbreitert sich das Dauergrinsen noch beim abschließenden Bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wien, wir kommen wieder!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3159108756737660060?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3159108756737660060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/tour-de-melange.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3159108756737660060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3159108756737660060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/tour-de-melange.html' title='Tour de Melange'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SeJyxDJebvI/AAAAAAAAADo/Fy-NaJQsjUw/s72-c/Wien+Melange.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7586531947795178499</id><published>2009-04-06T12:56:00.004+02:00</published><updated>2009-04-06T13:20:39.079+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Nikolausi</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SdngJDcnFyI/AAAAAAAAASo/mFy1et-gcns/s1600-h/lebkucheneier.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 260px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SdngJDcnFyI/AAAAAAAAASo/mFy1et-gcns/s400/lebkucheneier.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5321530880863704866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"[...] nein, das ist nicht Nikolausi, das ist Osterhasi [...] Osterhasi, verstanden, Oster-ha-si!!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat denn da mal wieder nicht aufgepasst? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lebkucheneier heute fotografiert bei Plus. Und die Produktentwicklungsabteilung von Lambertz hört sich bitte noch einmal &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=SPdOW0kh4z4" target="_blank" &gt;Gerhard Polt&lt;/a&gt; an, und wenn ich danach noch ein einziges "Nikolausi" höre, dann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7586531947795178499?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7586531947795178499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/nikolausi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7586531947795178499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7586531947795178499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/04/nikolausi.html' title='Nikolausi'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SdngJDcnFyI/AAAAAAAAASo/mFy1et-gcns/s72-c/lebkucheneier.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2339393551444820048</id><published>2009-03-29T18:41:00.009+02:00</published><updated>2009-03-29T20:09:10.021+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Wenn Deutschland Dänemark wäre,</title><content type='html'>dann gäbe es mit Sicherheit mehr so wunderbare kleine Imbissläden der Art, wie ich ihn heute in der Golzstraße in Schöneberg entdeckte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Hot Dog Laden&lt;/span&gt; verkauft Hotdogs, Hotdogs und Hotdogs. Mit Chili und Mais, mit Kraut, französisch, vegetarisch und mit Käse. Aber natürlich auch klassisch dänisch: Würstchen, Zwiebel (geröstet und frisch), süß-saure Gurken und Remouladensauce. Hunger hatte ich zwar keinen, aber dem Ruf des langen Brötchens konnte ich diesmal nicht widerstehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sc-p2rguIBI/AAAAAAAAAm8/mEDOqzg0400/s1600-h/hotdog.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 337px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sc-p2rguIBI/AAAAAAAAAm8/mEDOqzg0400/s400/hotdog.jpg" alt="Hot Dog auf dänische Art" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318656441805840402" border="0" /&gt;Achtung Kleckergefahr: Hot Dogs nach dänischer Art&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so oft steckt wohl wieder eine Kindheitserinnerung dahinter: in der &lt;a href="http://www.fuerth.de/"target="_blank"&gt;Fürther Fußgängerzone&lt;/a&gt; gab es vor Jahren einen kleinen Straßenverkauf, wo ein stets ausgesprochen mürrischer Schnauzbartträger Hot Dogs über die Theke reichte. Diesem Mann gab ich über lange Zeit einen Großteil meines mickrigen Taschengelds, damit er mir köstliche Weichbrötchen mit Wurstfüllung, Röstzwiebeln und scharfer Soße aushändigte.  Doch das ist Geschichte. Zuletzt kostete ich die unerhebliche Massenware vom blaugelben Möbelhaus, die Heißen Hunde im Dänemarkurlaub blieben nach meiner jetzigen Erinnerung deutlich hinterm dortigen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Smørrebrød&lt;/span&gt; zurück.  Der Schöneberger Hot Dog aber ist ein echter Volltreffer - frisch, liebevoll zusammengestellt und vollmundig-soßig. Viermal happs gemacht, weg war er. Wasabi war ein bisschen fassungslos über meinen Appetit auf das Zeug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hatte die leckere Burger-/Döner-/Currywurst-Alternative nur für das Foto gehalten (wollte ja keinen eigenen, trotz mehrmaliger Nachfrage).   Pech, kann ich da nur sagen. Die Wiener sind übrigens aus Neulandfleisch, damit zwar nicht so rosa wie die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pølser&lt;/span&gt; unserer skandinavischen Nachbarn, aber vermutlich ein bisschen gesünder. Zumindest vor dessen Ableben für das tote Schwein, das im Würstchen steckt, &lt;a href="http://www.neuland-fleisch.de/verbraucher/Mit-gutem-Gewissen-geniessen.html" target="_blank"&gt;vertraut man den Neuland-Erzeugern&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2,20 Euro kostete mein Imbiss und während ich diese Zeilen tippe, schmecke ich noch immer eine Ahnung von Mayonaise und Zwiebel auf der Zunge.  Wenn ich den Buchläden in der Winterfeldstraße demnächst einen Besuch abstatte,  wird ein Abstecher in die Golzstraße 15 wohl unvermeidbar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sc-p3WlldpI/AAAAAAAAAnE/_QIEDQfAx88/s1600-h/hotdogladen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 310px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sc-p3WlldpI/AAAAAAAAAnE/_QIEDQfAx88/s400/hotdogladen.jpg" alt="Der Hot Dog Laden, Berlin Schöneberg" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318656453368968850" border="0" /&gt;Gelb wie Remoulade, rot wie Wiener Würstchen: ein Hot Dog-Imbiss zum Anbeißen.&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2339393551444820048?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2339393551444820048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/03/wenn-deutschland-danemark-ware.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2339393551444820048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2339393551444820048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/03/wenn-deutschland-danemark-ware.html' title='Wenn Deutschland Dänemark wäre,'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/Sc-p2rguIBI/AAAAAAAAAm8/mEDOqzg0400/s72-c/hotdog.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1722007628169606722</id><published>2009-03-09T16:08:00.002+01:00</published><updated>2009-03-09T16:27:02.945+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Schlittenhunde müssen draußen bleiben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SalmpuJ0seI/AAAAAAAAASg/qHlHjRzjZKo/s1600-h/nansen.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 301px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SalmpuJ0seI/AAAAAAAAASg/qHlHjRzjZKo/s400/nansen.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307886502782743010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Wochen gabs ein bißchen was zu feiern, und so nutzten GutesEssen und ich die Gelegenheit, zum ersten Mal seit längerer Zeit mal wieder etwas ausgedehnter zu tafeln. In den letzten Monaten hatten wir uns sowas nämlich gar nicht mehr gegönnt, was wohl einer Kombination aus Minusgraden, Erkältungen und ganz allgemein dem Wunsch, das heimische Sofa nicht zu verlassen, geschuldet war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über das Nansen (ohne Webseite) am Maybachufer 39, am Anfang der Nansenstraße im jetzt ja totaaaal angesagten Nord-Neukölln, einer Neueröffnung des Jahres 2008, gab es in der Berliner Gastropresse schon einiges Gutes &lt;a href="http://www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/restaurants-und-bars/nansen" target="_blank" &gt;zu lesen&lt;/a&gt;. Vor allem die täglich wechselnde Karte und dass der Koch auch vor Innereien nicht zurückschreckt, ließen uns aufhorchen. Natürlich nicht nur uns – zumindest am Samstag sollte man vorsichtshalber reservieren. Das hatten wir am Freitag versäumt, enterten daher das Lokal, das um 18.00 Uhr öffnet, vorsichtshalber schon eine halbe Stunde später und hatten noch fast freie Auswahl in dem kahlen, aber schummerig beleuchteten Raum rechts des Eingangs. Der Bereich links vor der Bar wird anscheinend als nicht ganz regelkonformer Raucherbereich genutzt. Eine Abtrennung gibt es zwar nicht, aber der Rauch zieht glücklicherweise fast gar nicht in den Restaurantteil rüber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die freundliche Bedienung brachte die Speisekarte – ein per Hand beschriftetes und fotokopiertes DinA4-Blatt mit zwei Vorspeisen, einer Suppe, fünf Hauptgerichten und zwei Desserts – und die Getränkekarte, eine fast quadratische, schon ziemlich lädierte Klappkarte mit eingelegten losen Blättern. Die Getränke haben angenehm niedrige Preise: ein kleines Bier kostet 1,90, eine kleine Apfelschorle 1,60. Außer den üblichen Verdächtigen gibt es auch noch eine schöne Cocktailauswahl (um die 6 Euro). Auf die kleine Weinkarte warf ich nur einen ganz kurzen Blick, sie enthält  nur sehr spärliche Informationen zu den Weinen, die fast alle auch glasweise zu haben sind und kann daher mit den Maßstäben, die vom Essen vorgegeben werden, nicht ganz mithalten. &lt;br /&gt;Die Bestellung des Essens erforderte trotz der kleinen Auswahl etwas längere Bedenkzeit - Gänserillete oder Tintenfisch als Vorspeise? Und dann vegetarisch (Gebackene Rote Bete, Buchweizenpfannkuchen und noch etwas), oder Wild (Frischlingskeule) oder Kalbsleber, oder Fisch oder Geflügel? Die Bestellung des Desserts (Sorbet oder Zitronenpannacotta) verschoben wir vorsichtshalber auf später. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Bestellung kam sehr schnell ein Brotkorb und etwas Kräutercreme, und dann sehr bald auch die Vorspeise, gefüllte Tintenfischtuben mit warmen Blumenkohlsalat (7,80). Tintenfisch und Blumenkohl harmonierten sehr gut miteinander: die Tintenfischkörper mit ihrer milden, buttrigen Semmelbröselfüllung waren leicht angebraten worden und lagen in Scheiben geschnitten lauwarm auf dem Teller, die ankaramelisierten Blumenkohlröschen wurden von einer süß-saueren Soße mit körnigem Senf begleitet.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währenddessen hatte sich das Lokal ganz gut gefüllt und die zwei Personen-Besatzung (ein Getränkezapfer und die Bedienung) hatte zunehmend Schwierigkeiten, mit den Bestellungen fertigzuwerden. Folgerichtig wurde mir beim Abtragen des leeren Vorspeisentellers auch das Besteck wieder in die Hand gedrückt, zur gefälligen Weiterbenutzung beim Hauptgang. Klar, neues Besteck wäre nochmal ein Weg hin-zurück gewesen, außerdem sterbe ich nicht, wenn ich mein Tintenfischmesser auch für die Leber benutzen muss (ja, es wäre sogar noch genügend Zeit gewesen, das Messer vor dem Hauptgang sauber zu lecken) - aber diese Gewohnheit (die des Besteck-Weiterbenutzens, nicht die des Messerableckens!) erinnert mich doch sehr an WG-Küche oder Familientisch, wenn kein Geschirrspüler vorhanden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz waren die Hauptgerichte wunderbar. Gutesessens rosa gebratene Frischlingskeule (17,50) war eine Riesenportion, das Fleisch sehr ausdrucksstark mit Pfeffer und Sternanis gewürzt, dazu gabs Quittenchutney (auch mit Sternanis), Serviettenknödel und angeschmorten Radicchio mit dezidierter Bitternote. Meine Milchskalbsleber (15,20) kam in zwei Stücken - einem großen, flachen und einem ebenfalls großen, dicken - die dennoch beide genau richtig innen leicht rosa, außen leicht gebräunt waren. Gerade bei dem dicken Stück war ich zunächst etwas skeptisch, da nach meiner Erfahrung aus der heimischen Küche gebratene Kalbsleber höchstens 7mm dick sein darf, um noch einen angenehmen Biß zu haben. Aber Milchkalbsleber ist offensichtlich ein anderer Fall, bzw. hat das Nansen einfach einen besseren Kalbsleberlieferanten als ich. Zur Leber gab fast klassische Beilagen - nicht weiter bemerkenswerte Polentaschnitten, gedünstete Birnen und statt Zwiebelringen fritierten Lauch. Letzterer kam, da in der Küche vergessen, allerdings erst auf Nachfrage auf einem Extrateller.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bestellung der Zitronenpanacotta (4,80) gegen 20.00 Uhr gestaltete sich dann etwas schwierig. Zwar galoppelte inzwischen eine weitere Bedienung durch den jetzt gut gefüllten Raum, die Aufmerksamkeit der Damen auf uns zu lenken gelang aber erst nach mehreren Anläufen. Da sich die Hektik der hart arbeitenden, hin- und hereilenden Servierdamen schließlich auch auf uns übertrug, verzichteten wir auf weitere Getränkewünsche, erkämpften nach der Pannacotta (erinnerte überraschend aber nicht uninteressant an Käsekuchenfüllung) die Rechnung und verließen mit dem Essen sehr zufrieden, aber leicht erschöpft das Lokal. Fazit: Wegen des Essens würde ich wieder hingehen, aber dann an einem Wochentag in der Hoffnung, dass die Atmosphäre etwas entspannter ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1722007628169606722?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1722007628169606722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/03/schlittenhunde-mussen-drauen-bleiben.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1722007628169606722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1722007628169606722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/03/schlittenhunde-mussen-drauen-bleiben.html' title='Schlittenhunde müssen draußen bleiben'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SalmpuJ0seI/AAAAAAAAASg/qHlHjRzjZKo/s72-c/nansen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4219676433980947762</id><published>2009-03-02T14:28:00.001+01:00</published><updated>2009-03-02T15:02:27.523+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Presseschau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Wo man in Berlin essen sollte - und wo besser nicht</title><content type='html'>Oder präziser: Wo man in den vergangenen Monaten besser nicht gegessen hätte, das kann man seit heute zumindest für den Bezirk Pankow (zu dem auch Prenzlauer Berg gehört) ganz genau wissen. Das Lebensmittelaufsichtsamt Pankow stellt &lt;a href="http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html" target="_blank" &gt;hier&lt;/a&gt; eine Liste der Gaststätten und Lebensmittelbetriebe zum Download bereit, bei denen gravierende Verstöße gegen Hygienevorschriften festgestellt wurden - mit allen ekeligen Details. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentator Ulrich Paul findet in der Berliner Zeitung dieses Vorgehen des Bezirks überzogen - "Mehr Sicherheit gewinnen die Verbraucher damit nicht.", schreibt er. &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0302/berlin/0055/index.html" target="_blank" &gt;"Womöglich meiden sie sogar ein inzwischen aufgeräumtes Restaurant wegen des Internet-Hinweises und setzen sich dafür in ein anderes Lokal, das noch viel schlimmer verdreckt ist, aber noch nicht kontrolliert wurde."&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist wohl wahr - so eine Liste kann natürlich nie den Ist-Zustand in einem Lokal abbilden, und noch weniger Prognosen für die Zukunft abgeben. Aus der heimischen Küche weiß man ja, dass der Kampf gegen den Schmutz beständig geführt werden muss. "Bei denen da drüben siehts aber noch schlimmer aus, nur hat das gerade zufällig niemand gesehen!" ist allerdings kein Argument, das gegen die Veröffentlichung von Dreckschweinen spricht, sondern eher dafür, noch mehr zu kontrollieren als bisher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Negativliste-Pankow;art270,2741873" target="_blank" &gt;man liest&lt;/a&gt;, rüstet sich der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband schon für eine Klage. Wieso die Beschränkung auf nur einen Bezirk für die Dehoga laut Tagesspiegel eine "Wettbewerbsverzerrung" zu Ungunsten Pankower Betriebe bedeutet, erschließt sich mir nicht - weil der naive Lokalbesucher nun annehmen könnte, dass es nur in Pankow schmutzige Lokale gibt und lieber gleich nach Charlottenburg ausweicht? Überhaupt wehrt sich der Verband laut Tagesspiegel-Artikel auch mit Händen und Füßen gegen die Pankower Positivliste, auf die sich Betriebe setzen lassen können, die alle Vorschriften einhalten, da &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Negativliste-Pankow;art270,2741873" target="_blank" &gt;"ein Qualitätssiegel keine Aufgabe der Politik"&lt;/a&gt; sei. Na gut, und warum hat der Gaststättenverband dann nicht schon längst ein eigenes Qualitätssiegel mit transparenten Kriterien ins Leben gerufen? Immerhin haben wohl eine Menge Pankower Gastronomen den Werbewert des "Hygiene-Smileys" schon erkannt, laut aktueller Positiv-Liste (auch &lt;a href="http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html" target="_blank" &gt;hier&lt;/a&gt; zu finden) gibt es derzeit etwa 60 Bewerber für diese Kennzeichnung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4219676433980947762?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4219676433980947762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/03/wo-man-in-berlin-essen-sollte-und-wo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4219676433980947762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4219676433980947762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/03/wo-man-in-berlin-essen-sollte-und-wo.html' title='Wo man in Berlin essen sollte - und wo besser nicht'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1078204973551415885</id><published>2009-02-22T22:19:00.004+01:00</published><updated>2009-02-22T22:39:32.636+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leipzig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Im Westen wenig Neues</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;Wenn ich mich mit Leuten unterhalte, welche die hervorstechenden Lokale in Zentrum und Südvorstadt kennen, empfehle ich ihnen gerne das &lt;a href="http://www.qype.com/place/74421-Cafe-Westen-Leipzig"&gt;Café Westen&lt;/a&gt;. Ich selbst wurde erst durch &lt;a href="http://www.lofft.de/"&gt;Lofft&lt;/a&gt;-Mitarbeiter darauf aufmerksam und weiß es seit einigen Jahren als sicheren Hafen in einer Gegend zu schätzen, die sonst an kulinarischen Höhepunkten arm ist. Sonst fallen mir in Lindenau nur das noch gar nicht so lange existierende &lt;a href="http://www.cafelindex.de/"&gt;Lindex&lt;/a&gt; im gegenüberliegenden &lt;a href="http://www.theaterderjungenweltleipzig.de/"&gt;Theater der jungen Welt&lt;/a&gt; sowie das gute alte &lt;a href="http://nora-roman.de/"&gt;Nora Roman&lt;/a&gt; in der &lt;a href="http://www.schaubuehne.com/"&gt;Schaubühne&lt;/a&gt; (einst legendär durch seine "Schnitte Bohème") ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name "Café Westen" ist eigentlich ein Etikettenschwindel. Am Wochenende öffnet es erst am späten Nachmittag. Wochentags kann man zwar im Laufe des Tages Menschen beim Latte auf ihre Desktopschirme starren sehen oder bei Projektbesprechungen belauschen, aber abends verwandelt sich das Lokal in eine gemütliche (einst auch sehr verrauchte) Kneipe mit gemischter Klientel aus Theaterpublikum, Kulturschaffenden (gegenüber ist ja auch noch der &lt;a href="http://www.d21-leipzig.de/"&gt;Kunstraum D 21&lt;/a&gt;) und Anwohnern. Den größte Trumpf stellte aber immer die Karte dar, die riesig war und deren umfangreiches Ess- und Trinkangebot durch die Tagesangebote an der Tafel komplettiert wurde. Und das zu sehr bezahlbaren Preisen und in sättigenden Mengen. Höchste Zeit also, dort mal wieder nach dem Rechten zu schauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SaHCqdRrzcI/AAAAAAAAADY/gSQx-5UJguI/s1600-h/Cafe+Westen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 262px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SaHCqdRrzcI/AAAAAAAAADY/gSQx-5UJguI/s400/Cafe+Westen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305735870688251330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;Meine Begleitung und ich waren gezielt zum Essen an den Lindenauer Markt gekommen, also gründlich ausgehungert. Die erste Überraschung des Tages war das im Vorbeigehen als (temporär) geschlossen identifizierte Lindex, die zweite die gähnende Leere im Lokal - wir waren die einzigen, und das samstags um 20:30 Uhr! Dieses Rätsel klärte sich sukzessive durch ständig mit Blumen bewaffnete Gäste, die direkt durch den Küchenausgang wieder verschwanden. Die Stammgäste waren wohl kollektiv bei einer geschlossenen Feier und das Café Westen demnach auch gegen 22 Uhr noch gähnend leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überraschung Nummer drei war die neue Karte - jetzt quadratisch und leider auch stark reduziert, die schiere Unmenge an Wahlmöglichkeiten wurde ordentlich geschrumpft. Auch das Preisniveau hatte ich etwas niedriger in Erinnerung, allerdings liegt es immer noch unter dem Leipzig-Schnitt. Die Bedienung bestätigte, dass schon vor ca. einem Jahr gewechselt wurde und meine geliebten Piroggen rausgefallen waren, aber evtl. aufgrund starker Nachfrage wiederkommen. Wir entschieden uns also für einmal Fleischiges und einmal Vegetarisches von der Tagestafel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wartezeit bei Black Chai (1,90 €, leider ohne Milch) und Jever aus der Flasche (2,50 €, schön ohne Trinkglas) verbrachten wir bei der Begutachtung der neuen Lampen und Leder-Sitzgarnituren, die etwas Loungiges in die Kneipe bringen, was ich persönlich schade finde, aber sicher auch seine Befürworter hat. Dunkel ist es wie eh und je. Erfreulich wiederum sind derzeit die großformatigen Fotos von Lindenauer Straßenszenen an den Wänden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum hatten wir die abgebildeten Orte identifiziert, kamen auch schon gleichzeitig die Teller. Meine Begleitung stürzte sich auf die "geschmolzenen Tomaten" (6,90 €), die sich als nur vorsichtig geschmorte Tomatenstücke mit gebackenem Mozzarella und in Olivenöl gerösteten Baguettscheiben entpuppten. Ich bekam mein &lt;a href="http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/ddr/schwein/rostbraetel.htm"&gt;Thüringer Rostbrätel&lt;/a&gt; (7,10 €) unter einer dicken Schicht Zwiebeln mit einem Berg Bratkartoffeln. Dazu gab es einen knackigen, dezent dressierten Salatteller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tomatenscheiben waren aromatisch, dezent gewürzt und in sättigender Menge vorhanden. Der Käse schmiegte sich angeschmolzen dazwischen, das Brot war stellenweise schon sehr dunkel, aber noch nicht angebrannt - also angenehm knackig. Auch mein Rostbrätel verhieß Gutes - saftiges, nicht zu dickes Fleisch mit Fettresten, knackige Kartoffeln und Zwiebeln, die weder verbrannt noch halbroh waren. Das Vergnügen wurde allerdings sukzessive geschmälert, je näher ich mich an die Fettlache aß, in welcher die Bratkartoffeln schwammen. Noch unangenehmer war aber das Fleischstück, das offensichtlich nach dem Braten warmgestellt worden war, ohne gewendet zu werden. Resultat: Einseitig zäh, faserig, dunkel und pappig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So blieb nach einem furiosen Auftakt ein leicht mulmiges Gefühl im Magen. Der wurde mit einem 10-jährigen Bushmills (entsprechend der gut ausgestatteten und stellenweise kommentierten Whiskykarte im "richtigen" Glas, nicht im Tumbler für Eiswürfel-Attentate) wieder versöhnt. Auch der Koch nahm die kritischen Anmerkungen zum Braten beim Abservieren höflich, wenn auch kommentarlos entgegen. Da die Rechnung am Ende (für alles zusammen 22,10 EUR) wieder erfreulich günstig ausfiel, bliebt das Fazit: Zwar ist die Küche des Nicht-Cafés weder unfehlbar noch extravagant (und ist es auch nie gewesen), aber nach einer längeren Pause kehrt man doch immer wieder gerne zurück. Hungrig verlässt man das Café Westen nie, die Atmosphäre ist einmalig und beim nächstem Mal steht sicher wieder was anderes auf der Tageskarte.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1078204973551415885?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1078204973551415885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/im-westen-wenig-neues.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1078204973551415885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1078204973551415885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/im-westen-wenig-neues.html' title='Im Westen wenig Neues'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SaHCqdRrzcI/AAAAAAAAADY/gSQx-5UJguI/s72-c/Cafe+Westen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6122579239126283402</id><published>2009-02-15T12:44:00.001+01:00</published><updated>2009-02-15T12:49:27.282+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leipzig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><title type='text'>Eisenarme Ernährung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Na toll - eigentlich wollten meine Testbegleitung und ich schon seit drei Wochen einer bestimmten Leipziger Lokalität auf den Zahn fühlen, aber zerrüttete Gesundheitsverhältnisse halten uns immer wieder davon ab. Stattdessen hockt man schniefend auf dem Sofa und labt sich an der guten alten &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/heihunger-in-erkltungszeiten.html"&gt;Hühnerbrühe&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; - diesmal den Lesern zuliebe sogar selbstgekochter. In den wenigen Frischluftminuten wandert man die Dieskaustraße entlang, um festzustellen, dass der kleine Asiate am oberen Ende, den man aus unerfindlichen Gründen nie betreten hat, keine sauer-scharfen Gerichte mehr feilbietet, sondern solche Imperative:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SZgBB8SJrYI/AAAAAAAAADQ/D4uZQ2xm8Qo/s1600-h/Einbrecher.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 259px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SZgBB8SJrYI/AAAAAAAAADQ/D4uZQ2xm8Qo/s400/Einbrecher.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5302989694102515074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir lernen daraus dreierlei: Die kriminelle Energie im Leipziger Süden ist offensichtlich immer noch hoch, die Metallpreise ebenfalls und wenn der Laden als Nahrungsmittelausgabe keinen Wert mehr hat, so zumindest ein Teil seiner Ausstattung. Und für mich persönlich bleibt als Ausweichmöglichkeit immer noch der kleine Asiatenwagen direkt am Adler oder - viel besser - der Taiwanese in der Riebeckstraße, der hier irgendwann noch mal ausführlicher bejubelt werden sollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6122579239126283402?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6122579239126283402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/eisenarme-ernahrung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6122579239126283402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6122579239126283402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/eisenarme-ernahrung.html' title='Eisenarme Ernährung'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SZgBB8SJrYI/AAAAAAAAADQ/D4uZQ2xm8Qo/s72-c/Einbrecher.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7009684668471299553</id><published>2009-02-14T22:34:00.004+01:00</published><updated>2009-02-14T23:24:03.803+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Koch-Buch'/><title type='text'>Bento - Schluss mit Kantine</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SZc5X5a9QDI/AAAAAAAAAmM/o0LMGMukcJ4/s1600-h/bentobox.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 291px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SZc5X5a9QDI/AAAAAAAAAmM/o0LMGMukcJ4/s400/bentobox.jpg" border="0" alt="Mittagessen aus der Dose"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5302770168965709874" /&gt;Japanische Lunchbox auf Deutsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bento- oder Lunchbox könnte man als kulinarisches Ikebana bezeichnen. Dabei geht es darum, in einer kleinen Büchse einem Mittagsimbiss möglichst ästhetisch und appetitlich zu verstauen. Japanische Mamis befinden sich in einem ständigen Wettbewerb um die am schönsten angerichteten Lunchboxen. Wenn Nippons Nachwuchs mittags kollektiv die Brotdose öffnet, dann geht es um Leben und Ehre. Der Reis ist zerdrückt, der Tofu grau, die Gurke matschig? Geht überhaupt nicht. Schande kommt über die schludrige Mutti und das Kind muss den ganzen Tag allein in der Ecke spielen.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woher ich das weiß? Weil Wasabi bei ihren Reisen durch das Internet vor einiger Zeit auf Blogs strandete, die sich dem Befüllen von Bentoboxen widmen. Seitdem drückt sie mir morgens immer häufiger einen praktischen Plastikbehälter in die Hand, wenn ich zur Haustür hinausstürme. Darin finde ich dann, säuberlich verstaut, nette Dinge wie knusprige Lauchkuchen, einen Schaschlikspieß vom Vorabend, ein paar Löffelchen Rote-Bete-Salat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht gerade japanisch, aber einfach lecker und nett anzusehen. Wie auch der &lt;i&gt;Ensalada Rusa&lt;/i&gt; - der russische Salat nach spanischer Art. Dazu ein paar kleine Würstchen, ein winziger Käse, süße Tomätchen. Mal sehen, was uns für den &lt;a href="http://justbento.com/handbook/downloads/weekly-bento-planner"&gt;Bentoplaner&lt;/a&gt; noch alles einfällt. Vielleicht auch mal kalter Reis? Die Kantine mit ihren ausgedörrten Maultaschen, den zerkochten Kartoffeln und Glutamatsuppen jedenfalls sieht mich in letzter Zeit immer seltener.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7009684668471299553?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7009684668471299553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/bento-schluss-mit-kantine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7009684668471299553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7009684668471299553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/02/bento-schluss-mit-kantine.html' title='Bento - Schluss mit Kantine'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SZc5X5a9QDI/AAAAAAAAAmM/o0LMGMukcJ4/s72-c/bentobox.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6017651518079294663</id><published>2009-01-28T20:58:00.006+01:00</published><updated>2009-01-29T18:37:27.164+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Frühstück trostlos</title><content type='html'>Heute morgen wachte ich auf und wunderte mich, dass es schon hell war. Der Blick auf den Wecker ließ mich aus dem Bett hüpfen und ins Bad stürmen. Ich hatte satte eineinhalb Stunden verschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gönnen wir uns jeden Morgen ein schönes Frühstück. Kaffee aus dem Mokkakännchen, die Bohnen frisch gemahlen. Käse, Marmelade, Butter, gerne auch mal einen Happen Hering. Dazu die Zeitung. Vielleicht ein bisschen spießig, aber mit einem Heißgetränk und zwei bis drei Broten im Magen macht der Frühstart einfach Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute: Ein sogenanntes "Ciabatta" vom Imbissladen am Ostkreuz. Wie etwas so Labbriges diese optische Knusprigkeit vortäuschen kann, ist mir ein echtes Rätsel. Ehrlich gesagt kann ich mich schon nicht mehr erinnern, ob ich jetzt Salami oder Schinken hatte. Schade um die 2,50 Euro für eine Art Flugzeugverpflegung. Im Ziel-S-Bahnhof dann bei Kamps noch mal Nachschub geholt. Ei-Schrippe 2 Euro (Alibi 1,99). Bisschen sehr mayonnaisig und süßlich. Gleicher Gedanke, wie eigentlich jedesmal, wenn ich so ein Zeug gegessen habe - "Muss ich nicht haben." Genau wie die zwei Tassen Brühkaffee auf Arbeit. Fazit: Magen übersäuert, klumpiges Gefühl. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Geiste notiert: Selbst wenn man verschläft, lieber 5 Minuten Zeit fürs Brote machen nehmen. Oder noch besser: Abends schon die &lt;a target="blank"href="http://justbento.com/"&gt;Bentobox&lt;/a&gt; mit kleinen und gesunden Köstlichkeiten füllen und morgens dann genießen. Kettenbäcker und Fertigbrötchenstände an S-Bahnhöfen (und nicht nur da) meiden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6017651518079294663?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6017651518079294663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/fruhstuck-trostlos.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6017651518079294663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6017651518079294663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/fruhstuck-trostlos.html' title='Frühstück trostlos'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-492066531596027160</id><published>2009-01-26T23:09:00.010+01:00</published><updated>2009-01-26T23:52:32.052+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Das Johann Rose: Kreuzberger Café-Plüschiversum</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX41gxP4JhI/AAAAAAAAAls/zEiQ5kDViJU/s1600-h/putto-mit-kippe.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 299px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX41gxP4JhI/AAAAAAAAAls/zEiQ5kDViJU/s400/putto-mit-kippe.jpg" border="0" alt="Putto mit Kippe vor Streifentapete"title="Putto mit Kippe"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295729048926299666" /&gt;Gruß von der Theke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die seltenen Sonntagsbesuche bei meiner Großtante Margarete - die nur zärtlich "Rettl" genannt wurde - liefen immer nach dem selben Muster ab. Wir wurden ins Wohnzimmer geführt, das mit Möbeln vollgestopft war, und quetschen uns auf das plüschige Sofa. Häkeldeckchen lagen auf dem Couchtisch, eingedeckt mit geblümten Rosenthal-Porzellan. Rettl servierte selbstgebackenen Kuchen und dünnen Brühkaffee. Dann langweilten wir Kinder uns gefühlte fünf Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist viele Jahre her. Aber als wir am Sonntag das &lt;a href="http://www.johannrose.de/"target="_blank"&gt;Café Johann Rose&lt;/a&gt; betraten, kam es mir vor, als hätte jemand die gute Stube meiner Großtante nach Berlin in die Forster Straße 57 verfrachtet. Nein. Eigentlich sind es drei bis vier Rettl-Wohnzimmer, die den Gastraum verstopfen. Es fehlen auch nicht die Blümchentassen, die Troddelkissen, die Häkeldecken. Dafür gibt es W-Lan, einen Plastikputto und Chansons statt Blasmusik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX415jqnixI/AAAAAAAAAl0/exDNq9WH8SU/s1600-h/kaffee-und-kuchen-auf-haekeldecke.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 210px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX415jqnixI/AAAAAAAAAl0/exDNq9WH8SU/s400/kaffee-und-kuchen-auf-haekeldecke.jpg" border="0" alt="Kaffee und Quarkkuchen" title="Kaffee und Quarkkuchen"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295729474777090834" /&gt;Blümchentasse, aber kein Blümchenkaffee&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kuchen ist selbstgebacken und lecker wie bei der Tante, der Kaffee natürlich besser. Wir tranken zu klassischem deutschen Käsekuchen und Walnusskaramell-Torte köstlichen Cappucchino. Die Preise sind Kreuzberg-kompatibel: Gebäck 2,50 Euro, das Heißgetränk 2 Euro. Langeweile kam nicht auf. Coffeetablebooks aus früheren Zeiten ("Goldenes Coburg - die Fränkische Krone") und Bastelbücher aus den 80erjahren versüßten uns den Sonntag im Plüschiversum. Das ist übrigens größtenteils rauchfrei, ein knuffiges Separée erlaubt die Zigarette zum Aperitif. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX4154iQqBI/AAAAAAAAAmE/rMBhFTcCJQs/s1600-h/rose-im-rose.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX4154iQqBI/AAAAAAAAAmE/rMBhFTcCJQs/s400/rose-im-rose.jpg" border="0" alt="Blumenschmuck im Johann Rose"title="Blumenschmuck im Johann Rose"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295729480379181074" /&gt;Immer frischer Blumenschmuck&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag kann man im Johann Rose gepflegt brunchen. Ob die Schinkenröllchen mit Dosenspargel auch eine Referenz an die 60er und 70er sind? Tomaten mit Fleischsalatfüllung und "Fliegenpilze" aus gekochten Eiern mit Tomatenhut und Mayonaisetupfern konnte ich nicht entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX415jkkohI/AAAAAAAAAl8/Tj75s0frnJc/s1600-h/johann-rose-kreuzberg.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX415jkkohI/AAAAAAAAAl8/Tj75s0frnJc/s400/johann-rose-kreuzberg.jpg" border="0" alt="Johann Rose Berlin-Kreuzberg, Forster Str. 57"title="Johann Rose Berlin-Kreuzberg, Forster Str. 57"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295729474751734290" /&gt;Außen Kreuzberg, innen knuffig&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-492066531596027160?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/492066531596027160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/das-johann-rose-kreuzberger-caf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/492066531596027160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/492066531596027160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/das-johann-rose-kreuzberger-caf.html' title='Das Johann Rose: Kreuzberger Café-Plüschiversum'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SX41gxP4JhI/AAAAAAAAAls/zEiQ5kDViJU/s72-c/putto-mit-kippe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5460857342667641764</id><published>2009-01-24T00:43:00.005+01:00</published><updated>2009-01-24T00:50:05.650+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><title type='text'>Zitrone muss nicht immer heiß sein</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vitamin C ist zur Stärkung der Abwehrkräfte, so macht an uns seit Äonen weis, unverzichtbar. In Zeiten grassierender Erkältungen kommen wir diesem Gebot gern nach, aber man kann auch beim besten Willen nicht jeden Tag Kiwis verschlingen. Also führt kein Weg vorbei am Klassiker: der Zitrone.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpWsDAyhII/AAAAAAAAAC4/oBbCUS9Dgpc/s1600-h/Zitrone+1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpWsDAyhII/AAAAAAAAAC4/oBbCUS9Dgpc/s400/Zitrone+1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294639626650289282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erfreulicherweise habe ich neben der klassischen heißen Zitrone und einer deliziösen Cremespeise noch ein drittes Rezept im Köcher, das mich seit Jahrzehnten begleitet. Der Zitronenkuchen - in einem uralten Kochbuch vollkommen übertrieben als "Zitronentorte" tituliert - ist zum Glück nicht nur mein Lieblingskuchen, sondern auch schnell und preiswert hergestellt und mir fast noch nie misslungen (außer beim Gastbacken auswärts, wenn die Öfen sponnen).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Der Teig ist rasend schnell zusammengerührt: 250 g Margarine, 200 g Zucker, 200 g Mehl, 4 Eier, 1/2 Pkg. Backpulver, die geriebene Schale von einer Zitrone (bei Mangel an ungespritzten Zitronen ein Päckchen CitroBack oder ähnliches Ersatzpulver) und eine Prise Salz werden gerührt, bis eine dicke, etwas breiig-zähe Masse entsteht. Dann gilt es, den Teig nicht schon beim Kosten aufzufuttern, sondern in eine gefettete Springform zu geben und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei mittlerer Hitze ca. 30 min zu backen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;In der Zwischenzeit kann man sich die Fingernägel schneiden oder ein wenig die Küche aufräumen, dann rührt man fix (nicht zu früh) aus weiteren 150 g Zucker und dem Saft von zwei mittelgroßen Zitronen den Guss zusammen. Mit einem Holzstäbchen testet man, ob der Teig, der inzwischen hochgegangen, an der Oberfläche hügelig und etwas angebräunt sein sollte, fertig ist - bleibt nach dem Einstich kein Teig mehr am Stäbchen hängen, kann der Kuchen aus der Röhre. Dann kommt der Husarenstreich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpW3ZFDzUI/AAAAAAAAADA/AeA0wZmZqOY/s1600-h/Zitrone+2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 309px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpW3ZFDzUI/AAAAAAAAADA/AeA0wZmZqOY/s400/Zitrone+2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294639821552340290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit dem Test-Stäbchen wird die Oberfäche systematisch verunstaltet, also mit etlichen Löchern versehen, die idealerweise bis zum Boden reichen. Wenn die Kuchenoberfläche einer Mondkraterlandschaft gleicht, darf man sein Vernichtungswerk beenden. Dann kommt der konstruktive Teil: Der Guss wird noch einmal kräftig durchgeührt, bis Zucker und Saft gleichmäßig vermischt sind, und mit einem Löffel schön gleichmäßig auf dem Kuchen verteilt. Nach kurzer Zeit dürften einige Löcher wieder aufgehen, die werden sofort wieder mit Guss verfüllt. Das sollte recht schnell gehen, um der Gerinnung zuvorzukommen. Nach einigen Minuten dürfte eine hübsch kristallin schimmernde Oberfläche entstehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpXGKoIg3I/AAAAAAAAADI/Q2Vfjf-B46I/s1600-h/Zitrone+3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpXGKoIg3I/AAAAAAAAADI/Q2Vfjf-B46I/s400/Zitrone+3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294640075370955634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die einzige Leistung des Hobbybäckers besteht nun darin, sich so lange auf die Finger zu hauen, bis der Kuchen vollständig abgekühlt und die Kruste ordentlich ausgehärtet ist. Dann wird, wenn nötig, an den Rändern die Zuckerkruste vorsichtig von der Form getrennt und die Springform aufgeploppt. Eine Kanne Kaffee und einige hungrige Mäuler dazu - fertig ist die klassische Sonntagnachmittags-Kaffeezeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Aus Erfahrung wird der Kuchen meist erst einmal skeptisch angestarrt, weil er so nach rein gar nichts aussieht. Jeder Rührkuchen aus einer Fertigmischung macht optisch mehr her. Aber in der Regel muss man sich nicht darum kümmern, was man mit Resten macht (zur Not hält das gute Stück aber ein paar Tage) und kann die Zeit nutzen, um anderen das Rezept zu notieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5460857342667641764?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5460857342667641764/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/zitrone-muss-nicht-immer-hei-sein.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5460857342667641764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5460857342667641764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/zitrone-muss-nicht-immer-hei-sein.html' title='Zitrone muss nicht immer heiß sein'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXpWsDAyhII/AAAAAAAAAC4/oBbCUS9Dgpc/s72-c/Zitrone+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7217867643162194363</id><published>2009-01-21T00:01:00.002+01:00</published><updated>2009-01-21T00:07:18.058+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Heißhunger in Erkältungszeiten</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Gewisse Dinge kommen zuverlässig jedes Jahr wieder. Eines davon ist die Erkältungswelle im Winter. Nahezu täglich hört man aus einer anderen Ecke, dass der oder die (z. B. kürzlich &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858"&gt;Gutes Essen&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689"&gt;Wasabi&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;) leider nicht einsatzfähig sei, weil sich Hals, Nase und Hirn zum gemeinsamen Boykott verabredet haben. Dieser Zustand ist mir nicht unbekannt, da ich mir zwar selten grippale Infekte einfange, dafür aber gerne dank quasi-allergischer Reaktionen identische Symptome habe. In diesen Zeiten besinne ich mich gern auf ein altes Hausmittelchen mit angeblichen Wunderkräften: Hühnerbrühe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXZYd7-dArI/AAAAAAAAACw/BatWG7p1XCE/s1600-h/H%C3%BChnerbr%C3%BChe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 374px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXZYd7-dArI/AAAAAAAAACw/BatWG7p1XCE/s400/H%C3%BChnerbr%C3%BChe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293515683359687346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dummerweise verfüge ich weder über einen Schnellkochtopf, der Energie- und Zeitaufwand in erträglichen Maßen hielte, noch habe ich allzu viel Lust, mich mit Triefnase und Niesattacken lange in die Küche zu stellen. Glücklicherweise stieß ich in meiner Verzweiflung im Supermarkt nebenan auf die oben abgebildete Ersatzdroge, die zu meinem Erstaunen der selbstgemachten Version recht nahe kam. Trotz Glutamat, Aroma und Farbstoffen schmeckt das Süppchen mit der richtigen Wasserbeigabe angenehm hühnerig, leistet sich auch ein paar Fettaugen und enthält vernünftige Fleischstückchen. Mit etwas Reis und ein paar Erbsen ist der knappe Liter Suppe für einen Schniefenden ein vollkommen ausreichendes Abendessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ob das Süppchen tatsächlich so gesund ist, wie gern behauptet wird, lasse ich dahingestellt. Auf jeden Fall schmeckt es (im Gegensatz zur Rindfleisch-Variante, die mich nicht so sehr begeisterte) gut, ist schnell zubereitet und wärmt auf. Dafür verzeiht man dem Konzentrat auch das bescheuerte Bild auf dem Etikett. Gourmethäppchen braucht in den beschriebenen Momenten ohnehin keiner.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7217867643162194363?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7217867643162194363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/heihunger-in-erkltungszeiten.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7217867643162194363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7217867643162194363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/heihunger-in-erkltungszeiten.html' title='Heißhunger in Erkältungszeiten'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SXZYd7-dArI/AAAAAAAAACw/BatWG7p1XCE/s72-c/H%C3%BChnerbr%C3%BChe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1897086783235254561</id><published>2009-01-17T16:44:00.006+01:00</published><updated>2009-01-17T17:45:21.013+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spanisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Koch-Buch'/><title type='text'>Der Feind des Blogs: Faulheit  und Konservatismus</title><content type='html'>Viele Blogs haben ihre Höhen und Tiefen, und außer einigen A-Bloggern, die scheinbar immer was zu schreiben wissen, schwächelt fast jede/r Onlineschreiber/in auch gerne mal. Wie man es auch hier beobachten kann. Nach heftigem Nachdenken wurde mir auch klar, warum das so ist: weil wir derzeit viel zu viel in der Bude sitzen und ansonsten ständig in die selben Wirtschaften gehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/12/tapasperle-in-treptow.html"&gt;Tapas 6&lt;/a&gt; ist so eine Adresse: immer wieder gerne besucht, immer wieder klasse, was soll ich da noch schreiben? "Wieder im Tapas 6 gewesen. Der Kutteleintopf war ein absoluter Gaumenhit. Ein Thüringer zeigt den Spaniern, wie man Tapas macht." Langweilig, das wissen wir. Ich möchte ja nicht, dass es euch wie den Lesern von Tip, Zitty, Berliner Zeitung  und anderen Hauptstadtblättern geht. Schon wieder ein Artikel über Tim Raues Ma-Restaurant. Was steht drin: Raue mag keine Kohlenhydratbeilagen, sondern setzt auf pures Geschmackserlebnis, Raue macht "seine" asiatische Küche, das Essen ist spitze. Und einen Michelinstern hat er auch. Gähn. Was sollen sie auch sonst in den Computer hacken, die Gastroschreiberlinge. So ist das. Was gut ist, muss man nicht ständig neu ins Blatt bzw. Blog hieven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über das Mittelmaß möchte ich schon gar nicht schreiben. Wie es bei diesem auch in der Presse heftigst beworbenen schwäbischen Lokal in Wilmersdorf der Fall war. Etwas trockener Fasan, die Spätzle zu kalt und bestimmt nicht hausgemacht. Die Soße ok, der Kaiserschmarrn sehr gut. Da gingen wir etwas verstimmt raus, waren aber auch nicht restlos verärgert. Vielleicht hatten die Herren Schwaben einfach einen schlechten Tag, sie sollten eigentlich eine zweite Chance bekommen. Aber dafür müssen wir nochmal hin, und ganz ehrlich: &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/05/sptzle-selbstgemacht-frisch-geschabt.html"&gt;Spätzle kann ich selber ganz gut&lt;/a&gt;. Also gut, versprochen: die schwäbische Wirtschaft wird nochmal aufgesucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige unsere bevorzugten Essstationen blieben im Blog leider bisher ohne Widerhall. Wir waren einmal dort, zweimal, dann nochmal. Taumeln immer satt und müde nach Hause, wollen was schreiben ("Wir müssten mal endlich was übers [Name einsetzen] machen!"). Die Bilder sind geschossen, die Rechnung ist ausgewertet. Dann kommt die Faulheit, schlägt mit südamerikanischer Wucht zu ("Manana, manana"). Aus morgen wird übermorgen dann sind zwei, drei Wochen vorbei und ohne zu wissen wie uns geschieht, sitzen wir schon wieder dort, taumeln danach satt und müde nach Hause... Ihr wisst, wie es weiter geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guter Vorsatz für 2009: Nicht immer in die gleiche Wirtschaft einkehren, auch wenn's toll ist (Kampf dem Konservatismus) und dann auch drüber schreiben (wider die Faulheit!).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1897086783235254561?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1897086783235254561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/der-feind-des-blogs-faulheit-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1897086783235254561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1897086783235254561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/der-feind-des-blogs-faulheit-und.html' title='Der Feind des Blogs: Faulheit  und Konservatismus'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6653238334826947134</id><published>2009-01-16T15:49:00.009+01:00</published><updated>2009-01-16T18:10:53.461+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Glühwein schmeckt den ganzen Winter</title><content type='html'>Sobald die Temperaturen unter 10 Grad fallen, also ungefähr ab November, verfällt dieses Land in den kollektiven Glühweinrausch. Aber kaum ist das Christfest vorbei, scheinen die Leute die Nase von der süßen Rotweinplörre vollzuhaben. Dabei fängt der Winter mit Neujahr erst richtig an, um dann mindestens noch zwei Monate anzuhalten. Ist doch ein guter Grund, zuhause Glühwein zu machen, oder? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ganz leckere Variante köchelte ich letzthin aus hessischem (na ja, fast-hessischem) Apfelwein. Rezept siehe unten. Den Tipp kam von S., einem nach Berlin ausgewanderten Frankfurter. Freundlicherweise brachte er mir vom Heimatbesuch einen gemischten Kasten des &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/05/es-schmeckt-besser-als-es-aussieht.html"&gt;dortigen Nationalgetränks&lt;/a&gt; mit.  "Fast-hessisch" deshalb, weil der&lt;a href="http://www.apfelwein.de/hessische-keltereien/detailanzeige.html?uid=186&amp;amp;cHash=0031f4bba9"target="_blank"&gt; angelieferte Most&lt;/a&gt; auf der unterfränkischen, sprich bayerischen Seite des Spessarts produziert wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SXCe2bHf5qI/AAAAAAAAAlU/XlGt0rE49gU/s1600-h/apfelwein.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 250px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SXCe2bHf5qI/AAAAAAAAAlU/XlGt0rE49gU/s400/apfelwein.jpg" alt="Apfelwein mit und ohne Speierling" title="Apfelwein mit und ohne Speierling" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5291904219989665442" border="0" /&gt;Hessische Nationalisten trinken natürlich keine bayerischen Erzeugnisse. Und seien sie noch so lecker.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag beide Sorten, die normale und die Variante mit &lt;a href="http://www.baum-des-jahres.de/archiv/speierling93.html"&gt;Speierling&lt;/a&gt; mit ihrem feinen Bitterton. Das ist bestimmt besonders gesund, obwohl natürlich schon der normale "Äppler" das Wohlbefinden steigern soll.  Meine Bekannte M. - ebenfalls hessischer Herkunft - schwört jedenfalls darauf.  Vermutlich auch, weil er ihre Verdauung, wie sie gerne mitteilt, ordentlich in Schwung bringt. Wasabi mochte den puren Apfelwein gar nicht. Er schmecke nach "flüssigem Komposthaufen" teilte sie mir nach der Rohverkostung mit einem verknüllten Gesicht mit. Offensichtlich teilt sie nicht meinen Geschmack. Bleibt mehr für mich. Gäste biete ich natürlich immer ein Glas an, aber die bedanken sich nach dem ersten Schluck auch in der Regel mit Sätzen, wie "schmeckt schon gewöhnungsbedürftig" und überlassen mir den Rest. Danke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Glühwein mag ihn aber auch Wasabi. Zucker und Gewürze lassen den erdig-sauren Grundton fast verschwinden und machen aus dem herben Hessentrank ein wunderbares Wintergetränk mit höchstens fünf Volumenprozent Alkohol. Hier ist das Rezept:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Glühwein mit Apfelwein&lt;/span&gt; (inspiriert vom geliebten Kochbuch der &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/hausgemachte-slze-der-versuch-einer.html"&gt;Eugenie Erlewein&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zutaten&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;1/2 Liter Apfelwein (hessische Art)&lt;br /&gt;1/4 Liter Wasser&lt;br /&gt;1 Zimtstange&lt;br /&gt;2 Nelken&lt;br /&gt;1/2 unbehandelte Zitrone&lt;br /&gt;Zucker nach Geschmack&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zubereitung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zitronenschale mit einem &lt;a href="http://images.google.com/images?hl=de&amp;amp;q=sparsch%C3%A4ler&amp;amp;btnG=Bilder-Suche&amp;amp;gbv=2"&gt;Sparschäler&lt;/a&gt; in dünnen Streifen abpellen. Das Wasser mit Zimt, Nelken und Zucker mehrmals aufkochen. Dann den Apfelwein hinzugeben, alles nochmal sanft zum Kochen bringen und kurz durchziehen lassen. Bevor man den Glühwein ausschenkt, fischt man die Gewürze aus dem Topf. Ich gieße ihn immer durch ein Sieb in die Tasse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gewürzmenge ist übrigens nur ein Richtwert. Laut Erlewein-Kochbuch soll das für die doppelte Flüssigkeit  ausreichen ("1 Flasche Wein, 1/2 Flasche Wasser", allerdings nimmt sie auch Rotwein). Mir war das eindeutig zu lasch, ich mag es kräftiger. Einfach ausprobieren - der eigene Geschmack entscheidet. Zucker ruhig reichlich verwenden, hessischer Apfelwein ist praktisch ohne Restsüße. Immer portionsweise abschmecken, damit das Getränk nicht zu klebrig wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6653238334826947134?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6653238334826947134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/glhwein-schmeckt-den-ganzen-winter.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6653238334826947134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6653238334826947134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/glhwein-schmeckt-den-ganzen-winter.html' title='Glühwein schmeckt den ganzen Winter'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SXCe2bHf5qI/AAAAAAAAAlU/XlGt0rE49gU/s72-c/apfelwein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6126668384381367946</id><published>2009-01-04T23:34:00.010+01:00</published><updated>2009-01-05T08:57:46.830+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><title type='text'>Gaumenorientierte Jahresbilanz</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Am Ende eines Jahres zieht man gern einen doppelten Strich, um nachzuschauen, was es gebracht hat und was nicht. Ich will diese seltene Gelegeneheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und über einige originelle oder bemerkenswerte Dinge Rechenschaft ablegen, die wegen Irrelevanz oder Mangel an Anlässen in den letzten zwölf Monaten liegengeblieben sind. Die Auswahl von Kriterien ist wie immer willkürlich und streng subjektiv.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Gerichtsrätsel des Jahres: Allerlei?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es war November, als ich mit einem großen Loch im Magen durch Wiens 15. Bezirk stapfte, die Fans brüllend gen Happel-Stadion ziehen hörte (wo sie dann auf Platz und Rängen von ihren türkischen Gegnern kaltgestellt wurden) und rätselnd vor folgenden, neugierig machenden Schildern hängen blieb, welche die Abendkarte des "Restaurant Best" (Nähe Schloss Schönbrunn) anpriesen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE9BGUibXI/AAAAAAAAACI/uF11LHCxsaY/s1600-h/2008+Allerlei.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 295px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE9BGUibXI/AAAAAAAAACI/uF11LHCxsaY/s400/2008+Allerlei.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287574526595591538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mich machte dieses Begriffs-Unschärfe so neugierig, dass ich beschloss, herauszubekommen, was sich hinter "Alerlej" bzw. "Allelerei" außer Legasthenie verbirgt. Leider entpuppte sich das Ganze als eine Zusammenstellung von zu Tode fritiertem Schnitzel, ebenso zugerichteter Leber und noch am erträglichsten aufgetauten und fritierten Gemüsemedaillons. Versöhnlich waren lediglich der geringe Preis (6,50 EUR incl. Frittatensuppe), das kühle Wieselburger Bier dazu und das oben erwähnte Fußball-Gemetzel. Das lenkte auch von der angenehm gruseligen Ex-DDR-Frühneunziger-Inneneinrichtung ab.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Misserfolg des Jahres: vegetarisches Schaschlik&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;So einiges habe ich in diesem Jahr in der Küche Essbares zustande bekommen, aber ein Gericht nehme ich mir immer noch übel. Angeregt durch ein sehr deliziöses Schaschlik in der Dresdner &lt;a href="http://www.planwirtschaft.de/"&gt;Planwirtschaft&lt;/a&gt;, bemühte ich mich, für meine Herzensdame ein Pendant ohne Fleisch zu kreieren. Obwohl sie bis heute behauptet, dass es ganz lecker gewesen sei, nehme ich mir dieses Machwerk aus Räuchertofu, Zucchini, Paprika und Zwiebeln noch heute übel. Außen war es angekokelt, innen roh, nichts nahm den Geschmack voneinander an und die Marinade verteilte sich überhaupt nicht. Ich rufe also alle Blogleser auf, mir schnellstens Vorschläge zukommen zu lassen, wie man es besser machen kann.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Service des Jahres: Drogerie-Bistro, Erfurt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das kleine Lokal mitten auf dem Touristen-Highway Erfurts am Wenigermarkt 8 in Rufweite der Krämerbrücke ist in vielerlei Hinsicht erwähnenswert. Zum einen hat es sich nicht nur in einer alten Drogerie eingerichtet, sondern Möbel und Dosen gleich stehen lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE9bO-kOxI/AAAAAAAAACQ/obMYF-iMDOY/s1600-h/2008+Drogerie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 319px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE9bO-kOxI/AAAAAAAAACQ/obMYF-iMDOY/s400/2008+Drogerie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287574975595952914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Außerdem untertreibt es mit seinem Namen, denn der Mix aus deutscher, italienischer und französischer Küche übertrifft Erwartungen, die man mit dem Wort "Bar" verbindet. Der Familienbetrieb liefert viel Schmackhaftes mit originellen Rezeptideen und jahreszeitlichen Innovationen und obendrein noch selbstgemachtes Backwerk. Was die Ex-Drogerie aber zu dieser Rubrik verhilft, ist der Umstand, dass keine Pfefferstreuer auf den Tischen stehen, sondern die Dame des Hauses höchstselbst einige Minuten nach dem Servieren des Gerichts am Tisch auftaucht, eine bedrohliche Mühle "so groß wie ein afrikanisches Männerbein" (Rainald Grebe) schwingt und die gewünschte Menge Pfeffer auf dem Teller verteilt. Auf Zuruf auch gern mehrmals.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Leipziger Neuling des Jahres: Tamers Bistro&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Neben dem hier bereits ausführlich besprochenen &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/02/ein-guter-tag-dank-chang.html"&gt;Chang&lt;/a&gt;, der zur ständigen Wiederkehr animiert, hat mich dieses Jahr vor allem eine kleine Leipziger Neuentdeckung sehr gefreut. Es ist ausgerechnet ein Bistro, das genau genommen "nur" eine Edelversion des klassischen Dönerladens ist - das &lt;a href="http://www.tamers-bistro.de/"&gt;Tamers-Bistro&lt;/a&gt; in der Jahnallee 31. Der Chef Tamer Örs, der oft selbst am Tresen steht, serviert nicht nur das Standardprogramm in Fladenbrot und Pizzateig, sondern bietet ein schmuckes Baukastensystem - man stellt selbst zusammen, was man gerne zu sich nehmen möchte. Die große Auswahl und die frischen Zutaten trieben schon unsere Kollegen von der &lt;a href="http://doenerflatrate.de/"&gt;Dönerflatrate&lt;/a&gt; in die hemmungslose Begeisterung. Meine seltenen Stadionbesuche sind nun unweigerlich mit einer Tamers-Visite verbunden.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Realsatire des Jahres: Weingut Pallhuber&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die jährliche Wiederholung des Loriot-Zusammenschnitts "Weihnachten bei Hoppenstedts" lässt mich hoffen, dass ich das Geschäft "Pallhuber &amp;amp; Söhne" nicht ausführlicher vorstellen muss. In einem Sketch entert ein Klinkenputzer dieser Firma die Wohnung seines Opfers Frau Hoppenstedt, kippt Weine ineinander bzw. in sich und die Gastgeberin und lallt dabei stets Lobpreisungen auf seine Firma. Sehr erstaunt war ich jedoch, als ich bemerkte, dass der &lt;a href="http://www.pallhuber.de/"&gt;Betrieb&lt;/a&gt; ausnahmsweise nicht der Phantasie des Herrn von Bülow entsprang, sondern tatsächlich existiert und sogar eine Niederlassung in Leipzig-Plagwitz hat. Allerdings wirkt der Briefkasten ebenso vertrauenswürdig wie der torkelnde Vertreter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE-Dg-3ijI/AAAAAAAAACY/jPF9_nW4z00/s1600-h/2008+Pallhuber+klein.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 370px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE-Dg-3ijI/AAAAAAAAACY/jPF9_nW4z00/s400/2008+Pallhuber+klein.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287575667623823922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Kulinarische Emotion des Jahres: der Grinsekuchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Essen ist oft eine einseitige Angelegenheit. Man bereitet es zu, man serviert es, man schnuppert daran, man genießt es. Von der anderen Seite hat man eigentlich keine Aktivitäten zu erwarten, es sei denn, man wartet so lange, bis sich eigenständige Kulturen bilden, die nicht für den Genuss bestimmt sind. Wie groß war also meine Freude, als mir ein Yes-Törtchen-Imitat aus dem Supermarkt nicht gleichgültig, sondern außerordentlich fröhlich entgegen trat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE-WSEibUI/AAAAAAAAACg/6K9_6QInsbE/s1600-h/2008+Grinsekuchen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 294px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE-WSEibUI/AAAAAAAAACg/6K9_6QInsbE/s400/2008+Grinsekuchen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287575990038588738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Öffnungszeiten des Jahres: Ristorante Teatro, Erfurt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nochmal zurück nach Erfurt. Dort rief das italienische Restaurant am Mainzerhofplatz 2 neben dem Theater bei mir große Verwunderung hervor. Gewiss hat das Haus durch seine exklusive Nähe zum neu errichteten Kulturtempel eine hervorragende Lage, die ihm in der beeindruckend großen Gaststättenlandschaft dieser Stadt einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Aber ob man Touristen, Schauspieler und Theaterpublikum tatsächlich mit so dermaßen kurzen Öffnungszeiten an sich binden kann, halte ich für fraglich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE-pQr49xI/AAAAAAAAACo/B4LVD5NkCZk/s1600-h/2008+Ristorante+Teatro.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 253px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE-pQr49xI/AAAAAAAAACo/B4LVD5NkCZk/s400/2008+Ristorante+Teatro.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287576316084287250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Release des Jahres: Bautz'ner Senf-Brotaufstrich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als ich im Sommer einen Zwischenstopp in Bautzen machte, war ich von der Stadt nur mäßig begeistert. Wirklich erfreut hat mich eigentlich nur ein Glas mit streng limitiertem Brotaufstrich, den ich im Werksverkauf von &lt;a href="http://www.bautzner.de/"&gt;Bautz'ner&lt;/a&gt; erstanden hatte. Dort berichtete man mir, dass es sich um eine Testreihe handele, anhand derer man die Eignung zur Serienproduktion prüfe. Glücklicherweise waren die Tester derselben Meinung wie ich - seit Frühherbst stehen die cremigen Senfpasten, die man sicher auch gut als Gewürz benutzen kann, in drei Varianten in allen größeren Märkten Ostdeutschlands im Regal. Und einige davon sind bereits in meinem Magen verschwunden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Damit wäre der doppelte Schlusstrich gezogen und der Zeitpunkt für einen kurzen Blick nach vorne gekommen. Da der Winter offensichtlich gerade temperaturbezogen an Fahrt aufnimmt, lege ich euch zum Aufheizen wärmstens einen Polen-Import ans Herz: grzane piwo bzw. &lt;a href="http://blog.zeit.de/rezeptor/2007/12/06/gluhbier_552"&gt;Glühbier&lt;/a&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6126668384381367946?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6126668384381367946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/gaumenorientierte-jahresbilanz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6126668384381367946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6126668384381367946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2009/01/gaumenorientierte-jahresbilanz.html' title='Gaumenorientierte Jahresbilanz'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SWE9BGUibXI/AAAAAAAAACI/uF11LHCxsaY/s72-c/2008+Allerlei.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8015358397441652964</id><published>2008-12-22T18:47:00.010+01:00</published><updated>2009-02-22T22:28:11.264+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><title type='text'>Soljanka unterm Weihnachtsbaum</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Heiligabend rückt unaufhaltbar näher und die meisten Menschen müssen nicht darüber grübeln, was bei ihnen an den Festtagen auf den Tisch kommt - selten ist der Speiseplan so tradiert wie am 24.und 25. Dezember, wobei jeder seinen kleinen Privatkult veranstaltet. Die Grundregel ist meist, dass es Heiligabend "Armeleuteessen" gibt (in Brandenburg gerne Grünkohl oder Kartoffelsalat mit Würstchen) und am 1. Weihnachtsfeiertag ein dickes Geflügel auf den Tisch kommt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auf langes Drängeln von &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689"&gt;Wasabi&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; hin präsentiere ich nun aus gegebenem Anlass das Rezept für unser traditionelles Familienessen am 24.12. - Soljanka. Den meisten Westdeutschen ist diese säuerliche Tomatensuppe bestenfalls als DDR-Resteverwertungs-Relikt geläufig, obwohl sie durchaus eine Delikatesse sein kann. In unserer Familie schrauben wir nun schon 40 Jahre an dem Rezept herum - seit meine Eltern in einer Studentenbude mit einer einzigen Gaskochstelle fertig werden mussten. Als Referenz an diese bescheidenen Anfänge liefere ich im Folgenden parallel eine Spar- und eine Gourmetversion. Die unterscheiden sich nur in den Zutaten und brauchen zwei Herdplatten. Ich kalkuliere auf etwa 8 Liter, damit man viele Gäste einladen und vor allem das Ganze mindestens dreimal aufwärmen muss. Dann gibt's den berühmten Witwe-Bolte-Sauerkraut-Effekt. Natürlich kann man auch 2 l machen und alles alleine aufessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_TyIKcvHI/AAAAAAAAABo/hUNrmLRuyBE/s1600-h/Soljanka-Zutaten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_TyIKcvHI/AAAAAAAAABo/hUNrmLRuyBE/s400/Soljanka-Zutaten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282673746067111026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Man nehme: 2-3 l Fleischbrühe (selbst gekocht oder aus Brühwürfeln, Fett nicht abschöpfen), 1 kg Tomaten (oder 4 400 ml-Büchsen geschälte Tomaten),&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;3 frische Paprikaschoten (oder 2 Gläser sauer eingelegte Paprika), 6-7 Kartoffeln, 1 Glas saure Gurken, 650 g Jagdwurst (ersetzbar durch Knacker, Kasseler oder - für Mutige - Fisch), 4 Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen (auch die eingelegten aus den Paprikagläsern nutzbar) sowie zum Servieren 1 Becher saure Sahne. Als Gewürze eignen sich Majoran, Basilikum, Oregano, Pfeffer, rosenscharfer Paprika, Pfeffer, etwas Zucker, bei Vorhandensein einige einheimische Trockenpilze sowie zum Nachsäuern ggf. Zitrone oder Essig. Für eine Expressversion lassen sich Tomaten und Paprika durch 2 Gläser &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Letscho"&gt;Letscho&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; und einige Tomaten ersetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sodann schreiten wir zur Vollstreckung: Die Brühe wird erhitzt, dabei gibt man die gewürfelten Tomaten- und Paprikastücken dazu und lässt alles gut durchköcheln. Währenddessen werden Schritt für Schritt die weiteren Zutaten dazugegeben. Als nächstes sind die Kartoffeln dran. Während die kleingewürfelt im Topf garkochen, präparieren wir die Jagdwurst und die sauren Gurken. Erstere werden gewürfelt, zweitere in dünne Scheiben geschnitten und dann jeweils in der Pfanne in etwas Öl bei etwas mehr als Mittelhitze knackig gebrutzelt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_UFO7TGqI/AAAAAAAAABw/X1312ZL6CL8/s1600-h/Soljanka+WurstGurken.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 306px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_UFO7TGqI/AAAAAAAAABw/X1312ZL6CL8/s400/Soljanka+WurstGurken.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282674074300127906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Jagdwurst ist fertig, wenn alle Flächen braun sind, die Gurken sollten ebenfalls eine leichte Brauntönung bekommen und etwas ihrer Säure verlieren. Beides wird in den Top gegeben und mitgeköchelt. Anschließend sind die Zwiebeln dran, die in Ringe geschnippelt und ebenso in der Pfanne gebräunt (oder je nach Geschmack nur glasiert) werden. Zum Schluss kommt der Knoblauch ungebraten (!) in den Topf sowie die Gewürze. Jetzt köchelt das Ganze erst einmal mindestens eine halbe Stunde bei niedriger Hitze abgedeckt vor sich hin und sieht etwa so aus:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_UYdif4CI/AAAAAAAAAB4/jiI66bOVT0Q/s1600-h/Soljanka+Topf.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_UYdif4CI/AAAAAAAAAB4/jiI66bOVT0Q/s400/Soljanka+Topf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282674404640153634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dann kann abgeschmeckt werden. Ich für meinen Teil will kein Gulasch produzieren, weshalb ich in der Regel noch etwas wässere und dabei nachsäuere. Dazu nehme ich nicht Zitrone, sondern Gurkenwasser. Das säuert nicht so stark wie Essig und lässt sich besser dosieren, außerdem würde es sonst ohnehin nur weggeschüttet werden. Das Säuern sollte nicht zu früh pasieren, weil sonst die Kartoffeln gallert werden. Stimmt die Mischung aus Fruchtigkeit, Salz, Säure, Schärfe und Gewürzen (das Abstimmen kann bei mir gerne mal eine halbe Stunde dauern), kann serviert werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_UokcxB9I/AAAAAAAAACA/ETbzOwMaJ2I/s1600-h/Soljanka+tischfertig.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_UokcxB9I/AAAAAAAAACA/ETbzOwMaJ2I/s400/Soljanka+tischfertig.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282674681373067218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Am besten kleckst man sich einen Teelöffel saure Sahne auf die Schüssel. Als Beilage eignen sich frische Brötchen, Baguette oder als Sparvariante geröstetes Toastbrot. Als Nachtisch schmeckt hervorragend - schließlich handelt es sich hier um ein vorgeblich ostslawisches Gericht - ein klarer Wodka aus dem Tiefkühlfach. Und dann die zweite Schüssel. Und so weiter.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8015358397441652964?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8015358397441652964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/12/soljanka-unterm-weihnachtsbaum.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8015358397441652964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8015358397441652964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/12/soljanka-unterm-weihnachtsbaum.html' title='Soljanka unterm Weihnachtsbaum'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SU_TyIKcvHI/AAAAAAAAABo/hUNrmLRuyBE/s72-c/Soljanka-Zutaten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5765513383827913410</id><published>2008-11-25T23:12:00.003+01:00</published><updated>2008-12-08T16:39:20.414+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Ein Konditor wie früher</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SSCg5FQNMRI/AAAAAAAAANI/C8-93G16WWM/s1600-h/kuchenpaket.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 277px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SSCg5FQNMRI/AAAAAAAAANI/C8-93G16WWM/s400/kuchenpaket.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269388466546618642" /&gt;So sieht Verheißung aus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ohne Zweifel kindliche kulinarische Prägungen. Neulich fiel mir das wieder auf, bei einem Besuch im &lt;a href="http://www.block-house.de/bh/de/home.html" target="_blank" &gt;Block House&lt;/a&gt;, dem ersten nach etwa 16 Jahren. In meiner norddeutschen achtziger-Jahre-Kindheit bedeutete Essengehen mit Mama und Papa unvermeidlich: Block House, Steak, Backkartoffel. Nach wie vor halte ich einen Restaurantbesuch, bei dem man sich einfach nur ein großes Stück gebratenes Fleisch zwischen die Kiemen schiebt, für eine ziemlich gute Idee. Letzte Woche in der Filiale an der Karl-Liebknecht-Straße fühlte ich mich gleich geborgen und aufgehoben, und die Backkartoffel war genauso gut wie in meiner Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bezug auf Süßes, Proust-Leser wissen Bescheid, scheint mir diese Prägung sogar noch stärker zu sein. Diese ganzen neuartigen Backwerke amerikanischer oder französischer Herkunft sind ja zugegeben nicht schlecht. Aber falls die Wahl besteht (leider besteht sie nur selten, es sei denn ich backe selbst, über das Unvermögen hiesiger Bäcker &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html"&gt;habe ich ja schon ausführlich lamentiert&lt;/a&gt;), also falls die Wahl besteht, ich zöge eine Scheibe Rührkuchen mit Schokoladensplittern aus der Kastenform (in Norddeutschland aus mir unerfindlichen Gründen „Puffer“ genannt), also ich zöge so eine Kuchenscheibe jedem Muffin vor. Oder ein Stück lockeren, gebackenen Käsekuchen jedem New York Cheesecake. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Unvergeßlich, weil seit zwanzig Jahren nie wieder irgendwo angetroffen, sind die kleinen Biskuit-Buttercreme-Igel vom Dorfbäcker. Klassische Torten - Sahne oder Buttercreme, keine "leichten" Joghurt- Buttermilch- oder sonstwas-Mischungen - sind ja glücklicherweise noch nicht ganz ausgestorben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine erstklassige Quelle für diese Tortenklassiker hat sich nun in Neukölln aufgetan. Nach einem Besuch im Saalbau Neukölln, wo noch bis zum 11. Januar eine &lt;a href="http://legrandmagasin.coopseurope.coop/Produkte.html" target="_blank" &gt;Ausstellung der Produkte europäischer Genossenschaften&lt;/a&gt; läuft, führte mein Weg zufällig am Café Reichert in der Karl-Marx-Straße 166 vorbei, das mich mit seinem schwungvollen Fassadenschriftzug quasi ferngesteuert zur Kuchentheke zog. Ein echtes Konditorei-Café wie früher! Mit etwa 15 verschiedenen Torten, einigen Blechkuchen, Trüffelpralinen, Baumkuchenspitzen und dem ersten Weihnachtsgebäck in der Vitrine. Alles bodenständiges deutsches Kuchenrepertoire: Käsekuchen, Sachertorte, Linzer Torte, Schokoladentorte, keine modischen Cappucino- Panna cotta- oder Tiramisu-Kreationen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast verrückt vor Vorfreude wurde ich, als ich dann noch die Nusstorte dort entdeckte, so eine, wie ich sie aus dem Norden kenne - Helles Biskuit mit Haselnuss-Sahne und Marzipandecke. Im Café Rix heißt sie folgerichtig Lübecker Marzipantorte und kostet 2,40 Euro (Mitnahmepreis). Auf diese Torte hatte ich in den Wochen zuvor einen solchen Appetit entwickelt, dass ich sogar schon Rezepte herausgesucht hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SSCg5TmS8cI/AAAAAAAAANQ/ddVaS_MRnt0/s1600-h/nusstorte.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 307px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SSCg5TmS8cI/AAAAAAAAANQ/ddVaS_MRnt0/s400/nusstorte.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269388470397366722" /&gt;Lübecker Nußtorte&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GutesEssen entschied sich für ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte in der Sahne-Version (ebenfalls 2,40) (es gab sie auch mit Buttercreme). Zwar kann man natürlich alles auch vor Ort in einer Original-Caféeinrichtung aus den 1980er Jahren verzehren, aber so weit ging mein Nostalgieanfall dann doch nicht, die Bushaltestelle war außerdem nicht weit und das heimische Sofa lockte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuhause machten wir uns dann über unseren Einkauf her, der genau so gut wie erwartet schmeckte. Lockerer Biskuitteig, lockere nussige Sahne, mandeliges Marzipan, die Kirschen in der Schwarzwälder Kirschtorte nur leicht alkoholisiert - perfekt. Definitiv ein Laden, wo ich nochmal hingehen werde, wenn ich den "wie-früher"-Geschmack brauche.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5765513383827913410?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5765513383827913410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/11/ein-konditor-wie-frher.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5765513383827913410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5765513383827913410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/11/ein-konditor-wie-frher.html' title='Ein Konditor wie früher'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SSCg5FQNMRI/AAAAAAAAANI/C8-93G16WWM/s72-c/kuchenpaket.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8477908074597118668</id><published>2008-10-29T00:38:00.008+01:00</published><updated>2008-10-29T01:11:35.954+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Flüssiger Rettungsanker aus dem Süden</title><content type='html'>&lt;span&gt;Wann immer das Gesprächsthema auf tschechisches Bier kommt, kippt mein Gesichtsausdruck ins leicht Gequälte. Nicht, dass ich die Gerstenkaltschale aus der Republik ohne Meeranschluss nicht schätzen würde - im Gegenteil, ich freue mich auf jede Fahrt an die Moldau wie verrückt, weil ich weiß, dass ich blind eine "desitka" bestellen kann und auf jeden Fall etwas Trinkbares bekomme.&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Nein, vielmehr setzt mir das zu, was in hiesigen Breitengraden in Verkaufsregal und Kneipenkühlschränke kommt. Jahrelang war das neben dem exzellenten Pilsner Urquell fast gar nichts, gelegentlich gab es irgendwo ein schwarzes Krusovice (und die tschechischen Schwarzen sind ebenso süß wie ihre deutschen Brüder mit der Ausnahme Köstrizer). Dann wurden die EU-Zollrichtlinien geändert und eine Masse bekannter und unbekannter Marken schwemmte in Discounter- und Getränkemarktregale. Was dort landete, waren zum Teil renommierte Marken, die sich hiesige Multis als Premiummarke (Krusovice, Branik, Budweiser) eingekauft hatten, oder schlicht erfundene billige Marken (Louny, Lobkowicz, Bohemia).&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Das ist - bis auf die wahrscheinlich riesige Gewinnspanne, denn die meisten Gebräue kosten bei den Nachbarn einen Bruchteil - an sich noch nichts Schlechtes. Kriminell wird es erst, wenn man sich den Inhalt der Flaschen zur Brust nimmt. Die Discounter-Tschechen erwiesen sich allesamt als untrinkbar und unterbieten teilweise an Schalheit noch das berüchtigte Sternburg-Pils. Die sehr teuren Markenbiere müssten diese Klippe eigentlich umschiffen. Wie gesagt: müssten. Aber irgend jemand muss in einer sehr trüben Minute entschieden haben, dass nicht die Pils-Variante, sondern das geschmacklich schwächere Export (Krusovice) oder Lager (Branik) exportiert werden. Und so wandelt der Bierliebhaber schulterzuckend an den böhmischen Kästen vorbei oder greift seufzend doch wieder zum brieftaschenkillenden Urquell.&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Aaaaaaaber: Kürzlich erschien in meinem grauen Alltag ein unerwarteter wie heller Lichtstrahl. Er blendete mich aus einem versteckten Winkel hinter einer Südleipziger Getränkemarktkasse durch den schlichten Fraktur-Schriftzug "&lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gambrinus_(Pilsen)"&gt;&lt;span&gt;Gambrinus&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;". Eine Nachfrage bei der Kassenbesatzung provozierte spontane Luftsprünge - ja, das sei jetzt ständig im Angebot. Zwar zum Premium-Preis, aber immerhin ein echter Pilsener.&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SQemARb-31I/AAAAAAAAABg/DOq8CVb93BI/s400/Gambrinus.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5262357213216694098" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Was an dem Tropfen so toll ist? Es handelt sich um den kleinen Bruder von Pilsner Urquell. Der kommt ebenfalls aus der Mutterstadt des Bieres und hat seine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.prazdroj.cz/cz/index.php"&gt;&lt;span&gt;Brauerei&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt; direkt neben der, in welcher die Weltmarke gebraut wird und die den selben Besitzer hat. Folglich, wohl auch wegen ähnlichen Wassers, schmeckt das Gebräu dem Primus sehr ähnlich und hat die typisch tschechische ... nun ja, ich nenne es Fruchtigkeit. Auch hier haben wir es mit einem Lager zu tun, aber eines, das in der Qualität nicht wesentlich abfällt. Außerdem habe ich jetzt endlich wieder die Möglichkeit, das schönste Bierglas der Welt, für das ich vor fünf Jahren extra nach Plzen fuhr (dort gibt es ein umfangreiches Biermuseum mit Werksverkauf - man will ja nicht klauen), wieder adäquat zu füllen.&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Großartige Werbekampagnen oder eine deutsche &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.gambrinus.cz/"&gt;&lt;span&gt;Homepage&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt; gibt's nicht, was auch etwas Sympathisches hat. Nur einen möglichst weitreichenden Vertrieb, den wünsche ich diesem Neuankömmlig auf dem deutschen Markt von ganzem Herzen. Prost!&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;P.S.: Wann kommt &lt;a href="http://www.beer-kozel.cz/"&gt;Velkopopovický kozel&lt;/a&gt;? Angeblich kommt der schon auf uns zu galoppiert, unkt die &lt;a href="http://www.tschechien-online.org/news/9562-kozel-bier-tschechien-bald-deutschland/"&gt;Presse&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8477908074597118668?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8477908074597118668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/10/flssiger-rettungsanker-aus-dem-sden.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8477908074597118668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8477908074597118668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/10/flssiger-rettungsanker-aus-dem-sden.html' title='Flüssiger Rettungsanker aus dem Süden'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SQemARb-31I/AAAAAAAAABg/DOq8CVb93BI/s72-c/Gambrinus.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7376872315608286470</id><published>2008-10-21T22:20:00.005+02:00</published><updated>2008-10-21T23:35:15.283+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Schmelzkäse können sie in Sangerhausen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SP4902lMCgI/AAAAAAAAAb4/mee0IyOfluk/s1600-h/schmelzkaese_sangerhausen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SP4902lMCgI/AAAAAAAAAb4/mee0IyOfluk/s400/schmelzkaese_sangerhausen.jpg" border="0" alt="Schmelzkäse in Alufolie aus dem Käsewerk Sangerhausen"title="Schmelzkäse in Alufolie"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5259709393029302786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für zwei Dinge ist die &lt;a href="http://www.sangerhausen.de"target="_blank"&gt;kleine Stadt im Harzvorland&lt;/a&gt; berühmt - für eines zu unrecht. Da gibt es einmal das &lt;a href="http://europa-rosarium.de/"target="_blank"&gt;Rosarium&lt;/a&gt;. Das muss man sich als endlose Ansammlung von Beeten mit unglaublich vielen Rentnern in beigen Jacken und Hosen dazwischen vorstellen. Ganz nett anzusehen wenn die Blumen blühen; den überwiegenden Rest des Jahres ist es einfach nur stinklangweilig. Vom Kupferbergbau ist nichts mehr übrig, die Geschichte mit Schaubergwerk, Lehrpfad und Museum ist das zweite touristische Standbein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es das &lt;a href="http://www.daskaesewerk.de"target="_blank"&gt;Käsewerk&lt;/a&gt;. Unbekannt, aber erwähnenswert. Das duftet möglicherweise  auch - was ich aber noch nicht überprüft habe - hat aber den Vorteil, das ganze Jahr über wirklich guten Schmelzkäse zu produzieren und bis Berlin zu liefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmelzkäse. Bemerke ich da verstohlenes Naserümpfen? Peinlich berührtes Räuspern? Lassen wir doch das einen Augenblick mit dem ewigen Rohmilchbergkäse, dem Chèvre, tête des moines und was so - Gottseidank - mittlerweile die deutschen Kühltheken bevölkert. Ich will das mal klarstellen: Gut gemachter Schmelzkäse ist ein recht netter Brotaufstrich, idealerweise für den Imbiss zwischendurch, das Pausenbrot, den Heißhungerdämpfer am Abend. Und außerdem ist es - wie so vieles bei mir - mit positiven Kindheitsgeschmackserinnerungen verbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahrelang hatte ich keinen gegessen und ihn selbst im Hotel gemieden - aber als ich kürzlich vor dem Dauerkäseregal stand, blinkten mich die goldgelben Aluverpackungen des Sangerhäuser Käsewerks unwiderstehlich an. Ich griff zu, unter Wasabis spöttischem Blick. Ihrem Hinweis "Das ist doch kein Käse" will ich gar nicht widersprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich um ein Gemenge aus Käse, Butter, Milcheiweiß.  Wasser und Schmelzsalzen. Je nach Sorte sind dann noch Champignons, Tomatenmark, Schinkenstücke und Gemüsespuren eingearbeitet. Und keine Aromazusätze, weder natürlich, künstlich noch naturidentisch, wie sie sonst überall aus der &lt;a href="http://www.tillmannpruefer.de/Werk/020614.htm"target="_blank"&gt;Hexenküche von Holzminden&lt;/a&gt; zum Einsatz kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin zwar kein Kind der untergegangenen DDR, aber früher gab es auch im Westen Marken, die in dieser Alufolie ohne praktischen Aufreißfaden ausgeliefert wurden. Es ist diese Sorte, die sich schon beim Öffnen in streifige Fetzen zerlegt.  Und sollte das nicht passieren, ist es praktisch unmöglich, die kremige Masse herauszukratzen, ohne die Packung vollkommen zu zerknittern. Bisweilen verfrachtet man unbemerkt kleine Alustücke auf's Brot, was dann beim Kontakt mit der Amalgamfüllung für überraschende Schockeffekte sorgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das aber ist das Produkt aus der Käsefabrik des leider ansonsten recht uninteressanten Städchens allemal wert. Sogar Wasabi begann, sich Brote mit dem Champignon-Schmelzkäse nicht nur zu schmieren. Sie aß sie auch noch auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefunden im Kaufland Lichtenberg im Victoria-Center.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7376872315608286470?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7376872315608286470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/10/schmelzkse-knnen-sie-in-sangerhausen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7376872315608286470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7376872315608286470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/10/schmelzkse-knnen-sie-in-sangerhausen.html' title='Schmelzkäse können sie in Sangerhausen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SP4902lMCgI/AAAAAAAAAb4/mee0IyOfluk/s72-c/schmelzkaese_sangerhausen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8460517105726518754</id><published>2008-10-05T18:43:00.006+02:00</published><updated>2008-10-06T07:18:14.410+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Versnobte Currywurst mit Besuch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SOj3RqCwrGI/AAAAAAAAAbw/YVzErtCQSDU/s1600-h/currywurst-im-kadewe.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SOj3RqCwrGI/AAAAAAAAAbw/YVzErtCQSDU/s400/currywurst-im-kadewe.jpg" border="0" alt="Currywurst im KaDeWe"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5253720848043388002" /&gt;Was eine echte versnobte Wurst ist, lässt sich natürlich nur unverstümmelt servieren!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Currywurst &lt;a target="_blank"href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/08/ist-kult-kult-wenn-man-den-kult-nicht.html"&gt;bei Konnopke&lt;/a&gt; ist ein Muss. Wenn man denn eine bekommt. Am Samstag stand eine kilometerlange Schlange vor der Bude an der Schönhauser Allee, FC-Union-Fans und Touristenpulks blockierten den Zugang zur angeblich besten Wurst der Stadt. Keine Freude bei Nieselregen und kaltem Wind. Also zogen wir mit unserem Wochend-/Feiertagsbesuch wieder ohne Mahlzeit ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im 6. Stock des KaDeWe (wo soll man auch sonst mit dem Hauptstadtbesuch bei Regenwetter hin) gab es heute dann endlich die ersehnte Currywurst. Ich habe den Vergleich und sage: sie ist nicht schlechter als der Kult vom Prenzlberg, die Soße kann locker mithalten. Was fehlt: das Rumpeln von U2 und Tram, der pfeifende Ostwind, der Duft der Autoabgase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz dem Edelambiente angemessen wird das darmlose Stück auf feinem Porzellan mit Besteck gereicht. Deshalb ist es vermutlich auch nicht vorgeschnitten. Die dazu gereichten Brötchen sind frisch und knusprig (und kosten natürlich extra). Für 2,50 Euro plus 80 Cent fürs Brötchen kein billiger aber wohlschmeckender Spaß. Der Besuch meinte jedenfalls: "Hat super geschmeckt".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8460517105726518754?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8460517105726518754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/10/versnobte-currywurst-mit-besuch.html#comment-form' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8460517105726518754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8460517105726518754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/10/versnobte-currywurst-mit-besuch.html' title='Versnobte Currywurst mit Besuch'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SOj3RqCwrGI/AAAAAAAAAbw/YVzErtCQSDU/s72-c/currywurst-im-kadewe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2259930972114237269</id><published>2008-09-21T19:45:00.008+02:00</published><updated>2008-09-22T09:33:05.716+02:00</updated><title type='text'>Kreuzberger Burgerbude  zum Fingerlecken</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SNaJAkd0gEI/AAAAAAAAAbg/EzD5q8qHsBc/s1600-h/kreuzburger.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SNaJAkd0gEI/AAAAAAAAAbg/EzD5q8qHsBc/s400/kreuzburger.jpg" border="0" alt="Ein Hamburger mit Speck und Neuland-Biofleisch - in Kreuzberg heißt er Kreuzburger"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5248533058628649026" /&gt;Ein Kreuzburger-Bild sagt mehr als tausend Worte&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll man über Hamburger noch groß sagen, denn kulinarische Wunder sind nicht zu erwarten. Dennoch wurden sie bereits mehrfach filmisch gewürdigt - wo sie Menschen aus der Form bringen (&lt;a href="http://www.super-size-me.de/"target="fenster"&gt;Supersize me&lt;/a&gt;), &lt;a href="http://www.dieterwunderlich.de/Schumacher_falling.htm"target="fenster"&gt;Gegenstand von Amokläufen sind&lt;/a&gt; und Killern Gesprächsstoff &lt;a href="http://de.youtube.com/watch?v=f6csp2fZt2E" target="fenster"&gt;bei der Arbeit&lt;/a&gt; liefern ("Ich liebe den Geschmack eines guten Burgers!"). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit solchen Geschichten kann ich nicht mithalten. Darum heute in aller Kürze unser Berlin-Fleischklopstipp: Sehr gute Hamburger, konventionell oder mit Neuland-Biofleisch (+70 Cent pro Burger), gibt es bei &lt;a href="http://www.kreuzburger.de"target="fenster"&gt;Kreuzburger&lt;/a&gt;. Mit einigem Fleischhunger besuchten wir heute das Stammhaus in der Oranienstraße 190 (Nähe Mariannenstraße). Wir wählten aus den zahlreichen Varianten je einen "Kreuzburger" (mit Speck) zu 3,90 Euro. Bemerkenswert waren die Soße, das saftig gebratene Bio-Fleisch, die essgerechte Größe. Panikanfälle wie beim Anblick der Fleisch-Käse-Salat-Monster im  &lt;a href="http://www.thebirdinberlin.com/"target="fenster"&gt;"The Bird" am Falkplatz&lt;/a&gt; sind nicht zu befürchten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SNaJA7QD4jI/AAAAAAAAAbo/HqPxVT0HN9I/s1600-h/house-pommes.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SNaJA7QD4jI/AAAAAAAAAbo/HqPxVT0HN9I/s400/house-pommes.jpg" border="0" alt="Ein Teller handgemachte Kartoffelschnitze mit je einem Klecks Pommes und Mayonaise"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5248533064744952370" /&gt;Handgeschnitzt kann richtig toll sein.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Beilage nahmen wir gemeinsam eine Portion  "House-Pommes" (2,50 Euro). Die kosten zwar 90 Cent mehr als die Standardware, sind aber handgeschnitzt und schmackhaft. Mayo und Ketchup holt man sich selbst aus dem Pumpeimer an der Essensausgabe. Wasabi trank noch einen Capuccino (1,80 Euro), der mit Wegschlonz-Qualität glänzte (Gluck-Gluck-und-weg).   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prädikat: Absolut empfehlenswert, auch wenn die Möbel im Gastraum eine gewisse Sperrmüllanmutung verströmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die guten Burger gibt es auch in der Pappelallee 19 (Prenzlauer Berg) - mit äußerster Zufriedenheit bereits von den &lt;a href="http://www.berlinerfresse.de/2008/03/05/kreuzburger-kreuzberger-burgerbrater-im-prenzlauer-berg/"target="fenster"&gt;Berliner Fressen getestet&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2259930972114237269?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2259930972114237269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/kreuzberger-burgerbude-zum-fingerlecken.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2259930972114237269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2259930972114237269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/kreuzberger-burgerbude-zum-fingerlecken.html' title='Kreuzberger Burgerbude  zum Fingerlecken'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SNaJAkd0gEI/AAAAAAAAAbg/EzD5q8qHsBc/s72-c/kreuzburger.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-845869769896356610</id><published>2008-09-14T11:16:00.020+02:00</published><updated>2008-09-17T11:15:57.545+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Leckere Schinken und stumpfe Messer in der Blauen Ente</title><content type='html'>Derzeit liefern sich die Berliner Zeitung und dieses Blog ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer zuerst DIE THEMEN "ins Blatt" bzw. "auf die Webseite" bringt. Vergangene Woche etwa stellten die Zeitungsmenschen zutreffend fest, dass guter Kuchen in dieser Stadt nicht eben leicht zu finden sei ("Hiesige Backformen", 5. September 08, S. 23. Leider nicht online verfügbar) - was Wasabi allerdings schon &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html"&gt;lääängst öffentlich diskutiert&lt;/a&gt; hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzdTLtiUtI/AAAAAAAAAa4/MI-DQzGQ6cY/s1600-h/restaurant+blaue+ente.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzdTLtiUtI/AAAAAAAAAa4/MI-DQzGQ6cY/s200/restaurant+blaue+ente.jpg" alt="Blaue Ente Blankenfelde" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245810987610821330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In der aktuellen Wochenendausgabe waren die Zeitungsschreiber mit ihrer &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/kritiken/restaurants/109114/index.php" target="_blank"&gt;Rezension zur "Blaue Ente"&lt;/a&gt;  schneller. Aber nur wegen meiner Schreibfaulheit nach unserem Frühstück in der "Ente" an einem der letzten Wochenenden. Dabei hinterließ die Gastwirtschaft am Berliner Stadtrand (Blankenfelde, Schildower Straße 3, Tel. 913 11 11) einen durchaus beschreibenswerten Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon  bei der Anfahrt muss man aufpassen, dass man nicht in eine Gänseherde rauscht, die vor dem Eingang patroulliert. Vorsicht: die Tierchen sind ziemlich wehrhaft. Auf Annäherungsversuche mit der Kamera reagieren sie mit Fauchen, Flügelschlagen und aggressivem Geschnatter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzdr5i8m4I/AAAAAAAAAbA/3ebXcViP0z0/s1600-h/gaense.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzdr5i8m4I/AAAAAAAAAbA/3ebXcViP0z0/s400/gaense.jpg" alt="Gänse greifen an" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245811412231297922" border="0" /&gt;In Blankenfelde kann der unvorsichtige Fotograf ganz schnell unter die Gänse kommen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schoben uns vorsichtig am Federvieh vorbei in den  Biergarten und betraten ... eine Garage. Ja. Eine Garage, durch weißen Stoffbehang kaum zu als solche zu erkennen, geschmückt mit Teppichboden, Luftschlangen, Lichterketten und Lamettapalmen. Darin saßen Pulks der Generation 50+ im feinsten Sonntagsstaat an den Tischen.  Umsäuselt wurde die Szenerie von den lieblichen Klängen deutscher Schlager.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzfQvls2tI/AAAAAAAAAbI/-AzYkmPJdCo/s1600-h/kaesebuffet+lieblos.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzfQvls2tI/AAAAAAAAAbI/-AzYkmPJdCo/s400/kaesebuffet+lieblos.jpg" alt="Käseplatte" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245813144725281490" border="0" /&gt;Ich habe jetzt auch keine Idee - aber könnte man so leckere Käse nicht ein bisschen netter darbieten?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Brunchbüffet war recht umfangreich mit warmen Gerichten (Schweinebraten, Gulasch, Lasagne, Brokkolie, Reis, Kartoffeln) und nicht ganz billigen und interessanten Käsesorten bestückt. Letztere waren aber einfach nur lieblos hindrapiert und wie man mit diesem Messer den Parmesan aufschneiden soll, muss mir nochmal jemand erklären. Die Salatabteilung  simulierte Vielfalt: gefühlte sechs Schüsseln mit dem gut gemachten aber in der Masse etwas eintönigen Waldorf- und Mayonaise-Kartoffelsalat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzfQuHY-uI/AAAAAAAAAbQ/B5E4RLTccpg/s1600-h/wildschweinschinken.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzfQuHY-uI/AAAAAAAAAbQ/B5E4RLTccpg/s400/wildschweinschinken.jpg" alt="Wildschweinschinken hausgemacht" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245813144329714402" border="0" /&gt;Das nächste Mal bringe ich mein eigenes Messer mit. Dieser famose Wildschweinschinken hat nur wirklich keine stumpfen Klingen verdient.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Toll hätte die beiden Schinken sein können. Wenn denn der Wirt seinen Gästen ein scharfes Messer gönnte. So säbelte ich mühsam mit der stumpfen Klinge viel zu dicke und faserige Fleischstücke von den beiden Wild- und Hausschweinkeulen herunter. Das Ergebnis sieht nicht nur unhygienisch und unästhetisch aus, dünne Scheiben schmecken auch besser. Warum der Wirt das Fleisch nicht tellerfertig aufschneidet, bleibt sein Geheimnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt sah das ganze Büffet schon etwas zerrupft aus, als wir gegen 11 Uhr ankamen. Die Schokomousse war so gut wie alle. Sie wurde nicht nachgefüllt, wie auch die Schüsseln mit dem sehr guten Rührei (mit und ohne Speck) . Motto: Was weg ist, ist weg. Dafür wurden wir per Krächzmikro vom DJ-Pult noch auf den Wildschweinbraten hinwiesen, der in unserer Runde aber keine Tester mehr fand. Wir waren nämlich schon beim Nachtisch und löffelten eine recht fade und etwas zu flüssige Rote Grütze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Frühstück (Preis: 7,50 Euro pro Person) tranken wir Brühkaffee (ok, aber eben Brühkaffee). Aber nur, weil wir angenommen hatte, er wäre im Preis inbegriffen. Denn als wir Platz nahmen, stellte uns die Bedienung ungefragt eine Thermoskanne auf den Tisch. Natürlich muss der Kaffee extra bezahlt werden. Zu entnehmen ist das einem A4-Zettel an der Tür zur Gastwirtschaft. Aber den sieht man erst gar nicht, wenn man die Frühstücksgarage auf direktem Weg durch den Biergarten ansteuert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hinterlässt die Blaue Ente mit ihrem Frühstücksbuffet einen eher zwiespältigen Eindruck. Den Testern der Berliner Zeitung ging es bei ihrem Essensbesuch ähnlich. Die fanden das Essen gut, aber manches lief auch bei ihrem Besuch &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/kritiken/restaurants/109114/index.php" target="_blank"&gt;auch nicht so richtig rund&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Qualität der angebotenen Sachen schwankt zwischen naja und sehr gut und richtet sich an Fleisch-Gemüse-Kartoffeln-Esser der Zielgruppe 50+. Bemüht und freundlich ist das Personal. Leider versäumt es, einen darauf hinzuweisen, dass die Kanne Kaffee eine ordentliche Stange Geld kostet. Am Ende zahlten wir im Durchschnitt 15 Euro pro Person. Dekoration und Musikuntermalung waren eher grenzwertig - aber für einen Brunch lässt sich das auch mal aushalten, wenn der Rest stimmen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzjdNurhNI/AAAAAAAAAbY/b-yR1lkJXP8/s1600-h/poularde+christian+rach.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzjdNurhNI/AAAAAAAAAbY/b-yR1lkJXP8/s200/poularde+christian+rach.jpg" alt="Essentafel Poularde nach Christian Rach" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245817757020947666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vielleicht besuchen wir die "Blaue Ente" mal zu Abend, bestellen die "Poularde nach Christian Rach" (&lt;a href="http://www.rtl.de/tv/tv_948674.php?media=artikel1&amp;amp;set_id=11971"target="_blank"&gt;Chapeau dem Retter!&lt;/a&gt;) oder einen Gänsebraten. Der soll ja, wie die Berliner Zeitung schreibt, "den Gaumen freuen".  Das Frühstücksbuffet muss nicht mehr sein. Aber ein schönes Frühstück á la Carte ist in der Regel sowieso fast überall die bessere Wahl. Oder was meint Ihr?&lt;br /&gt;Doch das ist, frei nach Michael Ende, ein Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Update 17.9.:&lt;/span&gt; Die Umfrage "Brunchen in der Gaststätte - absolutes Muss oder Knieschuss?" musste vorzeitig beendet werden. Denn der verwendete Onlinedienst ließ jedesmal ein Werbefensterchen aufpoppen. Und das wollen wir doch nicht, oder?   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Umfrageergebnis (drei! abgegebene Stimmen):  zwei Besucher gaben an, nie frühstücken zu gehen, einem reicht ein normales Frühstück ohne Brunchbuffet mit Freunden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-845869769896356610?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/845869769896356610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/leckere-schinken-und-stumpfe-messer-in.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/845869769896356610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/845869769896356610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/leckere-schinken-und-stumpfe-messer-in.html' title='Leckere Schinken und stumpfe Messer in der Blauen Ente'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzdTLtiUtI/AAAAAAAAAa4/MI-DQzGQ6cY/s72-c/restaurant+blaue+ente.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2008745923328963947</id><published>2008-09-08T23:55:00.006+02:00</published><updated>2008-09-14T11:15:02.703+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><title type='text'>Milchreis mundet besonders gut ...</title><content type='html'>... wenn man ihn vor dem Verzehr durch ein saftiges Steak ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt frage ich mich, ob nur ich diesen Spruch wieder nicht kannte &lt;s&gt;(siehe Umfrage rechts)&lt;/s&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Update (14.9.08):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nicht allein! Ein schönes Gefühl. Danke an alle Umfrageteilnehmer. Auch an die, denen die Frage eigentlich wurscht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzS1_eVaUI/AAAAAAAAAaw/yW5bm88Ixy0/s1600-h/umfrage.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzS1_eVaUI/AAAAAAAAAaw/yW5bm88Ixy0/s320/umfrage.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245799490993350978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2008745923328963947?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2008745923328963947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/milchreis-mundet-besonders-gut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2008745923328963947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2008745923328963947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/milchreis-mundet-besonders-gut.html' title='Milchreis mundet besonders gut ...'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMzS1_eVaUI/AAAAAAAAAaw/yW5bm88Ixy0/s72-c/umfrage.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2100010018303872068</id><published>2008-09-06T13:10:00.000+02:00</published><updated>2008-09-06T13:10:01.629+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><title type='text'>Wasabi allein zuhaus</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R-wODaTK5gI/AAAAAAAAAKg/umfjI-NWtFg/s1600-h/fischstabchen.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R-wODaTK5gI/AAAAAAAAAKg/umfjI-NWtFg/s400/fischstabchen.JPG" border="0" alt="Fischstäbchen und Nudeln mit Krümel-Ei"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5182532722958722562" /&gt;Hätte ich einen Fernseher, würde ich ihn heute einschalten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kocht und isst eigentlich die zuhause gebliebene Hälfte eines Koch-und-Essensblog-Duos, wenn die andere Hälfte gerade geschäftlich unterwegs ist (und sich &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/der-erste-karpfen-ist-immer-der-beste.html"&gt;mit Karpfen den Bauch vollschlägt&lt;/a&gt;)? Probiert sie aufwendige neue Rezepte aus? Leider nein. Kocht sie sich endlich die Polenta, die GutesEssen nicht mag? Mitnichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie isst Reste. Wenn keine mehr da sind, isst sie Sachen, die in normalen Zeiten nicht unter die Rubrik "Kochen" fallen. Zum Beispiel Fischstäbchen, mit Ketchup. Oder - altes Familienrezept - Nudeln mit Krümel-Ei. Oder Reis mit Butter, Tomatenmark und einem Spritzer Sojasauce. Dabei leistet ihr das Radio (Deutschlandradio Kultur oder Deutschlandfunk) Gesellschaft, aber nur, weil wir keinen Fernseher haben. Das Internet weniger, weil der Laptop keine Fernbedienung hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie wundert sich. In Zeiten vor der Verpaarung habe ich nämlich anders gegessen (und, machen wir uns nicht vor, jahrelang nur Nudeln mit Krümel-Ei hielte auch kein Mensch aus). Ich habe Rouladen mit Rotkohl gekocht, indische Curryrezepte ausprobiert, nur für mich Kuchen gebacken und Kekse, Marmelade gekocht und sogar einmal Ravioli gefüllt (das muss ich unbedingt mal wiederholen: Füllung aus Thunfisch, dazu Tomatensoße). Jahrelang war ich in der Lage, nur für mich Zeit und Mühe aufzuwenden, um abwechslungsreich zu essen. Und nun, Verpaarung - zack - totale Verlotterung. Gestern Abend gabs wenigstens Gemüsepfanne mit Reis, war allerdings fast dasselbe wie vorletzten Abend - Gemüsecurry mit Reis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute zum Abendessen leistet mir GutesEssen wieder Gesellschaft, da könnte ich ja eigentlich was schönes kochen. Oder es gibt Nudeln mit Krümel-Ei, aus Rache für den Karpfen, harhar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nudeln mit Krümel-Ei oder Spaghetti Carbonara norddeutsch-brutal&lt;br /&gt;(eine Portion, was sonst?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- gekochte Nudeln, gerne Reste&lt;br /&gt;- Butter&lt;br /&gt;- Salami, Chorizo oder Speck oder Schinken oder etwas Ähnliches, gewürfelt&lt;br /&gt;- eine saure Gurke, gewürfelt&lt;br /&gt;- ein Ei &lt;br /&gt;- etwas Sahne oder Milch&lt;br /&gt;- eventuell etwas geriebener Käse&lt;br /&gt;- Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nudeln in Butter anbraten, leicht bräunen lassen. Salami- und Gurkenwürfel untermischen und kurz mitbraten lassen. Das Ei mit Sahne oder Milch und eventuell geriebenem Käse verrühren, würzen. Zu der Nudelmischung gießen, rühren und stocken lassen. Merke: Krümel-Ei muss trocken sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2100010018303872068?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2100010018303872068/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/wasabi-allein-zuhaus.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2100010018303872068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2100010018303872068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/wasabi-allein-zuhaus.html' title='Wasabi allein zuhaus'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R-wODaTK5gI/AAAAAAAAAKg/umfjI-NWtFg/s72-c/fischstabchen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5638473618717362788</id><published>2008-09-06T10:41:00.007+02:00</published><updated>2010-11-20T16:10:38.080+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Franken'/><title type='text'>Der erste Karpfen ist immer der beste</title><content type='html'>Nach vielen r-losen Monaten haben wir endlich Septembe&lt;strong&gt;rrrrrr&lt;/strong&gt;. Für die meisten ist das vollkommen bedeutungslos, in meiner Heimat allerdings für viele Menschen ein fieberhaft erwartetes Datum. Denn am 1.9. beginnt die Karpfensaison, im Mai (wer findet hier ein "r"?) ist sie beendet. Ich weiß, &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/12/fddf-iii-der-aischgrnder-karpfen-das.html"&gt;ich wiederhole mich&lt;/a&gt;. Aber diese Woche durfte ich zur Weiterbildung in die fränkische Heimat reisen, und die ganze Zeit murmelte mein Unterwusstsein mit leisem Stimmchen "Karfen... Karpfen... Karpfen..." (usw.). Irgendwann war da nichts mehr mit zartem Drang zum Backfisch, eine machtvolle Stimme brüllte im vorderen Stirnlappen "KARPFEN KARPFEN KARPFEN KARPFEN" (usw.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gab dem Geschrei nach und stattete dem &lt;a href="http://www.zenntaler-hof.de/" target="_blank"&gt;Zenntaler Hof&lt;/a&gt; in Adelsdorf (Mittelfranken) einen Besuch ab. Mit einem halben gebackenen Karpfen, Salat und ordentlich Ingraisch für die Oma (11,30 Euro für alles!) im Gepäck kam ich zurück und dann schlugen meine Großmutter und ich uns ordentlich den Bauch voll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMJJQyXSE6I/AAAAAAAAAao/tra6qtdZDxQ/s1600-h/der+erste+karpfen+2008.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5242833468958839714" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="Gebackener Spiegelkarpfen auf Teller, Ingraisch, Kartoffelsalat und anderer Salat in einer Transportverpackung" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMJJQyXSE6I/AAAAAAAAAao/tra6qtdZDxQ/s320/der+erste+karpfen+2008.jpg" border="0" /&gt;Vor zwanzig Minuten schwamm er noch munter wie ein Fisch im Wasser. Mein erster Karpfen der Saison.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Foto macht zugegebermaßen nicht viel her, aber Oma hat nur Funzellampen in der Küche und meine Hand zitterte auch ein wenig (vor Gier?). Also Blitz und gut. In ganz Berlin dürfte man keinen so zubereiteten frankischen Spiegelkarpfen bekommen. Wer mir bis 30. September 2008 das Gegenteil beweist, dem übereigne ich unverzüglich zwei Dosen mit original fränkischem Bratwurstgehäck und ewige Dankbarkeit. Versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wasabi, die in Berlin bleiben musste, wird jetzt mit wundem Blick auf diesen Artikel blicken. Und innerlich bestimmt ein klein bisschen über mich schimpfen, über meinen Karpfenegoismus, und dass ich das jetzt auch noch, wie fies, ins Blog stelle. Aber sie hätte, und daran zweifle ich keinen Augenblick, an meiner Stelle nicht anders gehandelt. Nicht handeln können. Bestimmt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5638473618717362788?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5638473618717362788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/der-erste-karpfen-ist-immer-der-beste.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5638473618717362788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5638473618717362788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/der-erste-karpfen-ist-immer-der-beste.html' title='Der erste Karpfen ist immer der beste'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SMJJQyXSE6I/AAAAAAAAAao/tra6qtdZDxQ/s72-c/der+erste+karpfen+2008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8986784263673633636</id><published>2008-09-03T14:43:00.005+02:00</published><updated>2008-09-04T15:10:03.298+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Geschmacksverstärker</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Es ist ja bekannt, dass man nicht nur mit Gutem, Wahrem, Schönem Werbung machen kann. Das ist in der Reklamewelt spätestens seit den umstrittenen Anzeigen von Benetton in den Neunzigern bekannt und kann heute in den Sportschau-Pausen wieder hervorragend anhand der Hornbach-Spots verfolgt werden. Und Kinder kriegt man ja auch gut mit soften Schock-Effekten rum. Aber ob das, was sich Aldi da gerade ins Regal gehievt hat, wirklich zu seinen Adressaten findet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SL6G48hADrI/AAAAAAAAABQ/kRpWvrrURUM/s1600-h/Lolli-Pups.jpg"&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SL6G48hADrI/AAAAAAAAABQ/kRpWvrrURUM/s320/Lolli-Pups.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241775329181175474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span&gt;Wohl nicht, denn sonst würden die Kartons nicht seit Ewigkeiten im Grabbelregal lümmeln. Dabei hatte die nette Person, welche die produktgewordene Tragödie beschriften musste, sich noch bemüht, wenigstens den männlichen Teil der potenziellen Käuferschaft zu ködern, indem sie versuchte, Assoziationen mit englischen Bierlokalen zu wecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte dann auch nicht mehr den Mut, den Inhalt zu verkosten. Man möchte ja nicht vier Euro rauswerfen, um dann festzustellen, dass das, was draufsteht, auch noch drin ist. Und: Was so riecht, wie mag das wohl schmecken?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8986784263673633636?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8986784263673633636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/geschmacksverstrker.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8986784263673633636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8986784263673633636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/geschmacksverstrker.html' title='Geschmacksverstärker'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SL6G48hADrI/AAAAAAAAABQ/kRpWvrrURUM/s72-c/Lolli-Pups.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5231713619408108900</id><published>2008-09-01T21:10:00.007+02:00</published><updated>2008-09-01T21:56:38.484+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Loyalitätsprobleme bei Fachverkäuferinnen</title><content type='html'>Das &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html"&gt;mangelhafte Backwerk&lt;/a&gt; wird hier wohl ein ständig wiederkehrendes Thema. Unser täglich Brot gib uns heute, heißt es ja auch schon im christlichen Betkanon. Kuchen ist eigentlich Luxus. Aber wenn schon Luxus, dann sollte er auch munden. Süß allein reicht nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt fand ich heraus, dass Verkäuferinnen durchaus meine Meinung teilen. Wie beim Bäcker letzthin. Ich (etwas vorwitzig, man kennt sich ja) mit Blick auf die Zuckergussbomben in der Vitrine: "Also in Sachsen oder im Süden - da ist der Kuchen einfach besser." Sie: "Da haben Sie recht. Ich könnt ja zum Belegschaftspreis kaufen. Aber das ist mir noch zu teuer für diese Sachen. In Thüringen, ja da gibt es tollen Kuchen." Wenn das der Bäckermeister hören würde. Dann sollte er mal über seine Produkte nachdenken. Wahrscheinlich würde er aber eher seine Angestellte an die Luft setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch besser kam es letzte Woche - zur Abwechslung diesmal in der Fleischerei. Fast schon ein Fall von Verbalsabotage. Mindestens eine Abmahnung, wenn nicht sogar die fristlose Kündigung  wäre die unvermeidliche Folge dieses Akts der Illoyalität gewesen. Wenn es der Chef gehört hätte. Hat er aber glücklicherweise nicht. Wir waren allein im Laden, die Verkäuferin verkauft also immer noch. Ich frage nach Kalbsschnitzel. Gibt es nicht. Sie etwas abschätzig: "Das ist den Leuten hier zu teuer. Das kaufen die nicht." Ich nehme also Schwein. Na ja, zur Not. Wir fachsimpeln ein bisschen über Kalb und Lamm und dass man da ruhig ein bisschen mehr ausgeben darf. Gutes Fleisch hat eben seinen Preis. Da kann sie sich nicht mehr halten und platzt mit Einkauftipps heraus. Wo sie immer einkauft. "Der beste Schlachter, den ich kenne!"  Sonnenallee, im türkisch-arabischen Supermarkt. So hervorragendes Fleisch. "Unser Lamm kann da nicht mithalten und kostet mehr als das Doppelte." Und wie die ihre Sachen am Abend wegräumen. So sauber, "ich seh als jemand vom Fach ja besonders hin. Da könne sich hier mancher deutsche Schlachter 'ne Scheibe von abschneiden." Hui. Das war fast etwas mehr Information als ich eigentlich haben wollte. Ich nehme meine beiden blassen Schnitzelchen und verabschiede mich. Sie sah richtig glücklich aus, als sie mir noch einen guten Tag wünschte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5231713619408108900?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5231713619408108900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/loyalittsprobleme-bei-fachverkuferinnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5231713619408108900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5231713619408108900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/loyalittsprobleme-bei-fachverkuferinnen.html' title='Loyalitätsprobleme bei Fachverkäuferinnen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5042826296426659238</id><published>2008-09-01T13:24:00.007+02:00</published><updated>2008-09-01T14:58:07.002+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><title type='text'>Noch ein prominenter Werderaner</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Tut mir Leid, als alteingesessener Brandenburger kann ich natürlich nicht schweigen, wenn die Berliner Außenstelle unseres Blogs das Havelnest Werder &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/schwbischer-kuchen-aus-berlin-in-werder.html"&gt;auf Obst und Besäufnisse reduziert.&lt;/a&gt; Im Berliner Umfeld sind - das steht zumindest mit dem Obst in Beziehung - die Werderaner Obstsäfte in gut sortierten Regalen zu bekommen. Einen wesentlich größeren Verbreitungsradius hat hingegen jener nicht genug zu preisende Werderaner:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SLvVJvBYomI/AAAAAAAAAAg/A94cpST-E7Q/s1600-h/Werder+klein.jpg"&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SLvVJvBYomI/AAAAAAAAAAg/A94cpST-E7Q/s320/Werder+klein.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241016954593518178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Er gehört zu jenen, für die man vor 1989 extra nach Berlin fuhr und für die man auch heute noch einen Umweg in Kauf nimmt. Bekannte, die es weit in den Westen verschlagen hat, versäumen es nicht, sich regelmäßig auf Osttouren den Kofferraum damit vollzupacken. Selbst das sonst eher dem Elitären verhaftete Magazin der Süddeutschen Zeitung ließ sich vor einigen Jahren zu einer wahren Hymne auf den &lt;a href="http://www.werder-feinkost.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=28&amp;Itemid=35"&gt;Werderaner Tomatenketchup&lt;/a&gt; hinreißen. Er schmecke schlicht und einfach nach Tomaten und habe eben das aller Konkurrenz (auch aus dem Ausland) voraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Brüder, der Gewürz- und der Curryketchup, sind zwar nicht ganz so mehrheitsfähig, aber ebenfalls in puncto Preis-Leistungverhältnis schwer zu schlagen. Also, solange die Grillzeit noch dauert: zugreifen! Und Werder in guter Erinnerung behalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5042826296426659238?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5042826296426659238/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/noch-ein-prominenter-werderaner.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5042826296426659238'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5042826296426659238'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/09/noch-ein-prominenter-werderaner.html' title='Noch ein prominenter Werderaner'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZYUS0vWRrP0/SLvVJvBYomI/AAAAAAAAAAg/A94cpST-E7Q/s72-c/Werder+klein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-2792343612701490985</id><published>2008-08-31T18:57:00.011+02:00</published><updated>2008-08-31T20:29:26.228+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='italienisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Schwäbischer Kuchen aus Berlin in Werder an der Havel</title><content type='html'>Für den guten Großtstädter ist der motorisierte Sonntagsausflug fast so etwas wie eine heilige Pflicht. Idealerweise staut man sich in Kolonne mit tausenden anderen B's Richtung Umland, um dort die TF's, PM's und HVL's mit penetranter Sonntagsfahrerei in den Wahnsinn zu treiben. Diesmal beeehrten wir &lt;a href="http://www.werder-havel.de/"&gt;Werder an der Havel&lt;/a&gt;, gleich links bzw. westlich von Potsdam. Das Städtchen ist bekannt für sein Obst und berüchtigt für sein als &lt;a href="http://www.baumbluete.de/"&gt;Baumblütenfest&lt;/a&gt; getarntes &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0428/brandenburg/0008/index.html"&gt;Brandenburger Massenbesäufnis im Frühjahr&lt;/a&gt;. Heute war es eher ruhig. Bis der Obstwein wieder in Kubikmetermengen durch die Kehlen fließt, sind noch 236 Tage Zeit für beschauliche Werderausflüge. So stolperten wir durch die fast leeren Kopfsteingassen der Inselstadt, genossen einen herrlichen Blick über die Havel und ließen uns den warmen Wind um die Nase pusten. Das macht bekanntlich hungrig auf Süßes. Wir entschieden uns gegen die Cafés am Ufer und fanden das &lt;a href="http://www.cafeolive.de/"&gt;Café Olive&lt;/a&gt; am Markt recht einladend. Der Kuchen: hervorragend! Kein Vergleich mit der &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html"&gt;lieblosen Massenware&lt;/a&gt;, die uns hier in Berlin leider viele Vertreter des Bäckerhandwerks zumuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLrNwS_RAvI/AAAAAAAAAaY/XpwbUSOOdzM/s1600-h/kuchen_olive.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLrNwS_RAvI/AAAAAAAAAaY/XpwbUSOOdzM/s400/kuchen_olive.jpg" border="0" alt="Käse Waldfrucht vom BeckerMann in Werder an der Havel"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240727346013602546" /&gt;Klasse Kuchen. Aber wieder mit süddeutschen Wurzeln.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Stück Käse-Waldfrucht (alle Kuchen kosten 2,80 Euro) mundete so gut, dass ich fast vergessen hätte, rechtzeitig ein ausdruckstarkes Porträt anzufertigen. Zum Aprikosenkuchen mit Schmand gibt es nichts anderes zu sagen: frisch, vollmundig, lecker, nuancenreich im Geschmack. Dazu ein Capuccino ohne Fehl und Tadel. Wie übrigens auch die überaus freundliche Bedienung. Im Café verkauft die Wirtin allerlei Leckereien aus Ligurien, zum Beispiel handgepresstes Olivenöl, Wein und Soßen. Das Gebäck - "handgebacken" steht in der Karte - lässt sie ebenfalls liefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLrWhiy_bOI/AAAAAAAAAag/JGoZiWLdxvU/s1600-h/aprikosenkuchen+olive.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLrWhiy_bOI/AAAAAAAAAag/JGoZiWLdxvU/s200/aprikosenkuchen+olive.jpg" border="0" alt="Aprikosenkuchen mit Schmand"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240736988163697890" /&gt;&lt;/a&gt;Innerlich gratulierten wir den Werderanern schon zu ihrem Glück. So einen Bäcker in so einer kleinen brandenburgischen Stadt - das hat fast was von sechs Richtigen im Lotto. Doch dann die Auflösung: der Kuchen kommt aus Berlin vom &lt;a href="http://www.baecker-mann.de/sites/qualitaet.html"&gt;BäckerMann am Südwestkorso&lt;/a&gt;. Zufälligerweise wurde der uns erst die Tage &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html#comment-8981880620082362037"&gt;wärmstens empfohlen&lt;/a&gt;. Nach dieser Blindverkostung können wir den Tipp also grundweg unterschreiben. Aber es erhärtet leider auch den Verdacht, dass die einheimische Feinbäckerei nicht gerade zu den Spitzenproduzente im Land gehört. Denn der Bäcker-Mann ist natürlich wieder mal ein Zugereister, der sein Handwerk in Schwaben (wo genau, verrät er uns nicht) gelernt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-2792343612701490985?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/2792343612701490985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/schwbischer-kuchen-aus-berlin-in-werder.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2792343612701490985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/2792343612701490985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/schwbischer-kuchen-aus-berlin-in-werder.html' title='Schwäbischer Kuchen aus Berlin in Werder an der Havel'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLrNwS_RAvI/AAAAAAAAAaY/XpwbUSOOdzM/s72-c/kuchen_olive.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8368113568079011308</id><published>2008-08-30T22:39:00.008+02:00</published><updated>2008-08-31T18:52:11.562+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Koch-Buch'/><title type='text'>Hausgemachte Sülze - der Versuch einer Annäherung</title><content type='html'>Seit ungefähr zwei Jahren versuche ich mich in unregelmäßigen Abständen an der Produktion von Sülze, genauer gesagt: essbaren Dingen mit Aspik drumherum. Und: das Ergebnis wird jedesmal besser. &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/06/slze-nicht-nur-fr-den-opa.html"&gt;Manche halten das ja für ein Rentneressen&lt;/a&gt;, ich halte es für eine sehr unterschätzte Delikatesse. Gut, die Konsistenz ist nicht jedermanns Sache. Es wabbelt manchmal eben ein bisschen. Und auch die klassische Zubereitung mit Schweins- und Kalbsfüßen, wie es mein Kochbuch der Eugenie Erlewein vorschlägt, dürfte manchem in Zeitalter von Synthetikmampf recht gruslig vorkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kommt ja nicht so gern mit den sterblichen Überresten von Tieren in Berührung, deren Funktion noch deutlich sichtbar ist. Kleine Rüsselchen mit Steckdosennasen, Ringelschwänzchen, ganze Nieren und solche Sachen... Die Gelatine ist nämlich nichts anderes als tierisches Eiweiß aus Bindegewebe und Knorpeln. Keine schöne Vorstellung. Andererseits: wer sich einen Burger reinknallt oder püriertes und anschließend frittiertes Hühnerfleisch ("Chickennuggets")  verspeist, isst das Zeug in versteckter Form ebenfalls mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also nicht pur verwenden?  Denn die Gelatine hat die tolle Eigenschaft, sich im Mund  sofort aufzulösen und den darin gebundenen Geschmack mit einem Schlag freizugeben..Schade, dass Wasabi sich nicht so richtig dafür begeistern kann. Sie mag eher bissfeste oder knusprige Sachen, auch Soßen möchte sie eher sparsam eingesetzt sehen. Hat auch Vorteile. Dieser Block Sülze vom vergangenen Wochenende gehörte mir fast komplett alleine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLmwnnC_yYI/AAAAAAAAAaQ/kpn7afxp41E/s1600-h/suelze.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLmwnnC_yYI/AAAAAAAAAaQ/kpn7afxp41E/s400/suelze.jpg" alt="Sülze selbstgemacht" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240413835965221250" border="0" /&gt;Meine dritte Sülze: Diesmal hatte ich endlich richtig gesalzen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereitet so was zu? Was der Glibber umhüllen soll, ist eigentlich egal. Das kann gekochtes Fleisch sein, Gemüse,  Fisch, Hauptsache es lässt sich gut schneiden. Ich verwende immer eine Brühe als Grundlage und Gelatineblätter aus der Packung. Die Hausfrauenmethode meiner Frau Erlewein (mit ihrem geschätztem Kochbuch konnten wir bereits &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/10/vom-alten-brot-zum-semmelkndel.html"&gt;unsere Semmelknödel perfektionieren&lt;/a&gt;)  ist mir doch zu aufwendig. Denn wo bekomme ich Kalbsfüße und Ochsenfleisch her? Wer es ausprobieren möchte - bitte schön:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Grundrezept nach E.E. (Hauswirtschaftslehre, 14. Auflage, 1952)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zutaten&lt;/span&gt;: 1. Kalbsfuß. 1/2 Schweinsfuß. 1/4 Kilo mageres Ochsenfleisch, 1,5 bis 2 Liter Wasser, 1 EL Salz, Suppengrün, Zwiebel mit Schale, 1 Zitronenscheibe, 1/4 Lorbeerblatt, 2 Pfefferkörner, 2 EL Wein (Madeira)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Füße im Wasser aufkochen, abschäumen, Gewürze dazugeben. Dann im gut geschlossenen Topf 2 bis 3 Stunden kochen, bis nur noch 1/4 der Flüssigkeit übrig ist. Dann gibt man das Ochsenfleisch durch den &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/05/die-allmhliche-de-elektrifizierung-der.html"&gt;Wolf&lt;/a&gt;, übergießt es mit 3/8 Liter kaltem Wasser und lässt es 2 Stunden stehen. Dann gießt man die Kalbsbrühe dazu, lässt alles unter Rühren noch einmal aufkochen. Alles durch ein Passiertuch gießen und die Sulz in der Kälte stehen lassen. &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Dringend abraten würde ich von Agar-Agar als pflanzlicher Ersatz. Dieses Algenzeug riecht in warmen Zustand recht eigenartig und  die daraus entstehende Sülze ist sehr spröde und schmilzt nicht so angenehm. Außerdem kann man keinen "Spiegel" gießen, also eine Schicht Aspik erkalten lassen, Sülzgut auflegen und dann die nächste Lage flüssige Gelatinesoße darüber geben. Mit Agar-Agar-Glibber  verbinden sich die Schichten nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also nehme man eine gut geklärte Gemüse- oder Fleischbrühe und salze diese sehr kräftig. Dann gebe man nach Geschmack guten Essig dazu (bitte nicht den für 50 Cent aus dem Putzregal), Weißwein und koche die Flüssigkeit auf. Für einen halben Liter nehme man mindestens zehn Blatt Gelatine, die man nach Vorschrift einweicht und dann in die nicht mehr kochende Brühe einrührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal nahm ich als Brühe das Kochwasser eines Schinkeneisbeins und zweier Rippchen und verbesserte es mit etwas Kalbsfond. Zwei dünn geschnittene Schalotten ließ ich kurz in der Brühe mitsieden und  gab dann die Gelatine dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das weichgekochte und klein geschnittene Fleisch gab ich mit ein paar sauren Gurken in eine ganz gewöhnliche Kastenbackform. Dann die Brühe mit den Schalotten dazu, nochmal durchrühren und dann so bald wie möglich in den Kühlschrank. Am nächsten Tag hat man einen schönen kompakten Block.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde allerdings, dass die Sülze ruhig etwas liegen kann - dadurch wird sie noch fester und runder im Geschmack. Aus der Form stürzen, mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und genießen. Mein Tipp: &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/07/saugute-bratkartoffeln.html"&gt;Bratkartoffeln&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/11/das-spiegelei.html"&gt;Spiegelei&lt;/a&gt; und etwas Remoulade - dann weißt du, wo Gott in Deutschland speist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8368113568079011308?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8368113568079011308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/hausgemachte-slze-der-versuch-einer.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8368113568079011308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8368113568079011308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/hausgemachte-slze-der-versuch-einer.html' title='Hausgemachte Sülze - der Versuch einer Annäherung'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SLmwnnC_yYI/AAAAAAAAAaQ/kpn7afxp41E/s72-c/suelze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6545321791623581457</id><published>2008-08-30T17:55:00.006+02:00</published><updated>2008-08-30T18:02:21.987+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Saisonwechsel</title><content type='html'>Heute gleich zwei Gründe zum Freuen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die Pilzsaison hat begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SLltrWAsJ5I/AAAAAAAAAM4/y6XLDBpV8v8/s1600-h/bovist.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SLltrWAsJ5I/AAAAAAAAAM4/y6XLDBpV8v8/s400/bovist.JPG" border="0" alt="Hasenbovist"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240340232832558994" /&gt;Ein Hasenbovist&lt;/a&gt; und eine Ziegenlippe aus dem Wald nahe dem Rangsdorfer See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Nur noch 115 Tage bis Weihnachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SLltrrS8ftI/AAAAAAAAANA/ftyWH9_NO5s/s1600-h/hebreste.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SLltrrS8ftI/AAAAAAAAANA/ftyWH9_NO5s/s400/hebreste.JPG" border="0" alt="Herzen, Brezeln, Sterne"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240340238546271954" /&gt;Herzen, Brezeln, Sterne&lt;/a&gt; oder kurz HeBreSte im Kaufland Lichtenberg.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6545321791623581457?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6545321791623581457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/saisonwechsel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6545321791623581457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6545321791623581457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/saisonwechsel.html' title='Saisonwechsel'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SLltrWAsJ5I/AAAAAAAAAM4/y6XLDBpV8v8/s72-c/bovist.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7689448767661240300</id><published>2008-08-11T18:36:00.003+02:00</published><updated>2011-08-13T19:27:20.963+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittagstisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Sushi ist eben nicht gleich Sushi</title><content type='html'>Einer der anstrengendsten Aspekte des Umziehens, mal vom körperlich Anstrengenden wie dem &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/08/anstrengend.html"&gt;Transport von Küchenarbeitsplatten &lt;/a&gt;abgesehen, ist die erzwungene Aufgabe alter Gewohnheiten. Ohne die geliebten Routinen fühlt der umgezogene Mensch sich nackt und bloß, geworfen in einen unübersichtlichen Strudel von Möglichkeiten, überfordert von Entscheidungen. Um hier nicht unterzugehen, sind neue lebensentlastende Routinen vonnöten, die sich meistens schon ohne großes eigenes Zutun nach kurzer Zeit am Horizont zeigen und vom tendenziell reizüberfluteten Neu-Hauptstädter (also mir) dankbar geentert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Einkauf von Bekleidung und anderen Dingen, der sich nicht im Nahbereich erledigen lässt, ist immer noch so eine Expedition in unbekanntes Terrain. Folgerichtig habe ich bisher sogar den Kauf von Socken auf meine Besuche in Leipzig verschoben. Aber erstens sind jetzt Semesterferien und zweitens muss das ja irgendwann mal anders werden - und, siehe da, erste Gewohnheiten stellen sich ein! Die Einkaufsstraßen der sogenannten "City West" ergeben langsam eine einigermaßen kohärente innere Landkarte und werden gewöhnlich von West nach Ost durchschritten. (Kleine Abschweifung: Der Mythos der "Berliner Schnauze" wurde ohne Zweifel in jenem Gebiet zwischen Bahnhof Zoo, Tauentzienstraße und Wittenbergplatz geboren. Hier arbeiten ganz entzückende ältere Verkäuferinnen, die haben sogar den loriotesken Klassiker "Hat &lt;span style="font-style: italic;"&gt;er&lt;/span&gt; die Jacke denn schon anprobiert?" im Repertoire, während der so zum Objekt degradierte "er" direkt daneben steht. Abschweifung Ende.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorgehensweise von West nach Ost hat den Vorteil, dass sie am Wittenbergplatz endet. Ist Besuch dabei, geht man dann noch ins KaDeWe und danach ins &lt;a href="http://akitama.de/" target="_blank"&gt;Akitama&lt;/a&gt;. Ohne Besuch geht man sogar sofort ins Akitama.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Akitama ist genau das, was ich an diesem Touristenbrennpunkt niemals vermutet hätte: Ein grün-goldene Oase in der sichs angenehm sitzen lässt, mit freundlicher Bedienung, ausgezeichnetem Essen und für die gebotene Qualität angemessenen Preisen.  &lt;br /&gt;Vergleicht man das Akitama mit irgendeinem typischen Sushischuppen in Mitte oder sonst einem zielgruppenrelevanten Stadtteil, fällt auf, was es alles im Akitama nicht gibt - nämlich keine &lt;a href="http://www.deutschesfilmmuseum.de/pre/ft2.php?id=body&amp;amp;img=3img2&amp;amp;main=anime_ausstellung&amp;amp;ass=anime_ass" target="_blank"&gt;Animes&lt;/a&gt;, keine unbequemen Barhocker, keine Bionade, keine laute "hippe" Musik, kein Sushiförderband, keine ketchupähnlichen Saucen auf den Sushi, keine Majonnaise, kein Frischkäse, keine Flatrate/ zwei für eins/ happy-hour/ all you can eat-Aktionen und vor allem: keine angelernten Hilfskräfte, die irgendwie mit stumpfen Messern grob abgesäbelte Rohfischstücke auf Reisbatzen legen und das zäh-labbrig-klebrige Ergebnis als Sushi servieren.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SH4oaWEbq-I/AAAAAAAAAMo/xNzhF0V3cCE/s1600-h/reissuppe.JPG"&gt;&lt;img alt="japanische Reissuppe" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223657050862234594" src="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SH4oaWEbq-I/AAAAAAAAAMo/xNzhF0V3cCE/s400/reissuppe.JPG" style="cursor: hand; cursor: pointer; display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center;" /&gt;Reissupe mit Lachs (kleine Portion)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Mittagsmenu zu 8,90 Euro wird im Akitama dankenswerterweise zwischen 11 und 16.00 Uhr serviert. Bei unseren ersten Besuchen war es schon später und aus mir heute unverständlichem Geiz begnügte ich mich damals mit einer Hühnersuppe (Tan-Men 5,90 Euro) bzw. beim nächsten Mal mit einer Reissuppe mit Lachs (Sake-Chazuke 4,90 Euro). Die Suppen sind gut, keine Frage, große Portionen, die jeweils frisch zusammengestellt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reissuppe besteht aus einer klaren Brühe, die ungeheuer frisch fischig-jodig-salzig schmeckt wie ein Schluck Meerwasser und mit gekochtem Reis, Lachsstreifen, Seetang und Kresse serviert wird. Die Hühnersuppe baut auf einer milden nicht-fischigen Brühe auf und mit der üppigen Einlage aus Weizennudeln, Hähnchenfleisch, Gemüse, Sprossen und Kresse ließ sie mich wohl gesättigt, sehr zufrieden, aber  nicht überfressen zurück.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SH4oap7xdMI/AAAAAAAAAMw/1--0gWeFXNc/s1600-h/sushi.JPG"&gt;&lt;img alt="Sushiauswahl" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223657056194622658" src="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SH4oap7xdMI/AAAAAAAAAMw/1--0gWeFXNc/s400/sushi.JPG" style="cursor: hand; cursor: pointer; display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center;" /&gt;Sushi aus dem Mittagsmenu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim letzten Mal nun waren wir endlich rechtzeitig für das Mittagsmenu gekommen, bestehend aus einem grünen Tee, einer kleinen Portion der schon erwähnten Reissuppe und einer kleinen Sushiauswahl (Maki mit Lachs, Nigiri mit Thunfisch und gekochter Garnele) - und diese Sushi waren einfach eine Offenbarung! Sushi ist eben nicht nur kalter Reis und roher Fisch - das ist es, wenn es ein Laie herstellt. Diese Sushi schmecken unvergleichlich frisch und, ja, differenziert. Der Fisch schmilzt geradezu im Mund. Der Reis hält gut zusammen, ohne mundverklebend-massiv zu werden. Sogar der eingelegte Ingwer scheint mir von besserer Qualität zu sein als anderswo. Kurzum: Im Akitama habe ich an diesem Nachmittag kapiert, was der Unterschied ist zwischen einem Sushimeister und einem Aushilfskoch. Und dass das, was ich in Berlin bisher als Sushi gegessen hatte, im Vergleich bestenfalls medioker gewesen war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Akitama hat damit als Referenzsushiladen meinen bisherigen Favoriten, das &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/04/tobagi-und-sakura-leipziger-asien.html"&gt;Sakura&lt;/a&gt; in Leipzig abgelöst. Und nach dem nächsten Einkaufstrip - ob nun vor oder nach 16.00 Uhr - wird es kein Halten mehr geben: Madoka-Platte, ich komme!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Update 13. August 2011 (von GutesEssen)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit diesem Esserlebnis waren wir über die Jahre mehrere Male im Akitama. Wenn wir uns am Ku'damm rumtrieben, endete das in der Regel mit einem Abstecher zu Sushi und Udong-Suppe am Wittenbergplatz, einmal auch mit unserem Freund &lt;a href="http://http.//www.gefuehlskonserve.de"&gt;Deef Pirmasens&lt;/a&gt;&amp;nbsp;- immer zu unserer vollsten Zufriedenheit.&amp;nbsp;Heute war wieder City-West-Tag; klar, dass wir wieder im Akitama einkehrten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, was seit unserem letzten Besuch passiert ist, aber dieses Mal war das Essen eine Enttäuschung. Natürlich ist jeder Restaurantbesuch eine Momentaufnahme, doch heute kann ich nur sagen: diese Mahlzeit steht für den Absturz von Spitzenklasse auf Asia-Imbissbuden-Niveau.&amp;nbsp;Wir hatten uns&amp;nbsp;Kitsune-Udon (Nudelsuppe mit gebackenen Tofu-Scheiben für&amp;nbsp;5,90 Euro) und Tenpura-Udon (Nudelsuppe mit Gemüse und frittierter Garnele, 7,90 Euro) bestellt. Die Udonsuppe mit der frittierten Garnele hatte ich schon mehrmals gegessen - aus gutem Grund. Es war immer ein Genuss an Frische und Geschmack.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Qualität der Zutaten ist jedoch mindestens genau so wichtig. Um dies zu gewährleisten, verwenden wir ausschließlich frisches Gemüse der Saison."&lt;/blockquote&gt;heißt es unter anderem in der Speisekarte und gleichlautend auch auf der&amp;nbsp;&lt;a href="http://akitama.de/Willkommen.html"&gt;Webseite&lt;/a&gt;. Da legt der Chef die Messlatte schon von sich aus sehr hoch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das frische Gemüse waren diesmal ein paar lieblos über den Nudelhaufen gestreute Möhrenraspeln, sowie geschnippelte Streifen Eisbergsalat und Radicchio. Die zwei Garnelen sahen aus und schmeckten wie aus der Imbiss-Friteusenbox, ganz anders als ihre Vorgänger der letzten Jahre. Was die Gummitintenfischringe in Backteig (ebenfalls verdächtig synthetisch) &amp;nbsp;in der Suppe verloren hatten - ich weiß es nicht. Sollte hier Masse die fehlende Klasse ersetzen? Dazu gab es noch einen ebenfalls frittierten Batzen aus einer süßlich-geschmacksarmen Gemüsemasse, wovon ich beim besten Willen nicht mehr als einen Bissen herunter bekam. Die sojabraune Brühe schmeckte vor allem salzig (habe immer noch Durst!), auch hier ließ ich das meiste übrig. Wasabi ging es nicht anders - sie ließ fast die ganze Schale stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten noch die Madoka-Sushiplatte (Nummer 101 auf der Karte für 11,80 Euro) mit sechs Maki- und vier Nigiri-Sushi. Sie war ok, aber auch nicht mehr - vielleicht war mein Gaumen vom Salz der Brühe noch zu sehr betäubt. &amp;nbsp;Zudem war das helle Tucher-Hefeweißbier aus, dem ersatzweise bestellten Warsteiner fehlte die Spritzigkeit (früher gab es auch Tuborg, wenn ich mich nicht täusche).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Toyasawa: was ist aus ihrer Kochkunst geworden? Wir hatten uns so auf Ihr Essen gefreut und gingen wie entäuschte Liebhaber. Schade um das schöne Geld.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7689448767661240300?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7689448767661240300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/sushi-ist-eben-nicht-gleich-sushi.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7689448767661240300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7689448767661240300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/08/sushi-ist-eben-nicht-gleich-sushi.html' title='Sushi ist eben nicht gleich Sushi'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SH4oaWEbq-I/AAAAAAAAAMo/xNzhF0V3cCE/s72-c/reissuppe.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8606358925255258141</id><published>2008-07-30T12:30:00.006+02:00</published><updated>2008-07-31T12:22:35.707+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='italienisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vegetarisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Caffè Freddo, der perfekte Abkühlkoffeinquickie</title><content type='html'>Wenn die Hitze unablässig auf die Schläfen drückt, trinkt man natürlich aus Vernunft und Gutgläubigkeit brav weiter seinen Tee, sehnt sich aber still im Inneren doch nach was richtig Kaltem. Da auch &lt;a href="http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858"&gt;Gutes Essen&lt;/a&gt; mit &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/malz-as-malz-can.html"&gt;Malzbierproben&lt;/a&gt; und verwegenen &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/mit-dem-flo-zurck-in-die-achtziger.html"&gt;Cocktailmischungen&lt;/a&gt; mit diesem Bedürfnis heftig zu ringen scheint, ist es höchste Zeit für meinen intimen wie langährigen kleinen Abkühlungsfreund - den Caffè Freddo. Natürlich nicht teuer (Ausnahme: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Italien"&gt;Italien&lt;/a&gt;) von der Bar, sondern aus der heimischen Produktion, also in der Lieblings-, das heißt Sparversion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An anderer Stelle findet man zwar wesentlich aufwändigere &lt;a href="http://www.daskochrezept.de/rezepte/caffe-freddo_55810.html"&gt;Rezepturen&lt;/a&gt; mit Milch, Schlagsahne, Amaretto und ähnlichem Firlefanz, aber die eignen sich tendenziell eher zum Eindruckschinden bei Gästen denn als belebender Quickie. Mein "Kalter" sollte schnell zu machen und zu genießen sein. Die unverzichtbaren Zutaten:&lt;blockquote&gt;2 TL Espressopulver&lt;br /&gt;100 ml Wasser (flüssig)&lt;br /&gt;100 ml Wasser (fest als Eiswürfel)&lt;br /&gt;1 gehäufter TL Zucker&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Und so einfach wird's gemacht. Man brüht sich einen frischen Espresso auf und nimmt derweil einen Shaker zur Hand. In den lässt man drei kleine oder zwei größere Eiswürfel klickern und lässt ihnen einen gehäuften Teelöffel Zucker hinterher rieseln. Der fertige, noch brandgefährlich heiße Espresso wird drauf gegossen und der (verschlossene!) Shaker so lange geshaket, bis das Klickern darin verklungen ist. Dann wird das ganze sofort in ein kleines Glas (ca. 250 ml) gegossen. Erfahrungsgemäß eignen sich dafür perfekt Gläschen, die man mal irgendwann aus Versehen im &lt;a href="http://www.lcb.de/"&gt;LCB&lt;/a&gt; mitgenommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der nächsten halben Minute wird man Zeuge des beeindruckenden Naturschauspiels, wie sich Kaffee und fester Schaum in etwa gleichen Teilen sauber übereinander schichten. Um das italienische Feeling zu erhalten, trinkt/schlürft/löffelt man das Kleinod am besten im Stehen, auf ein etwa in Brusthöhe liegendes Regal o.ä. gestützt. Wer sich dann nicht wieder erholt mit "Pronto!"-Gebrüll auf die Arbeit stürzt, sollte vielleicht lieber beim oben genannten Malzbier bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8606358925255258141?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8606358925255258141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/caff-freddo-der-perfekte.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8606358925255258141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8606358925255258141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/caff-freddo-der-perfekte.html' title='Caffè Freddo, der perfekte Abkühlkoffeinquickie'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4178249641358962336</id><published>2008-07-28T20:42:00.007+02:00</published><updated>2008-07-28T21:42:48.422+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Malz as Malz can</title><content type='html'>Bis vor ein paar Monaten dachte ich, &lt;a target="_blank" href="http://www.bierundwir.de/sorten/malzbier.htm "&gt;Malzbier&lt;/a&gt; wäre so eine Art Kindergesöff. Vermutlich, weil ich als Kind ganz wild auf Karamalz war. Mit einsetzender Pubertät mutierte der Malztrunk sofort zum absoluten &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das-geht-ja-gar-nicht&lt;/span&gt;.  Angesagt war jetzt echtes Bier mit Prozenten und Hopfenherbe. Ohne das heutige jugendliche Komasaufen und die Flatratetrinkerei verharmlosen zu wollen: auf dem flachen Land, damals, in den ebenso flachen 80ern, war der Kasten Bier für vier Jungs gerade die ausreichende Menge. Die Folgen waren oftmals auch recht unschön, aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Thema ist meine WIEDERENTDECKUNG DES MALZBIERES. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SI4UZywH8_I/AAAAAAAAAZw/JRaP1ovhka0/s1600-h/malzbier.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SI4UZywH8_I/AAAAAAAAAZw/JRaP1ovhka0/s400/malzbier.jpg" border="0" alt="Vier Sorten Malzbier zum Test"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228138650776630258" /&gt;Testkauf in der Getränkeabteilung: Darfs auch ein bisschen billiger sein? Nein!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn vor ein paar Monaten nahmen wir mit &lt;a href="http://www.gefuehlskonserve.de" target="_blank"&gt;Deef Pirmasens&lt;/a&gt; in der Welt des Essens einen Imbiss und ich bestellte ein Malzbier. Keine Ahnung, was mich dazu trieb, vielleicht eine alte Erinnerung, vielleicht der Durst auf einen ganz anderen Geschmack. Tatsache aber war: das Zeug war hervorragend. Kalt, leicht prickelnd, angenehm süß und von einer gewissen Kremigkeit mit zarter Hopfennote. Seitdem kassiere ich beim Essenfassen öfter mal einen komischen Blick; denn scheinbar dürfen das nur Kinder bestellen, ohne mit der leicht zweifelnden Frage "Ein Malzbier?" konfrontiert zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzthin war es wieder soweit. Durst auf braunes Klebebier; im Riesensupermarkt unserer Wahl bietet die Getränkeabteilung vier Sorten und ich kann mich partout nicht entscheiden. Braumeister Kraftmalz, hier in Berlin die bevorzugte und von mir sehr geschätzte Kneipenmarke, gab es nicht. Also nahm ich das komplette Sortiment mit:  &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Oettinger Malz - 0,5 l, 33 Eurocent&lt;br /&gt;Sternburg Doppelkaramel - 0,5 l, 34 Eurocent&lt;br /&gt;Karamalz (Eichbaum)  - 0,5 l, 47 Eurocent&lt;br /&gt;Maximalz (Brinkhoff) - 0,33 l(!), 39 Eurocent&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Heute musste die letzte Flasche – wie die anderen auch gut gekühlt - dran glauben. Fazit: zwei der vier Sorten kommen mir nicht mehr ins Haus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absoluter Favorit: Maximalz ("Einmalzig gut"). Zwar das teuerste Getränk mit 65 Cent für den halben Liter, aber auch das beste! Ehrlich. Ok ich relativiere das jetzt – heutzutage muss man ja vorsichtig sein: mir hats am Besten geschmeckt. Prickelig wie leichter Prosecco, kremig wie Guinness, mit feinem Schaum und von zarter Süße mit einer angenehmen Hopfigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Platz zwei - trara! - erreichte das Bier meiner Kindheit. Karamalz ist immer noch ein ordentliches Getränk, von nicht penetranter Süße, differenzierten Aromen aber nur leichter Hopfennote.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Chance verspielt haben bei mir die beiden anderen Produkte, übrigens die Billigheimer im Test. Beide fielen mir durch einen deutlichen Hausgeschmack auf, der sich in einem leicht dumpfigen Maischaroma zeigte. Eine unharmonische Bitternote, wie von zu scharf gedarrtem Malz, störte mich ebenso wie die alles verklumpende Süße. Von einem dieser beiden "Biere" brachte ich nur die Hälfte runter, der Rest verzuckert jetzt die Berliner Kläranlagen. Aber bitte schön: selbst probieren. Mir schmecken auch keine nördlichen Pilssorten, andere lieben sie. Ist beim Malztrunk vermutlich nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt, nach einem sehr heißen Julitag in dieser vor Hitze kochenden Stadt, werde ich mir erstmal einen &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/mit-dem-flo-zurck-in-die-achtziger.html"&gt;Venziano&lt;/a&gt; genehmigen. Der passt besser zum derzeitigen Mittelmeerwetter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4178249641358962336?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4178249641358962336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/malz-as-malz-can.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4178249641358962336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4178249641358962336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/malz-as-malz-can.html' title='Malz as Malz can'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SI4UZywH8_I/AAAAAAAAAZw/JRaP1ovhka0/s72-c/malzbier.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-328624896149915847</id><published>2008-07-24T21:35:00.006+02:00</published><updated>2008-07-24T22:33:45.043+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bar'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><title type='text'>Mit dem Floß zurück in die Achtziger</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SIjdMEnb3kI/AAAAAAAAAZo/Ii10JuqX5w8/s1600-h/kon-tiki-bar-zingst.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SIjdMEnb3kI/AAAAAAAAAZo/Ii10JuqX5w8/s400/kon-tiki-bar-zingst.jpg" border="0" alt="Kon-Tiki-Bar Zingst"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5226670567030775362" /&gt;Kon-Tiki = Südamerika = Cocktail = Kängurusteak&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kon-Tiki war einmal ein Balsafloß. Thor Heyerdahl wollte damit die Neue Welt erreichen und irgendwas beweisen. Wahrscheinlich mehr sich selbst als anderen. Wir mussten uns kürzlich nichts beweisen, als wir die &lt;a target="_blank" href="http://www.kon-tiki-bar.de/"&gt;Kon-Tiki-Bar&lt;/a&gt; enterten. Kein Balsafloß, sondern eine Urlaubspinte, ungefähr 100 Meter entfernt vom Ostseestrand der Halbinsel Zingst im gleichnamigen &lt;a target="_blank" href="http://www.zingst.de/"&gt;(Urlaubs-)ort&lt;/a&gt;. Neben mutmaßlichen Fleischbergen (Känguru, Krokodil, Strauß und Rind) – die wir nicht testeten - bekommt man dort ganz  ordentliche Cocktails. Mein Caipirina schmeckte gut, auch Wasabis Martinicocktail (mit Olive...) war ok.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings entpuppte sich der Laden als 80er-Jahre-Zeitblase. Da half auch das überdekorierte Ambiente nichts. Schnauzbartträger und Landjugend mit Weißbier an den Tischen, eine mittelalte Dame mit hungrigen Augen und knappem Tigertop scannte von der Bar aus den Raum, und dann Musik aus der Grabbelkiste.  Ach, wie war das schön. Leider hatte das Klampfen/Keyboard-Duo nicht meinen Wunschtitel im &lt;a target="_blank" href="http://www.roland-plota.de/Programm.htm#SFB"&gt;SFB-Programm&lt;/a&gt;. Mein Rufen nach &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Ring of Fire&lt;/span&gt; verhallte ungehört. Dabei hatte ich doch so schön mitgegrölt und bei einer unserer Begleiterinnen Fremdschämen ausgelöst. Bei &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Whiskey in the Jar, Volare, Heart of Gold, The Day they brought old Dixie down&lt;/span&gt;... („se day sei broot old dixi down“). Dafür mussten wir pro Nase auch noch zwei Euro Musikaufschlag bezahlen. Eine spaßige Stunde, dann reichte es auch wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nächste Mal mache ich lieber einen Strandspaziergang oder mixe mir zuhause einen Veneziano – ein wunderbares Sommergetränk für heiße Abende. Gesehen und getrunken in Bozen. Dort ist das eine mit Aperol aufwertete Weißweinschorle (kein Cocktail) und wird gerne in der Mittagspause oder nach Feierabend getrunken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Veneziano&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;0,1 l trockener Weißwein&lt;br /&gt;0,1 l Mineralwasser (sprudelnd)&lt;br /&gt;1 – 2  cl Aperol&lt;br /&gt;1 Orangenscheibe&lt;br /&gt;Eiswürfel&lt;/blockquote&gt;Alles gut gekühlt zusammen gießen. Aperol nach Geschmack. Je mehr, desto süßer wird der Venziano. Leicht umrühren, mit schwimmender Orangenscheibe, Strohhalm  und Eiswürfel garnieren.  Prost.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-328624896149915847?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/328624896149915847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/mit-dem-flo-zurck-in-die-achtziger.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/328624896149915847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/328624896149915847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/07/mit-dem-flo-zurck-in-die-achtziger.html' title='Mit dem Floß zurück in die Achtziger'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SIjdMEnb3kI/AAAAAAAAAZo/Ii10JuqX5w8/s72-c/kon-tiki-bar-zingst.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3963545018273482821</id><published>2008-06-18T17:54:00.001+02:00</published><updated>2008-06-19T13:18:59.808+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Berliner Bäcker bringens nicht</title><content type='html'>Ja, sie können zum Teil nicht mal backen. &lt;br /&gt;Ich gebe zu, das ist eine pauschalisierende Aussage. Aber während ich dies schreibe, knabbere ich an einem zwar wohlschmeckenden, aber auf der Oberseite leicht angebrannten Marzipantörtchen vom Bäcker an der Ecke und mir wird langsam klar, wie gut wir es in L. E. in punkto Backwaren hatten. Das &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/02/endlich-hervorragendes-brot.html"&gt;Brot vom Bäcker Drescher&lt;/a&gt;, mit dem alles begann, die wunderbaren &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/06/ach-leipzig-dass-ich-dir-den-rcken.html"&gt;Kuchen der Bäckerei Schlett&lt;/a&gt; und die ganzen anderen Kleinbäcker, die vielleicht nicht gerade Außerordentliches, aber doch annehmbare Qualität produzierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Berlin sieht das bisher etwas anders aus. In Laufweite zur Wohnung gibt es vor allem Filialen diverser Bäckerketten von Back-Factory bis Wiedemann. Zwei Läden sind zwar keine Filialbäcker, bieten aber trotzdem aufgebackene Fertigteile an. &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/07/deutscher-kuchen-aus-trkischen-fen.html"&gt;Eintopf mag es ja gerne etwas süßer&lt;/a&gt;, mich hingegen nervt die exzessive Verwendung von Zuckerguss, die ich nach einem Dreivierteljahr in dieser Stadt als charakteristisch für Berliner Bäcker bezeichnen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bäcker an der Ecke produziert sein Sortiment immerhin selbst, darunter ein recht gutes Mischbrot mit Sauerteig, passable Brötchen und leckere Zwiebelbrötchen, so dass die Grundversorgung glücklicherweise gesichert ist. Aber: er kann - siehe Marzipantörtchen - keinen Kuchen. Oder positiv formuliert: Seine Stärken liegen eindeutig in der Brotherstellung. Mürbeteigböden sind ungefähr einen Zentimeter dick, fast so dick ist auch die Zuckergußschicht auf dem gedeckten Apfelkuchen. Streusel erreichen die Größe von Pingpongbällen, Spritzkuchen schmecken wie feuchte Pappe mit Zuckerguss, Hefeteig ist trocken und zäh und - für mich der Inbegriff des Grauens - Buttercremefüllungen werden mit Margarine zubereitet. Seit Anfang Januar bietet unser Bäcker Erdbeerschnitten an, die ich vergangene Woche probierte. Wider Erwarten mit einem lockeren und wohlschmeckenden Bikuitteig, dafür bedeckte die Erdbeeren ein fester, ungesüßter Gelatinepanzer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEUtq1HJm9I/AAAAAAAAAMI/ipzcBDbT1To/s1600-h/quarkteil.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEUtq1HJm9I/AAAAAAAAAMI/ipzcBDbT1To/s400/quarkteil.JPG" border="0" alt="angebissenes Quarkteilchen"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5207618757958671314" /&gt;Schmeckt nicht: Rest eines Quarkteilchens vom Bäcker an der Ecke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die nächsten Monate habe ich also zwei Ziele: Erstens Bäcker finden, die Kuchen backen können, und zweitens häufiger als bisher selber backen. &lt;br /&gt;In meiner Liste guter Kuchenbäcker steht bislang ein kleiner Laden in der Wolliner Straße, zwischen Kremmener Straße und Arkonaplatz, der gute Obstkuchen und sensationelle Donauwellen (mit Buttercreme!) anbietet. &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/07/berlebenspack-in-der-zwischenwelt.html"&gt;GutesEssens Übergangswohnung mit dem grässlichen Klappbett&lt;/a&gt; war ganz dort in der Nähe.  Leider komme ich da heute nur noch selten vorbei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den zweiten Teil des Vorhabens habe ich an den vergangenen Wochenenden schon einige Male in die Tat umgesetzt. Das Rezept für den Schokoladenkuchen mit Mandeln stammt aus einem Wolfram-Siebeck-Rezeptheft der Zeit aus dem Jahr 2000, geht schnell und einfach und hat sich bei mir bewährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEUtv1HJm-I/AAAAAAAAAMQ/Iw1jYzg1FlE/s1600-h/schokoladenkuchen.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEUtv1HJm-I/AAAAAAAAAMQ/Iw1jYzg1FlE/s400/schokoladenkuchen.JPG" border="0" alt="Schokoladenkuchen"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5207618843858017250" /&gt;Schmeckt: Selbstgebackener Schokoladenkuchen mit Mandeln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schokoladenkuchen (für eine Springform von 18cm Durchmesser)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;100g Bitterschokolade (70% Kakaoanteil)&lt;br /&gt;140g Butter&lt;br /&gt;120g Zucker&lt;br /&gt;90g Mehl&lt;br /&gt;1/2 TL Backpulver (ins Mehl gemischt)&lt;br /&gt;1 EL schwach entölter Kakao&lt;br /&gt;3 Eier (getrennt)&lt;br /&gt;Prise Salz&lt;br /&gt;2 EL Grand Marnier, Rum oder Ähnliches&lt;br /&gt;eventuell Orangenschale &lt;br /&gt;Mandelstifte (oder Walnüsse)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schokolade bei geringer Hitze schmelzen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eigelbe, Salz, Grand Marnier und Orangenschale nacheinander unterrühren. Die geschmolzene Schokolade einarbeiten. Mehl-Backpulver-Mischung ganz kurz unterrühren, die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen und unterziehen.&lt;br /&gt;In einer 18cm-Springform bei 200 Grad 15 Minuten backen, dann eine kleine Handvoll Mandelstifte (oder gehackte Walnüsse) daraufstreuen und weitere 20 Minuten bei 180 Grad backen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3963545018273482821?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3963545018273482821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html#comment-form' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3963545018273482821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3963545018273482821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/berliner-bcker-bringens-nicht.html' title='Berliner Bäcker bringens nicht'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEUtq1HJm9I/AAAAAAAAAMI/ipzcBDbT1To/s72-c/quarkteil.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7408909911961591897</id><published>2008-06-12T11:34:00.000+02:00</published><updated>2008-06-12T11:42:51.881+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><title type='text'>Döner-Mutationen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SFDpPy8TIvI/AAAAAAAAAMg/O-tK_NYgwgE/s1600-h/schokodoener.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SFDpPy8TIvI/AAAAAAAAAMg/O-tK_NYgwgE/s400/schokodoener.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5210921226449658610" /&gt;Gesehen in Halle, Leipziger Straße&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/06/der-gescheiterte-versuch-eines.html"&gt;Döner süßsauer&lt;/a&gt; gibt es ja schon und die Dönerflatrate berichtete vor gut einem Jahr über &lt;a href="http://doenerflatrate.de/2007/05/fischdoener-aus-holland/" target="_blank" &gt;Fischdöner&lt;/a&gt; als möglichen neuen Trend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich warte auf&lt;br /&gt;Curry-Döner&lt;br /&gt;Döner italienisch&lt;br /&gt;Döner Hawaii (mit Dosenananas und Schinken) und &lt;br /&gt;Döner Holsteinische Art (mit &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/11/das-spiegelei.html"&gt;Spiegelei&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Testen würde ich das alles allerdings nicht. Ein Lokal in der Nähe unserer Berliner Wohnung beherbergt nämlich den wohl ältesten Dönerspieß der Stadt. Der tägliche Anblick des Gammelfleisches verdirbt mir seit Monaten zuverlässig jeden Dönerappetit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7408909911961591897?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7408909911961591897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/dner-mutationen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7408909911961591897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7408909911961591897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/dner-mutationen.html' title='Döner-Mutationen'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SFDpPy8TIvI/AAAAAAAAAMg/O-tK_NYgwgE/s72-c/schokodoener.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3361705835658376664</id><published>2008-06-03T16:18:00.003+02:00</published><updated>2008-06-03T16:28:17.634+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><title type='text'>Erntezeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEVS4VHJm_I/AAAAAAAAAMY/XIkq58sC9kU/s1600-h/Ernte.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEVS4VHJm_I/AAAAAAAAAMY/XIkq58sC9kU/s400/Ernte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5207659671817133042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei schönstem Sommerwetter reifen auf dem Balkon die Erdbeeren und die &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/ein-mann-will-nach-oben.html"&gt;Bohnen&lt;/a&gt;. Das ständige Wässern, Umpflanzen, Begutachten, Herumzupfen befriedigt ein auch bei mir vorhandenes Bedürfnis nach Sich-Kümmern und Bemuttern und liefert ständigen Gesprächsstoff. Ich verstehe nun, was Menschen zur Haustierhaltung bewegt. Nur schade, dass ich mit meinen Pflanzen nicht Gassi gehen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3361705835658376664?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3361705835658376664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/erntezeit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3361705835658376664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3361705835658376664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/06/erntezeit.html' title='Erntezeit'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SEVS4VHJm_I/AAAAAAAAAMY/XIkq58sC9kU/s72-c/Ernte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3762129596414357443</id><published>2008-05-21T12:20:00.002+02:00</published><updated>2008-05-21T12:26:09.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Die Goldene Schildkröte ist nicht mehr oder: Ein Tag mit einem Thema</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SDPpQUGHVFI/AAAAAAAAAMA/rXw9Whm5Vt4/s1600-h/schildkroete.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SDPpQUGHVFI/AAAAAAAAAMA/rXw9Whm5Vt4/s400/schildkroete.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5202758461024588882" /&gt;Was sehen Sie? Wie Sie sehen, sehen Sie nichts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sahen gestern auch erstmal nichts und liefen am Abend eines seltsamen Tages die Torstraße auf und ab, auf der Suche nach der Goldenen Schildkröte, in der wir &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/12/mit-deef-in-der-goldenen-schildkrte.html" target="_blank" &gt;kurz vor dem Jahreswechsel noch mit Besuch aus München gegessen hatten&lt;/a&gt;. Fünf Monate sind lang, jedenfalls in diesem Teil von Berlin. &lt;a href="http://www.berlinerfresse.de/2008/02/10/spaghetti-western-der-name-verrat-alles/" target="_blank" &gt;Was neues&lt;/a&gt; macht da häufig auf, tja, und anderes macht eben wieder zu. Die Räume der Schildkröte werden schon für den neuen Mieter renoviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein essenstechnischer Plan B war glücklicherweise schnell gefasst, denn ich hatte trotz der Strapazen des Tages noch nicht das Stadium erreicht, in dem mich akuter Hunger denk- und handlungsunfähig macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Restaurantbesuch brachte dann auch indirekt das Thema diese Tages zur vollen Entfaltung, von dem ich am Morgen glücklicherweise noch nicht wusste, dass es das Thema werden würde. &lt;br /&gt;Begonnen hatte er frühmorgens mit einem Blick ins Klo, auf einen dramatisch steigenden Wasserstand und auf eine Badewanne voller Dreckwasser, die deutlich machte, dass es sich nicht um eine kleine lokale Rohrverstopfung handeln konnte, sondern dass sich gerade das Schmutzwasser des ganzen Gebäudeteils auf den Weg machte, um sich in unserem Badezimmer zu sammeln. Gute sechs Stunden später verließ ein ob der baulichen Besonderheiten unserer Wohnung erschöpfter Wasserinstallateur das Schlachtfeld, und ich machte mich daran, die Badewanne zu entschlammen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Essen in der Goldenen Schildkröte sollte den Abschluss eines anstrengenden Tages bilden. Das zweite Lokal, das wir dann aufsuchten (und das nebenbei bemerkt für die Koinzidenzen gar nichts kann) liegt in der Nähe der Spree, so dass mir auf dem Weg dorthin ein fliegender Wasservogel ins frisch gewaschene Haar kackte. Nachdem GutesEssen mit einem Taschentuch das Malheur beseitigt hatte, gab es endlich was zu essen. Und was gutes sogar (also wenigstens hier kein Griff ins... na ihr wisst schon). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Bezahlen suchte ich dann die Toilette des Lokals auf und wunderte mich etwas über den ungewöhnlich hohen Wasserstand im blitzsauberen Becken. Nach Betätigen der Spülung blickte ich zum zweiten Mal an diesem Tag auf herumwirbelnde Papierfetzen und verstand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3762129596414357443?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3762129596414357443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/die-goldene-schildkrte-ist-nicht-mehr.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3762129596414357443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3762129596414357443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/die-goldene-schildkrte-ist-nicht-mehr.html' title='Die Goldene Schildkröte ist nicht mehr oder: Ein Tag mit einem Thema'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SDPpQUGHVFI/AAAAAAAAAMA/rXw9Whm5Vt4/s72-c/schildkroete.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-8856029587850994186</id><published>2008-05-15T20:47:00.006+02:00</published><updated>2008-05-16T08:31:46.553+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leipzig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='italienisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><title type='text'>Reisender, wenn du nach Leipzig kommst - meide das Barfußgässchen</title><content type='html'>Unser Freund A. (der &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/gutes-kann-ganz-schn-teuer-sein.html"&gt;bekennende Kulinarier&lt;/a&gt; aus der Dresdner Randlage) hatte sich dieser Tage wieder nach Leipzig verirrt. Ein Medienkongress. Von dem ganzen wichtigen Input wurde er ganz fürchterlich hungrig und machte sich auf den Weg in die Innenstadt.  Wir danken ihm für seinen Gastbeitrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Kulinarisch war der Ausflug dieses Mal ein Desaster. Wir waren im &lt;a target="_blank" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=Barfu%C3%9Fg%C3%A4sschen+Leipzig&amp;amp;sll=51.151786,10.415039&amp;amp;sspn=12.60695,33.793945&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.340793,12.373352&amp;amp;spn=0.003063,0.00825&amp;amp;z=17"&gt;Barfußgässchen&lt;/a&gt; bei einem &lt;a href="http://www.doncamillo-leipzig.de/" target="_blank"&gt;Italiener&lt;/a&gt; [Don Camillo und Peppone]. Obwohl S. den irgendwie gut in Erinnerung hatte (die Pizzen seien prima, aber optisch traf das auch nicht zu). Jedenfalls nannte die Kellnerin auf meine Standard-Dienstleistertestfrage 'was man denn empfehlen könne' erstmal die Tageskarte und dann nach weiterem Bohren präziser Lammfilet in Öl mit Rosmarinkartoffeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meinem Lamm waren dann so kleine Styroporkügelchen. Ansonsten war das alles andere als ein Genuss (für 14,50). Und der Gipfel waren die Kartoffeln, die nicht mal richtig gar innen waren. Das war dann auch ausschlagebend, auf die Nachfrage vom Personal 'ob alles OK sei', das ganze zur Nacharbeit zurückgehen zu lassen (habe ich bislang eigentlich nur einmal - auch in Leipzig - gemacht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt kommts: Nach zehn Minuten stellen die mir einen anderen Teller hin. Die Kartoffeln sind immer noch halbgar und das Fleisch mittlerweile Gummi. Unglaublich!! Das habe ich dann ganz zurückgehen lassen. Espresso als Ausgleich fand ich nicht angemessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So habe ich zähneknirschend gezahlt und kann vor dem Barfußgässchen nur warnen. Was ist das überhaupt für eine Einrichtung, wo man zwischen den Tischen der Restaurants so durchläuft, dass man fast jedem auf den Teller starren kann? (Am besten mit der Frage: kann man das wirklich essen?)"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Tja, es scheint kein Zufall zu sein, dass sich die leckeressen-Gastrotipps für Leipzig eigentlich ausnahmslos auf Gaststätten außerhalb des Zentrums beziehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-8856029587850994186?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/8856029587850994186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/reisender-wenn-du-nach-leipzig-kommst.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8856029587850994186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/8856029587850994186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/reisender-wenn-du-nach-leipzig-kommst.html' title='Reisender, wenn du nach Leipzig kommst - meide das Barfußgässchen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-3787144877063934333</id><published>2008-05-15T01:10:00.007+02:00</published><updated>2008-05-15T10:30:00.483+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Koch-Buch'/><title type='text'>Essen lesen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Beim Essen zu lesen, ist angeblich ungesund, aber über das Essen zu lesen, hat meines Wissens bis jetzt noch wenig Schaden angerichtet. Aus diesem Grunde litt ich auch gestern unter argem Fingerzittern, als ich in der Leipziger Zweitausendeins-Auslage ein nur leicht ramponiertes Mängelexemplar des „Essen &amp;amp; Trinken“-Bands aus der ausufernden Schotts-Sammelsurium-Reihe für günstiges Geld herumliegen sah. Eigentlich mache ich nicht prinzipiell, sondern instinktiv einen weiten Bogen um Bücher, die in Bestsellerlisten stehen, aber in diesem Fall erinnerte ich mich voller Vergnügen an ein Interview des Literatur- und kulinarischen Gourmets Dennis Scheck in Deutschlands einziger ernst zu nehmender Literatursendung &lt;a href="http://www.daserste.de/druckfrisch/"&gt;Druckfrisch&lt;/a&gt;. Der saß ale-selig mit dem ebenfalls gutgelaunten Ben Schott in einem typisch englischen Pub und tauschte spannende und unterhaltende Nichtigkeiten über eben jenes Buch und die (Koch- &amp;amp; Ess-) Welt aus. Scheck verbarg auch nicht, dass ihm – wie ihm unschwer anzusehen sei – der Gegenstand des gelungenen Buchs sehr am Herzen liege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzum: Das Fleisch war schwach, meine Hand wanderte mit dem Restkörper sowie dem Buch zu Kasse und lässt sich seitdem nur ungern von letzterem lösen. Ich habe dummerweise die Angewohnheit, solche Schnipselbücher zum Querlesen grundsätzlich wie Romane, also von vorne nach hinten zu lesen, weshalb ich sehr dankbar dafür bin, dass die Arbeit, den Inhalt möglichst unübersichtlich durcheinander zu quirlen, schon andere für mich übernommen haben. Ebenso dankbar nehme ich zur Kenntnis, dass die deutsche Ausgabe wesentlich mehr als eine Übersetzung ist, denn wie in meinem heiß geliebten &lt;a href="http://www.lehrerwissen.de/textem/texte/kolumne/2002/august/Flaubert.htm"&gt;„Wörterbuch der Gemeinplätze“&lt;/a&gt; von Gustave Flaubert wurden auch hier die zahlreichen unübersetzbaren Wortspiele etc. adäquat ersetzt. Mein augenblicklicher Favorit ist z.B. ein kulinarisches Mini-Wörterbuch Österreichisch-Deutsch, das in mir heftiges Auswendiglern-Verlangen auslöste. Mit Sicherheit wird man 98% des Gelesenen wegen akuter Irrelevanz sofort nach dem Lesen wieder vergessen, was aber immerhin eine Zweitlektüre möglich macht. Der Unterhaltungswert würde diese zumindest rechtfertigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was auch auf zwei weitere Bücher zutrifft, ohne die ich diesen Beitrag nicht zu Ende gehen lassen will. Denn es gibt zwischen den zahlreichen Auslassungen von Köchen bzw. Kritikern und noch zahlreicheren Kochbüchern ja noch diese kleine groteske Sparte von Büchern, die sich damit begnügt, ohne konkreten Gebrauchswert von der Ernährung zu handeln. Ein originelles und kompetentes, aber nicht allzu spannendes Beispiel dafür ist z.B. der Schmöker &lt;a href="http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3548369235"&gt;Cuisine fatale&lt;/a&gt; von Christa Weil, der alle möglichen Ekligkeiten auf den Tellern der Welt dokumentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochgradig amüsiert habe ich mich hingegen bei zwei vollkommen anderen Vertretern dieser seltenen Spezies. Zum einen ist dies &lt;a href="http://www.rotegourmetfraktion.de/oldschool/home/kfrauszug.html"&gt;„Kochen für Rockstars“&lt;/a&gt; von der &lt;a href="http://www.rotegourmetfraktion.de/"&gt;Roten Gourmet Fraktion&lt;/a&gt;, den Tourköchen diverser deutscher, tendenziell linkslastiger Bands. In ihrem Erfahrungsbericht erzählen sie nicht nur über den logistischen Sonder- und Ernstfall einer Küche, die jeden Tag neu auf- und abgebaut werden muss, sondern auch über ihre zahlreichen originellen Kombinations- und Darreichungsideen. Anekdoten aus dem essfernen Musikeralltag fehlen natürlich ebenso wenig wie einige wenige Rezepte des Typs „Jägermeistermousse“ oder „Vegetarische Schlachteplatte“. Ein Dank geht an die Dame, die mir ihr Exemplar lieh und es sich dann prompt von mir abkaufen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mindestens ebenso ans Herz gewachsen ist mir ein Kleinod des viel zu früh aus dem Leben geschiedenen &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/646084/"&gt;Michael Rudolf&lt;/a&gt;. Das Sammlerstück aus dem Hause Reclam Leipzig hört auf den mittelspaßigen Titel &lt;a href="http://www.buechermagazin.de/de/17273/hexenei_und_kroetenstuhl.html"&gt;„Hexenei und Krötenstuhl. Ein wunderbarer Pilzführer“&lt;/a&gt; und verwirrt jeden, der mein Bad (dort wohnt das gute Stück) betritt und mich etwas besser kennt. Denn er/sie weiß, dass ich dank eines Kindheitstraumas in keinen Wald zum Pilzesuchen (der Freak spricht euphemistisch vom „Sammeln“) zu bekommen bin. Stattdessen tröste ich mich mit diesem 150-seitigen Scherz, der alles Mögliche ist, aber kein Pilzführer. Vielmehr verstecken sich hinter den Artikeln zu diversen – meines Wissens authentischen – Pilzsorten kleine Prosa-Goldstücke feinstens austarierter Komik, die eine tiefe Hassliebe zur deutschen Gesellschaft im Allgemeinen und ihren pilzbesessenen Parallelgesellschaften im Speziellen erkennen lassen. Klassische Farbtafeln mit Abbildungen vergrößern die Gefahr einer Verwechslung mit echten Pilzführern (ähnlich wie bei Giftpilzen) noch und Gastbeiträge u.a. von Wiglaf Droste lassen den unvorbereiteten Leser noch härter auf dem Boden der Realität aufschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Essen oder Lesen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; antworte ich also entschieden: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Sowohl als auch!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-3787144877063934333?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/3787144877063934333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/essen-lesen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3787144877063934333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/3787144877063934333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/essen-lesen.html' title='Essen lesen'/><author><name>Eintopf</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06134054349930156536</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_ZYUS0vWRrP0/SJBIPgIppkI/AAAAAAAAAAM/2uiu7oq9G3A/S220/BlogEintopf.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6524058287048529808</id><published>2008-05-14T12:10:00.004+02:00</published><updated>2008-05-14T12:51:06.633+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Presseschau'/><title type='text'>Hurra! Die Dosenravioli wird 50</title><content type='html'>Was für ein Jubiläum: ein halbes Jahrhundert Nudel-Hackfleisch-Matsch in Geschmacksverstärkerpampe.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine der &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/06/mal-was-anderes-kochen-aus-der-tte.html"&gt;Marktführer mit den zwei g&lt;/a&gt; soll &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0514/vermischtes/0010/index.html" target="_blank"&gt;laut Berliner Zeitung&lt;/a&gt; jedes Jahr 40 Millionen Dosen von dem Zeug unter die Leute bringen. Nimmt man jetzt noch No-Name-Produkte und die anderer Markenhersteller dazu, verschlingen theoretisch alle 80 Millionen Bürger dieses Landes einmal im Jahr eine ganze Dose glitschiger Fertignudeltaschen. Ich kann das nicht glauben - wer sind die Menschen, die sich diesen Mampf antun?  Nur mit Campern, kochfaulen Studies und Fastfoodhaushalten sind solche Mengen doch nicht zu erklären. Oder doch? Ins Grübeln bringt mich allerdings der im Artikel zitierte Sternekoch Dieter Müller (doch nicht &lt;a target="_blank" href="http://www.schlosshotel-lerbach.com/de/c807ab64-b36a-add4-b23dc4cad2eaad4a"&gt;etwa der vom Schlosshotel Lerbach&lt;/a&gt;...), dessen drei Kinder laut seiner Aussage "auch mal gern ordentliche Dosenravioli, verfeinert mit frischen Kräutern und überbacken mit Käse, dazu frischen Blattsalat" essen. Herr Müller! Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Tipp: Macht eure Ravioli doch einfach mal selber, &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/03/heute-wird-gekocht-ravioli-mit.html"&gt;ein Rezept haben wir auch&lt;/a&gt;. Berliner können sich wunderbare frische Teigtaschen auch bei &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/11/traumhafte-teigwaren-in-mitte.html"&gt;Leo Bettini&lt;/a&gt; holen - die gibts dort auch zum Mitnehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6524058287048529808?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6524058287048529808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/hurra-die-dosenravioli-wird-50.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6524058287048529808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6524058287048529808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/hurra-die-dosenravioli-wird-50.html' title='Hurra! Die Dosenravioli wird 50'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-42342470684547982</id><published>2008-05-09T21:53:00.000+02:00</published><updated>2008-05-09T21:53:58.691+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Vom Mehlwurm geködert</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SBMIgr4jYFI/AAAAAAAAAZI/8oYBIV-TF9I/s1600-h/broetchen+breze+brot+vom+mehlwurm.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SBMIgr4jYFI/AAAAAAAAAZI/8oYBIV-TF9I/s400/broetchen+breze+brot+vom+mehlwurm.jpg" alt="Brot Brezen Brezeln Mehlwurm Berlin" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193504152917074002" border="0" /&gt;Kleines Sortiment der Mehlwurmbäckerei. Bei den Brezen müssen sie noch üben.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Neukölln gibt es einen ansonsten sehr passablen Biobäcker, der sich den Namen eines Lebensmittelschädlings gegeben hat: &lt;a href="http://www.mehlwurm.de/" target="_blank"&gt;Mehlwurm&lt;/a&gt;. Wer schon mal die gelben dicken Larven des Mehlkäfers gesehen hat, wird damit nichts Einladendes verbinden. Außer man ist Angler - als Köder sind die Tierchen nämlich hervorragend geeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Backwaren der Vollkornbäckerei "Mehlwurm" sind allerdings einwandfrei - geschmacklich wie hygienisch, ich werde dem Laden öfter mal einen Besuch abstatten. Besonders köstlich fand ich das zylinderförmige Brot aus Vollkornschrot, die Schrippen (Ja! Brötchen bzw. Semmeln ohne Körner und sonstige Hinzufügungen heißen  hier so - auch für Zugereiste) sind vollmundig und gut gebacken. Sehr zu empfehlen ist auch die pikante Gebäckstange mit Paprika. Die Laugenbreze fand ich etwas enttäuschend. Aber innen saftig-weiches, außen knuspriges Laugengebäck ist sowieso nur schwer zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feingebäck produziert der Mehlwurm-Bäcker ebenfalls mit Mehl hoher Typenzahlen.  Nicht so mein Fall, das muss ich zugeben, ich mag Nusszopf und Franzbrötchen lieber in Weißmehlqualität. Aber das  ist letztendlich Geschmacksache - und wer zum Vollkornbäcker geht, bekommt eben Vollkorn. Der Nusszopf war auch gut gemacht und glänzte mit reichlich Nüssen, &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/01/ein-brtchen-namens-franz.html" target="_blank"&gt;Wasabi als Franzbrötchenkennerin&lt;/a&gt; fand die Berliner Ausführung des Hamburger Nationalgebäcks ganz lecker, wenn auch nicht "original" in der Rezeptur.  Wenn ich über Dosenmais im süddeutschen Kartoffelsalat schimpfe, bin ich gleich ein Dogmatiker. Aber ein Franzbrötchen aus Vollkorn darf dann auch wieder nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Mehlwurm jetzt noch gute Dinkelstangen ins Sortiment nimmt, dann könnte ich  den Verlust des &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/02/endlich-hervorragendes-brot.html"target="_blank" &gt;Leipziger Lieblingsbäckers&lt;/a&gt; langsam verschmerzen. Wer das wirklich gute Vollkorngebäck mal ausprobieren möchte, bekommt es auch in &lt;a target="_blank" href="http://mehlwurm.de/wo.htm"&gt;Friedrichshain, Moabit und Kreuzberg&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-42342470684547982?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/42342470684547982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/vom-mehlwurm-gekdert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/42342470684547982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/42342470684547982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/vom-mehlwurm-gekdert.html' title='Vom Mehlwurm geködert'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SBMIgr4jYFI/AAAAAAAAAZI/8oYBIV-TF9I/s72-c/broetchen+breze+brot+vom+mehlwurm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-5023895816089065038</id><published>2008-05-05T16:30:00.003+02:00</published><updated>2008-05-05T16:39:51.167+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leipzig'/><title type='text'>Große Erwartungen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SB8aR3jdliI/AAAAAAAAAL4/9IHZlrN2v3I/s1600-h/convenience.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SB8aR3jdliI/AAAAAAAAAL4/9IHZlrN2v3I/s400/convenience.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5196901389281629730" /&gt;Gesehen in Leipzig, Nikolaistraße&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich bei Convenience &lt;a href="http://www.fvz-westfood.de/index.php?id=64" target="_blank" &gt;an sowas&lt;/a&gt; denke, freue ich mich jetzt nicht gar so arg. Wie es aussieht übrigens &lt;a href="http://www.lekkerland.de/le/de/presse/pressemitteilungen/presse_detail_12376.html" target="_blank" &gt;ein Franchise-Ableger von Lekkerland.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-5023895816089065038?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/5023895816089065038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/groe-erwartungen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5023895816089065038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/5023895816089065038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/05/groe-erwartungen.html' title='Große Erwartungen'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SB8aR3jdliI/AAAAAAAAAL4/9IHZlrN2v3I/s72-c/convenience.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1181919644408188886</id><published>2008-04-19T21:02:00.009+02:00</published><updated>2008-04-19T23:41:36.152+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Yakuzatod im Engelbrot</title><content type='html'>Eigentlich hätte ich am Büffet bei dem Filmangebot eher Blutwurst, rohes Mett oder Carpaccio erwartet. Am Samstagabend lud das &lt;a href="http://www.engelbrot.com/" target="_blank"&gt;Engelbrot in Moabit&lt;/a&gt; zum Filmabend mit Takeshi Kitanos &lt;span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brother_%28Film%29" target="_blank"&gt;Brother&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; und seinem Erstling &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonatine_%28Film%29" target="_blank"&gt;&lt;span&gt;Sonatine&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Die beherrschende Farbe in den beiden Yakuza-Geschichten ist rot - Blut spielt eine tragende Rolle (und es gibt andere unappetitliche Details, die in einem Essensblog aber nichts verloren haben).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Engelbrot-Macher beließen es mit dem Schlachtfest auf der Leinwand und servierten ein äußerst gelungenes japanisches Imbissangebot. Maki-Sushis, Inside-Out-Rolls, verschiedene Salate (gesäuerte Reisnudeln, Kimchi, Tofu mit Zuchinistreifen...), ausgezeichnete Yakitori-Spieße (Wasabi kräht mir gerade begeistert entgegen, das seien die besten Yakitoris gewesen, die sie jemals gegessen habe). Süßzeugs gab es auch, leider war der Tisch schon ausgeplündert, als ich nach einem Glas mit einer Art Grüner-Tee-Pudding - siehe Foto - suchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SApCRANQs7I/AAAAAAAAAZA/4Vohcr5KwP8/s1600-h/buffet+im+engelbrot.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SApCRANQs7I/AAAAAAAAAZA/4Vohcr5KwP8/s400/buffet+im+engelbrot.jpg" alt="Asiatisches Büffet im Engelbrot Berlin-Moabit" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191034380378747826" border="0" /&gt;Kimchi statt Blutwurst. Und grüne Puddings.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urteil: ein meisterliches Büffet. Kosten: 15 Euro für beide Filme inklusive Essen. Plus drei Euro für ein Flaschenbier der Marke Andechser. Reservierung ist übrigens ratsam, denn daran orientiert sich ganz offensichtlich die Essensmenge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, was als nächstes in der Reihe "Speisesaal d'Amour" im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Engelbrot&lt;/span&gt; zu sehen ist. Ich würde ja "Der Pate" Folge I-III vorschlagen. Da hätten dann zwei ausgedehnte italienische Menüs dazwischen Platz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1181919644408188886?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1181919644408188886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/yakuzatod-im-engelbrot.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1181919644408188886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1181919644408188886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/yakuzatod-im-engelbrot.html' title='Yakuzatod im Engelbrot'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/SApCRANQs7I/AAAAAAAAAZA/4Vohcr5KwP8/s72-c/buffet+im+engelbrot.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7731817789449942765</id><published>2008-04-12T12:40:00.000+02:00</published><updated>2008-04-12T12:39:12.332+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><title type='text'>Ein Mann will nach oben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SACQ4GAcSuI/AAAAAAAAALw/1wGdm4zVBMo/s1600-h/borlottibohne2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SACQ4GAcSuI/AAAAAAAAALw/1wGdm4zVBMo/s400/borlottibohne2.JPG" border="0" alt="Borlottibohnenpflanze"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188306064090352354" /&gt;Herr Borlotti streckt sich dem Licht entgegen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brüder &lt;a href="http://picasaweb.google.com/pzillig/AllesGanzPersNlich/photo#5077390643979016946" target="_blank" &gt;Borlotti&lt;/a&gt; (ja, es gibt noch einen zweiten) machen sich gut. Wahrscheinlich aus Dankbarkeit, weil sie nicht wie ihre Artgenossen im Suppentopf endeten, sondern irgendwann auf den Balkon entlassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da müssen sich die &lt;a href="http://www.samenhaus.de/product_info.php/info/p937_Stangenbohne-Berner-Landfrauen.html" target="_blank" &gt;Berner Landfrauen&lt;/a&gt; anstrengen, den Rückstand aufzuholen. Nichts mit Schweizer Zuverlässigkeit - nach etwa 15 Fehlschlägen, wo die Damen nur herumgammelten, haben jetzt drei geruht zu keimen. Nie wieder gebe ich Geld für Bohnensamen aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergebnisse vielleicht irgendwann im Sommer auf unserem Teller und dann auch hier im Blog. Falls da dann mal was blüht und im ersten Stock auch bestäubt, befruchtet oder was weiß ich wird. So weit sind wir ja noch lange nicht. Erstmal muss es überhaupt Frühling werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7731817789449942765?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7731817789449942765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/ein-mann-will-nach-oben.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7731817789449942765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7731817789449942765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/ein-mann-will-nach-oben.html' title='Ein Mann will nach oben'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/SACQ4GAcSuI/AAAAAAAAALw/1wGdm4zVBMo/s72-c/borlottibohne2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1597196988751974603</id><published>2008-04-04T00:07:00.001+02:00</published><updated>2008-04-04T00:11:05.678+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leipzig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Restaurant'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><title type='text'>Der Chinese mit dem komischen Namen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NKTK5hI/AAAAAAAAAKo/P2tCIbDNPBE/s1600-h/xiguiyuan.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NKTK5hI/AAAAAAAAAKo/P2tCIbDNPBE/s400/xiguiyuan.JPG" border="0" alt="Restaurant Xi gui yuan in Leipzig"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185043075508659730" /&gt;Xi Gui Yuan - ein komischer Name, oder?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, ich bin eine Ignorantin. Und daher kann ich mir den Namen des chinesischen Restaurants Xi Gui Yuan, das letzten Sommer in der Leipziger Münzgasse eröffnete, nun überhaupt nicht merken. Ein erster Schreibversuch über dieses Lokal vor etwa einem Monat scheiterte schon daran, dass ich in Berlin der Namen nicht mehr wusste und er auch nicht auf der Rechnung steht. Für mich sollten Chinarestaurants Namen haben wie &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Große Mauer&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Peking-Palast&lt;/span&gt; oder meinetwegen &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/ran-die-suppentpfe-im-alten-westen.html"&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Lon-Men's Noodle House&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Den zweiten Besuch, der zu Recherchezwecken nötig wurde, habe ich aber am vergangenen Wochenende sehr gern erledigt, ja wahrscheinlich wäre ich dort auf jeden Fall wieder hingegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir gerade bei Geständnissen sind: Wenn ich nun hier behaupte, dass es im Xi Gui Yuan eine recht authentische chinesische Küche gibt, dann habe ich natürlich keine Ahnung, ob das wirklich stimmt. Mein Halbwissen basiert auf einer Essenseinladung bei chinesischen Studenten in Deutschland und auf  Besuchen in Chinarestaurants mit ausschließlich chinesischen Gästen in Brighton und Venedig. Das Essen im Xi Gui Yuan kommt dem sehr nahe: Auf das Wesentliche konzentriert, Gerichte mit wenigen Zutaten, und vor allem keine Bambussprossen aus der Dose, an jedem Imbisswagen der beliebteste Füllstoff für Chinapampf.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5N6TK5lI/AAAAAAAAALI/x9c1RNpIp6U/s1600-h/innenraum.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5N6TK5lI/AAAAAAAAALI/x9c1RNpIp6U/s400/innenraum.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185043088393561682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unserem ersten Besuch in dem dankenswerterweise nicht mit dem üblichen Chinakitsch dekorierten Restaurant probierten wir die Pekingsuppe und die gerösteten Teigtaschen (jeweils 3,80 Euro), letztere ähneln tatsächlich schwäbischen, leicht angebratenen Maultaschen mit einer saftig-würzigen Fleischfüllung. GutesEssen bestellte dann die süß-sauren Rippchen (8,90 Euro), während ich die Nummer 23 der Karte verspeiste - Hähnchenbrust mit grüner Paprika in einer leicht scharfen, öligen Soße (5,90 Euro). Beide Gerichte erschienen im Vergleich mit den überladenen Kreationen der Kollegen in anderen Lokalen mit ihren zig verschiedenen Gemüsen, Salatgarnituren und geschnitzten Möhrenblumen wohltuend reduziert. Die Rippchen waren zwei Mal gegart - erst gekocht, dann gebraten - und sehr zart und wurden in einer rötlichen Soße serviert, die GutesEssen sehr zusagte. Die Paprikastücke in meinem Gericht waren noch schön knackig, aber nicht roh. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den zweiten Besuch begannen wir mit zwei Sorten gedämpfter Hefebrötchen, einmal mit einer köstlichen saftigen Rindfleisch-Zwiebel-Ingwer-Füllung (2, 90 Euro), einmal mit Eifüllung (2,20 Euro), die überraschender Weise gesüßt war. Da die Abfolge Vorspeise - Hauptgericht - süßes Dessert eine europäische Erfindung ist, war es vermutlich nicht ganz ungewöhnlich, mit diesen süßen Happen ins Menü einzusteigen, wir Ignoranten tunkten sie allerdings auch noch in Sojasoße... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NKTK5iI/AAAAAAAAAKw/TSZnJHzOgE8/s1600-h/teigtaschen.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NKTK5iI/AAAAAAAAAKw/TSZnJHzOgE8/s400/teigtaschen.JPG" border="0" alt="Chinesische gedämpfte hefeteigtaschen"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185043075508659746" /&gt;Gedämpfte Hefeteigtaschen mit Rindfleisch und mit süßer Eifüllung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach testeten wir Rindfleisch mit Zwiebeln und Pilzen - zart, würzig, pilzig - und gebackenes Schweinefleisch (6,90 Euro) mit einer leicht süßlichen-sauren Soße mit milder Essignote. Dieses Gericht bescherte mir einen Proustschen Erinnerungsflash, denn es schmeckte genau so wie bei meinem ersten Essen in einem chinesischen Restaurant überhaupt, etwa 1986 in Wohltorf bei Hamburg. Auch GutesEssen war begeistert, denn auch er hatte nach diesem Geschmack schon Jahre lang gesucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NaTK5jI/AAAAAAAAAK4/TN9TKppo0Eo/s1600-h/schweinefleisch_suess-sauer.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NaTK5jI/AAAAAAAAAK4/TN9TKppo0Eo/s400/schweinefleisch_suess-sauer.JPG" border="0" alt="Schweinefleisch süß-sauer"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185043079803627058" /&gt;Schweinefleisch süß-sauer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NqTK5kI/AAAAAAAAALA/wORRbRbdm6E/s1600-h/rindfleisch_pilz.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NqTK5kI/AAAAAAAAALA/wORRbRbdm6E/s400/rindfleisch_pilz.JPG" border="0" alt="Rindfleisch mit Zwiebeln und Pilzen"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185043084098594370" /&gt;Rindfleisch mit Zwiebeln und Pilzen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den nächsten Besuchen möchte ich unbedingt noch ein paar der zahlreichen vegetarischen Gerichte testen - hier gibt es nämlich eine reichhaltigere Auswahl als üblich, zum Beispiel gebratene Auberginen, scharfe Kartoffelstäbchen und gebratenen &lt;a href="http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Gemuese-Salate_H-L/Kohl-ChinakohlPakChoi.html" target="_blank" &gt;Pak Choi&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1597196988751974603?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1597196988751974603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/der-chinese-mit-dem-komischen-namen.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1597196988751974603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1597196988751974603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/04/der-chinese-mit-dem-komischen-namen.html' title='Der Chinese mit dem komischen Namen'/><author><name>Wasabi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13854060741409834689</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://lh4.google.de/image/la.petite.fortune/Rdt-FlSH4oE/AAAAAAAAAAg/cXWZs7oic1s/s160-c/Wasabi.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R_T5NKTK5hI/AAAAAAAAAKo/P2tCIbDNPBE/s72-c/xiguiyuan.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-7090340778963969026</id><published>2008-03-24T22:48:00.013+01:00</published><updated>2008-03-26T00:04:56.929+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Ran an die Suppentöpfe im alten Westen - analog und unvernetzt</title><content type='html'>Gerade lese ich beim von mir geschätzten &lt;a target="_blank" href="http://gotorio.squarespace.com/start/2008/3/24/blattgold-fur-die-netz-boheme.html"&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt;, dass er bei seinen Berlinbesuchen gerne ins &lt;a href="http://www.sanktoberholz.de/" target="_blank"&gt;St. Oberholz&lt;/a&gt; am Rosenthaler Platz geht. Bouletten, Kaffee und Kuchen findet er gut. Aber, und das seine Botschaft, am Schönsten sei das dortige offene Wlan und dieses  wunderbar typische Berlin-Mitte-Publikum, die Digitale Bohème.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, ich arbeite in Mitte, wo mir täglich die Mitte-Leute über den Weg laufen (und ich ihnen), habe häufig auch beruflich mit der Digitalen Bohème zu tun, nehme in den gleichen Lokalen den Mittagsimbiss - wahrscheinlich gehöre ich sogar dazu. Aber es gibt eben, und das liest sich jetzt vielleicht sogar rückwärts gewandt, für mich viele Bereiche, die sollten einfach ohne Computeranschluss sein. Durch und durch analoge Orte, für analoge Beschäftigungen. Essen und Trinken sollte an so einem Ort stattfinden. Ohne Tastaturgeklapper, Festplattensurren und Lüfterschnorcheln. Ohne fortwährendes virtuelles Kommunizieren. Mit Menschen, die nicht unbedingt nach Mitte passen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gNXROCU_I/AAAAAAAAAYg/SW-l4Ko3mok/s1600-h/lon-men+noodlehouse.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gNXROCU_I/AAAAAAAAAYg/SW-l4Ko3mok/s400/lon-men+noodlehouse.jpg" alt="Lon-Men's Noodle House" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181406064700183538" border="0" /&gt;Hier kann man nur eins - taiwanisch essen. Das aber richtig gut.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lon Men's Noodle House ist ein solches Lokal - allein darauf ausgerichtet, exzellente taiwanesische Nudelsuppen, Dim-Sums und andere Köstlichkeiten der Formosa-Küche zu servieren. Im Fenster zur Straße sitzt eine junge Frau und faltet Teigtaschen, hinter der Theke nimmt die Chefin die Bestellung entgegen (und löffelt zwischendurch eine Suppe), ein älterer Mann bereitet die Gerichte vor. Ein bisschen, als ob man bei der chinesischen Oma in der Küche sitzen würde, findet Wasabi. Man isst in einem hellen Raum an sauberen nackten Tischen, an der Wand ein von Glücksbambus flankiertes Buddharelief, ein paar winzige Bilder. Sonst nichts. Und es ist so still, dass man fast über die eigene Stimme erschrickt. Kein Chinagedudel. Kein WLan. Und keine Digitale Bohème. Wir befinden uns im alten abgeschabten Westen, in der Kantstraße 33 in Charlottenburg. Keine feine Gegend, obwohl der Savignyplatz kaum einen Häuserblock entfernt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gN-xOCVAI/AAAAAAAAAYo/2shMbN8sjTU/s1600-h/suppe+mit+rindfleisch+und+reisnudeln.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gN-xOCVAI/AAAAAAAAAYo/2shMbN8sjTU/s320/suppe+mit+rindfleisch+und+reisnudeln.jpg" alt="Suppe mit Rindfleisch und Reisnudeln" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181406743305016322" border="0" /&gt;Suppe mit breiten Reisnudeln und Rindfleisch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gN_BOCVBI/AAAAAAAAAYw/40sadoQKXYo/s1600-h/suppe+mit+wan-tan+und+nudeln.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gN_BOCVBI/AAAAAAAAAYw/40sadoQKXYo/s320/suppe+mit+wan-tan+und+nudeln.jpg" alt="Suppe mit Wan-Tan und Nudeln" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181406747599983634" border="0" /&gt;Nudelsuppe mit Wan-Tan&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gN_hOCVCI/AAAAAAAAAY4/4GGob-y_plE/s1600-h/maultaschen+chinesisch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gN_hOCVCI/AAAAAAAAAY4/4GGob-y_plE/s320/maultaschen+chinesisch.jpg" alt="Chinesische Maultaschen" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181406756189918242" border="0" /&gt;Chinesische Maultaschen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bestellen zwei "kleine" Portionen - Wan-Tan-Suppe mit normalen Weizennudeln und Guo Tiao-Suppe mit Rindfleisch und breiten Reisnudeln (jeweils 3,80 Euro). Dazu zehn chinesische Maultaschen (6,00 Euro). Die Suppe ist köstlich. Wenn ich es mit &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/07/berlebenspack-in-der-zwischenwelt-teil.html"&gt;diesem Asia-Instantzeugs&lt;/a&gt; vergleiche: die beiden Varianten des gleichen Gerichts verhalten sich zueinander, wie Dosenravioli zu &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/03/heute-wird-gekocht-ravioli-mit.html"&gt;hausgemachten Cappellacci&lt;/a&gt;. Herrlich auch die Maultaschen mit ihrer raffinierten Füllung aus Lauchzwiebeln, Ingwer und Schweinefleisch. Das nächsten Mal werde ich mich an den geschmorten Schweinemagen, den Rinderpansen, vielleicht auch an die Schweineohren wagen. Oder etwas Vegetarisches.Ich glaube nicht, dass man mit irgendeinem Gericht im Noodlehouse einen Fehler macht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast ärgere mich jetzt darüber, dass ich das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lon-Men&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;jahrelang ignorierte. Einfach weil ich es so unschick fand. Großer Fehler - man sollte sich von solchen Äußerlichkeiten nicht täuschen lassen. Hätte ich doch mal auf die selbstbewusste Werbung am Eingang vertraut. "Preiswert und Gut" steht da. Stimmt genau.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-7090340778963969026?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/7090340778963969026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/ran-die-suppentpfe-im-alten-westen.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7090340778963969026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/7090340778963969026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/ran-die-suppentpfe-im-alten-westen.html' title='Ran an die Suppentöpfe im alten Westen - analog und unvernetzt'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-gNXROCU_I/AAAAAAAAAYg/SW-l4Ko3mok/s72-c/lon-men+noodlehouse.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6600002848702103889</id><published>2008-03-24T19:28:00.012+01:00</published><updated>2008-03-25T09:09:02.273+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Café'/><title type='text'>Kaffee im Künstlerhaus</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-fzpROCU9I/AAAAAAAAAYQ/odVxmiOVi34/s1600-h/cafe-k.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-fzpROCU9I/AAAAAAAAAYQ/odVxmiOVi34/s400/cafe-k.jpg" border="0" alt="Café K im Georg-Kolbe-Museum Berlin"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181377786635506642" /&gt;Kunst und Kaffee - passen wie immer gut zusammen.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz weit draußen, wo sich sonst nur Fußballfans und Gartendiscountmarktbesucher hinverirren, versteckt sich das &lt;a href="http://www.cafe-k.com" target="_blank"&gt;Café K&lt;/a&gt;. Wir stolperten auch nur darüber, weil wir unser Geld gern in Museen tragen (gestern enttäuschte uns eine gehypte, aber überschätzte Ausstellung der ebenso gehypten und überschätzten &lt;a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/ausstellungen/Bettina-Rheims;art2652,2489854"&gt;Bettina Rheims im c/o Berlin&lt;/a&gt;) - heute  war das &lt;a target="_blank" href="http://www.georg-kolbe-museum.de"&gt;Georg-Kolbe-Museum&lt;/a&gt; in der Sensburger Allee unser Ziel. Das ist fast schon beim Olympiastadium. Obwohl der Rundgang durch die fünf oder sechs Räume nicht lange dauerte, hatten wir ganz schnell wieder unseren ständigen Begleiter an den Hacken: den schrecklichen Kaffeedurst. Direkt neben dem Museum hat sich im ehemaligen Wohngebäude des Bildhauers glücklicherweise das Café K eingerichtet. So schlürften wir einen passablen Cappuccino in einem wunderschönen Künstlerhaus der späten Zwanzigerjahre. Ins Café kommt man auch ohne Museumsbesuch, der Skulputurenpark im Garten ist frei zugänglich. Wenn man gerne in &lt;a href="http://www.bauhaus.de/" target="_blank"&gt;Bauhaus&lt;/a&gt;-Atmosphäre sitzt, lohnt sich der Weg auf jeden Fall.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-f6zROCU-I/AAAAAAAAAYY/qw3fAHwg0VE/s1600-h/kolbe+wohnhaus.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-f6zROCU-I/AAAAAAAAAYY/qw3fAHwg0VE/s400/kolbe+wohnhaus.jpg" border="0" alt="Café K im ehemaligen Wohnhaus der Bildhauers Georg Kolbe"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181385655015592930" /&gt;Außen Backstein, innen Bauhaus. Georg Kolbes Wohnzimmer ist jetzt ein Café.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6600002848702103889?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6600002848702103889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/kaffee-im-knstlerhaus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6600002848702103889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6600002848702103889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/kaffee-im-knstlerhaus.html' title='Kaffee im Künstlerhaus'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-fzpROCU9I/AAAAAAAAAYQ/odVxmiOVi34/s72-c/cafe-k.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6175914080888186112</id><published>2008-03-24T18:51:00.003+01:00</published><updated>2008-03-24T20:38:42.394+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spanisch'/><title type='text'>Ostergrüße aus Sevilla</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMROCU6I/AAAAAAAAAX4/yHNdiGbMDII/s1600-h/kaninchen+und+rebhuhn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMROCU6I/AAAAAAAAAX4/yHNdiGbMDII/s400/kaninchen+und+rebhuhn.jpg" alt="Kaninchen und Rebhühner in einer Markthalle von Sevilla" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181280531396055970" border="0" /&gt;Diese Löffelträger durften den Ostermorgen nicht mehr erleben.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ostern ist zwar fast vorbei, aber ich habe hier noch ein paar nette Bilder aus Sevilla. Denn diese Stadt feiert die Karwoche mit unvergleichlicher Inbrunst und den passenden Leckereien. Dazu gleich mehr. Als wir Ende Februar in der andalusischen Hauptstadt &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/reise-in-den-frhling.html"&gt;Frühlingssonne tankten&lt;/a&gt;, waren überall schon die Vorboten der &lt;a href="http://caiman.de/03_08/art_1/index.shtml" target="_blank"&gt;Semana Santa&lt;/a&gt; zu sehen und leider auch zu hören. Der Osterhase scheint allerdings unbekannt zu sein, denn zu Kaninchen und Hasen haben die Andalusier ein eher pragmatisches Verhältnis. Die in ihrer Decke gut abgehangen Hoppels werden im Spaniens Süden stattdessen in Sherrysauce geschmort oder frittiert geliebt. Eier bringen sie jedenfalls keine, wie man in den Markthallen der Stadt sehen kann (siehe Bild oben). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMxOCU8I/AAAAAAAAAYI/jZvEN3I87B0/s1600-h/nazareno999.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMxOCU8I/AAAAAAAAAYI/jZvEN3I87B0/s400/nazareno999.jpg" alt="Nazarener Bonboniere - Sevilla" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181280539985990594" border="0" /&gt;"Die tun nix, die wollen nur büßen." Pralinenschachteln in Nazarenerform.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Lebensraum, den bei uns Schokohase und Zuckerlamm bewohnen, füllen in Sevilla die Bonbonieren oder Zuckerfiguren in vorösterlicher Büßeruniform aus. Hunderte Mini-Nazarener glotzen einen aus Vitrinen und Schaufenstern der Konditoreien an. Die kleinen Figuren offenbaren eine überraschende Liebe zum Detail mit den Farben und Wappen der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;hermandades&lt;/span&gt;. Wir haben es nicht überprüft, aber es wäre durchaus möglich, dass sich alle Bruderschaften, die an den Prozessionen der Semana Santa teilnehmen, als Pralinenschachtel finden lassen. Doch das ist jetzt reine Spekulation. Wer jetzt nach  Sevilla fährt, kann das auch nicht mehr vor Ort überprüfen. Denn die Karwoche ist vorbei, die Büßer und &lt;a target="_blank"href="http://www.sevillaonline.es/deutsch/sevilla-stadtzentrum/semana-santa_karwoche.htm"&gt;Pasoträger&lt;/a&gt;  erholen sich bis zum nächsten Jahr und die bunten Figuren sind wahrscheinlich aus den Schaufenstern verschwunden. Wir waren leider auch vor den Prozessionen abgereist, der Urlaub war wieder viel zu kurz.  Und bedauerlichweise habe ich mir nicht mal einen Zucker-Nazarener gekauft. Wie das Süßzeug schmeckt, weiß ich also auch nicht. Aber wenn ich mir die Farben so ansehe, bin ich froh, die Dinger nur fotografiert zu haben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMhOCU7I/AAAAAAAAAYA/mQLeHW935ZI/s1600-h/nazareno+zucker.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMhOCU7I/AAAAAAAAAYA/mQLeHW935ZI/s400/nazareno+zucker.jpg" alt="Nazarenos als Zuckernaschwerk - Sevilla" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181280535691023282" border="0" /&gt;Den Nazarener gibt es auch zum Lutschen aus Zucker.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-6175914080888186112?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/6175914080888186112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/ostergre-aus-sevilla.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6175914080888186112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/6175914080888186112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/ostergre-aus-sevilla.html' title='Ostergrüße aus Sevilla'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-ebMROCU6I/AAAAAAAAAX4/yHNdiGbMDII/s72-c/kaninchen+und+rebhuhn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-1942370990634656763</id><published>2008-03-23T12:29:00.003+01:00</published><updated>2010-11-20T16:10:38.084+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asiatisch'/><title type='text'>Sushi mit Wollaroma</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-Y1LROCU3I/AAAAAAAAAXk/pFIptpWaC8c/s1600-h/maki+nigiri+mit+wasabi.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-Y1LROCU3I/AAAAAAAAAXk/pFIptpWaC8c/s400/maki+nigiri+mit+wasabi.jpg" border="0" alt="Sushi Maki Nigiri gehäkelt"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180886889053442930" /&gt;Bekommst du eigentlich auch immer Gänsehaut, wenn du auf Wolle beißt?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst als ich das erste Nigiri in den grünen Meerrettich tunken wollte, bemerkte ich die  eigenartige Häkelstruktur und die zarten Härchen. Wasabis Sushi-Sucht schlägt also schon auf ihre Handarbeiten durch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-1942370990634656763?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/1942370990634656763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/sushi-mit-wollaroma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1942370990634656763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/1942370990634656763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/sushi-mit-wollaroma.html' title='Sushi mit Wollaroma'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-Y1LROCU3I/AAAAAAAAAXk/pFIptpWaC8c/s72-c/maki+nigiri+mit+wasabi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-4901109552551535997</id><published>2008-03-22T23:46:00.001+01:00</published><updated>2008-03-22T23:49:46.586+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='backen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezept'/><title type='text'>Schnell noch für Ostern backen</title><content type='html'>Durch meinen sächsischen Besuch vergangenes Wochenende &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/gutes-kann-ganz-schn-teuer-sein.html"&gt;lernte ich nicht nur Manufactum kennen&lt;/a&gt;, sondern kam auch in den Genuss eines mitgebrachten Muffins. Eine Eigenproduktion von A., dem Essfreund aus dem Dresdener Nachbarstädtchen. Es war ein wirklich ausgezeichneter Muffin - A. ist anscheinend einer der wenigen Männer, die gleichermaßen gerne backen und kochen. Ehrlich gesagt bin ich auch etwas backfaul, mache &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/06/null-prozent-der-pizzen-werden-selbst.html"&gt;mal eine Pizza&lt;/a&gt; oder, ganz selten, ein Sauerteigbrot. Und Milchstuten mit Rosinen. Mit weiblichen Pferden hat das nichts zu tun - ein (eine?) Stuten ist ein süßes Weißbrot.   Wasabis Wunsch nach einem Ostergebäck und A.s inspirierender Muffin ließen mich also ans Werk gehen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYQBOCU1I/AAAAAAAAAWk/fS61zYWV-X4/s1600-h/rosinenstuten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYQBOCU1I/AAAAAAAAAWk/fS61zYWV-X4/s400/rosinenstuten.jpg" alt="Rosinenstuten frisch und goldgelb" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180292134867194706" border="0" /&gt;Rosinenbrot taugt für Ostersonntage zum Kaffee. Schmeckt aber auch an allen anderen Tagen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein leckeres Ding. Mit ein bisschen Butter und was Süßem ein unschlagbarer Leckerbissen. Lust aufs Backen bekommen und für Ostermontag nichts zum Kaffee eingekauft?  Dann mal los. Wir backen ein Rosinenbrot... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYPROCUxI/AAAAAAAAAWE/70swM2Bc2-8/s1600-h/rosinenstuten+zutaten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYPROCUxI/AAAAAAAAAWE/70swM2Bc2-8/s400/rosinenstuten+zutaten.jpg" alt="Backzutaten fuer einen Rosinenstuten" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180292121982292754" border="0" /&gt;Die Backzutaten für Rosinenstuten hat man eigentlich immer daheim.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Zutaten&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;500 g Mehl (Type 405 oder 550)&lt;br /&gt;1 Packung Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe&lt;br /&gt;1/2 TL Salz&lt;br /&gt;50 g Zucker &lt;br /&gt;2 Eier (Größe M)&lt;br /&gt;200 ml Milch&lt;br /&gt;60 g Butter&lt;br /&gt;100 g Rosinen (egal ob Korinthen oder Sultaninen)&lt;br /&gt;Bisschen Öl oder Butter zum Fetten der Backform&lt;/blockquote&gt;Das Mehl siebe ich in eine Schüssel und gebe wenig Salz dazu. Weil ich gerne einen Vorteig mache (angeblich braucht man den nicht bei Trockenhefe), drücke ich eine Mulde in die Mitte, gebe dort die Hefe mit dem Zucker hinein und vermische das mit ein bisschen Mehl. Ich gieße etwas von der angewärmten Milch dazu und verrühre alles zu einem Brei. Schüssel mit einem Tuch abdecken und etwas 15 Minuten einem warmen Ort (zum Beispiel auf dem Heizkörper) abstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die Hefe vor sich hinblubbert, löse ich die Butter in der angewärmten Milch auf (nicht kochen!). Ist der Vorteig schön blasig, gebe ich Milch und Eier in die Schüssel zum Mehl. Letztens hätte mir ein faules Ei fast einen &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/05/sptzle-selbstgemacht-frisch-geschabt.html"&gt;Spätzleteig&lt;/a&gt; versaut. Seitdem schlage ich sie zuerst zur Begutachtung in ein Schüsselchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt kommt das meiner bescheidenen Meinung nach Wichtigste für einen gelungenen Hefeteig: das Kneten. Und zwar mit der Hand. Dann spüre ich, wie er allmählich geschmeidig wird, sich der Weizenkleber entwickelt und die Zutaten sich zu einer homogenen Masse verbinden. Vielleicht bilde ich mir das ein, aber durch die Handwärme scheint die Hefe auch gehfreudiger zu werden. Nach ungefähr einer Viertelstunde Kneterei ist der Teig glatt und geschmeidig. Sollte er zu feucht und klebrig sein, einfach noch ein bisschen Mehl einarbeiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYPhOCUyI/AAAAAAAAAWM/ldu_3r0bnR0/s1600-h/rosinenstuten+teig+geknetet.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYPhOCUyI/AAAAAAAAAWM/ldu_3r0bnR0/s400/rosinenstuten+teig+geknetet.jpg" alt="Rosinenstuten Hefeteig geknetet" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180292126277260066" border="0" /&gt;Eine Viertelstunde Handarbeit macht den Hefeteig glatt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bisschen Mehl auf den Schüsselboden streuen, damit die Teigkugel nicht anklebt. Jetzt wieder abdecken und an warmer Stelle ungefähr eine halbe Stunde die Hefe ihr Werk verrichten lassen. Der Teig vergrößert sich in der Zeit ungefähr aufs Doppelte.  Geduld! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYPhOCUzI/AAAAAAAAAWU/Viw93wcjYvc/s1600-h/rosinenstuten+teig+gegangen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYPhOCUzI/AAAAAAAAAWU/Viw93wcjYvc/s400/rosinenstuten+teig+gegangen.jpg" alt="Rosinenstuten Hefeteig geknetet und gegangen" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180292126277260082" border="0" /&gt;Die Hefe war fleißig.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau! So muss der Batzen aussehen. Eine fluffige, pralle Kugel, in die ich jetzt die Rosinen einarbeite. Drüber geben und kräftig durchkneten, bis die Weinbeeren gut verteilt sind und die Luft aus dem Teig verschwunden ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYQBOCU0I/AAAAAAAAAWc/dgkXJp4z0mE/s1600-h/rosinenstuten+geformt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYQBOCU0I/AAAAAAAAAWc/dgkXJp4z0mE/s400/rosinenstuten+geformt.jpg" alt="Rosinenstutenteig mit Rosinen eingeknetet und geformt" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180292134867194690" border="0" /&gt;Gleich kuschelt sich die Teigwurst in die Form.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt rolle ich aus dem Teig eine Wurst in der Länge meiner Kastenbackform (Länge oben 30 cm, am Boden circa 26 cm). Diese habe ich mit geschmacksneutralem Speiseöl oder Butter eingefettet. Ich backe das Rosinenbrot bei ungefähr 220°C auf mittlerer Hitze im vorgeheizten Ofen. Das dauert etwa eine dreiviertel Stunde. Dann mit einem Messer oder einem Schaschlikstäbchen reinstechen.  Wenn nichts kleben bleibt und der (die?) Stuten hellbraun ist, kann die Form aus dem Ofen. Fünf Minuten stehen lassen. Danach aus der Form holen und auf einem Rost abkühlen lassen. Schmeckt auch warm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-4901109552551535997?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/4901109552551535997/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/schnell-noch-fr-ostern-backen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4901109552551535997'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/4901109552551535997'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/schnell-noch-fr-ostern-backen.html' title='Schnell noch für Ostern backen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-QYQBOCU1I/AAAAAAAAAWk/fS61zYWV-X4/s72-c/rosinenstuten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-523292521125234364</id><published>2008-03-21T18:51:00.007+01:00</published><updated>2008-03-21T19:04:40.933+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkaufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kneipe/Imbiss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Gutes kann ganz schön teuer sein</title><content type='html'>Letzthin klingelte das Telefon. Ein Anruf aus Sachsen, genauer aus dem Dresdener Randbereich. Es war A., seines Zeichens Nichtblogger, aber Kulinarier mit Rating AAA+. Dieser Mann wagte sich sogar schon an Kaffee, der vorher den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopi_Luwak" target="_blank"&gt;Darmtrakt einer Schleichkatze&lt;/a&gt; passiert hat. An so ein Schmeckerchen traute ich mich bisher noch nicht heran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-PllhOCUuI/AAAAAAAAAVs/xXOGiKbyrxA/s1600-h/fondundkaese.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-PllhOCUuI/AAAAAAAAAVs/xXOGiKbyrxA/s400/fondundkaese.jpg" alt="Kalbsfond Vieux Sinzing und Apfelkrone Käse aus Südtirol" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180236429141365474" border="0" /&gt;Kalbsfond und Käse aus der Lebensmittelapotheke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A. fragte also, ob ich am Samstag Zeit hätte für einen kleinen Kaffee, er sei wegen einer Show im ICC in der Hauptstadt. Vielleicht könnte man ja auch gemeinsam den Manufactum-Laden in der Hardenbergstraße besuchen. Die hätten auch eine Lebensmittelabteilung. Klar, bei sowas bin ich immer dabei, vor allem weil A. mir erstmal vom &lt;a target="_blank" href="http://www.manufactum.de/Produkt/0/1396338/Kalbsfond.html?suchbegriff=kalbsfond"&gt;tollen Fond ohne Geschmacksverstärker&lt;/a&gt; vorschwärmte den es dort gebe. Wie sich später herausstellte, liefert den ein Restaurant aus Sinzig an der Ahr, in dem Wasabi schon mal tafeln durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaufen wollte ich nichts, aber als wir dann zu dritt (A. hatte noch einen Freund aus dem schönen, aber kulinarisch eher unterversorgten Mittweida mitgebracht) in der &lt;a target="_blank" href="http://www.manufactum.de/Kategorie/-59/ManufactumbrotbutterLaden.html"&gt;Brot &amp;amp; Butterabteilung&lt;/a&gt; von Manufactum standen, konnte ich doch nicht widerstehen. Weichgeklopft durch pausenloses Gerede vom Essen, leckeren Zutaten, selbstgezogenen Artischocken, und mit was sich diese beiden Hedonisten sonst noch beschäftigten, griff ich zu. Der Kalbsfond wurde eingesackt und an der Kühltheke kaufte ich den bisher teuersten Käse meines Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-P2nROCUwI/AAAAAAAAAV8/aQLCigca9OM/s1600-h/bundb-kassenzettel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-P2nROCUwI/AAAAAAAAAV8/aQLCigca9OM/s400/bundb-kassenzettel.jpg" alt="Kassenzettel Brotund Butter Berlin - Käse für 55 Euro/Kilo" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180255150903808770" border="0" /&gt;Käse für 55 Euro das Kilogramm. Na Gottchen, wenn's sonst nichts ist.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A. und ich teilten uns diesen netten Südtiroler Rohmilchkuhkäse - sieben Euro für einen halben Minilaib ist noch überschaubar. Überschaubar war dann auch seine Lebenszeit. Am Dienstag war er bereits verschlungen. Sonst sind Camemberts und andere Weichkäse vor Wasabi ziemlich sicher, hier hörte sie nach dem ersten Kosten mit Probieren gar nicht mehr auf. Wie soll man den Geschmack beschreiben? Feines süßliches Apfelaroma (die braune Verfärbung ist übrigens eine Apfelscheibe) durchtränkt die Rinde, der halbfeste Teig schmeckt nach Südtirol, Dolomiten, Zirben und Rohmilch. Und Alpenglühen im &lt;a target="_blanki" href="http://www.rosengarten-latemar.com/"&gt;Rosengarten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich darunter absolut nichts vorstellen kann, muss sich nicht grämen. Einfach viermal auf den üblichen Industriecamembert verzichten und die gesparten acht Euro für den Erwerb einer halben Apfelkrone anlegen. Wer andere Bezugsquellen kennt: für sachdienliche Hinweise bin ich immer dankbar. Ich werde wohl meine Südtiroler Verbindungen mal auf die Suche schicken. Muss A. mal fragen, wie er ihm geschmeckt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Kalbsfond haben wir übrigens noch nicht angebrochen. Aber ich vertraue mal auf das Urteilsvermögen von A. und den französischen Küchenchef aus Sinzig und freue mich auf die erste damit verfeinerte Soße.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-523292521125234364?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/523292521125234364/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/gutes-kann-ganz-schn-teuer-sein.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/523292521125234364'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/523292521125234364'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/gutes-kann-ganz-schn-teuer-sein.html' title='Gutes kann ganz schön teuer sein'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R-PllhOCUuI/AAAAAAAAAVs/xXOGiKbyrxA/s72-c/fondundkaese.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-500347399680002464</id><published>2008-03-10T00:20:00.002+01:00</published><updated>2010-11-20T16:10:38.085+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plauderei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='deutsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Multikulti, aber keine gebackenen Karpfen</title><content type='html'>Heute liefen uns einige Briten im Park von Schloss Charlottenburg über den Weg. Auf meine Bemerkung, es gebe in Berlin eine Menge Menschen englischer Zunge, sagte Wasabi nur, hier gebe es von allem eine Menge, "nur keine &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/12/fddf-iii-der-aischgrnder-karpfen-das.html"&gt;gebackenen Karpfen&lt;/a&gt;." Da ist was dran, Menschenskind. Dass aber auch 90 Prozent unserer Gespräche beim Essen enden.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R9Qeh4mDRpI/AAAAAAAAAVk/NPMKJNJ6vek/s1600-h/fr%C3%A4nkischer-karpfen-gebacken.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R9Qeh4mDRpI/AAAAAAAAAVk/NPMKJNJ6vek/s400/fr%C3%A4nkischer-karpfen-gebacken.jpg" alt="Fränkischer Spiegelkarpfen gebacken" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5175795439232042642" border="0" /&gt;Ich bin kein Berliner!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1708926125411713678-500347399680002464?l=leckeressen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://leckeressen.blogspot.com/feeds/500347399680002464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/multikulti-aber-keine-gebackene-karpfen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/500347399680002464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1708926125411713678/posts/default/500347399680002464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://leckeressen.blogspot.com/2008/03/multikulti-aber-keine-gebackene-karpfen.html' title='Multikulti, aber keine gebackenen Karpfen'/><author><name>GutesEssen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08419664241440613858</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://bp1.blogger.com/_cfTBtcAnc54/R-ZBkxOCU5I/AAAAAAAAAXw/2gEucBypSJQ/S220/gutesessen.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cfTBtcAnc54/R9Qeh4mDRpI/AAAAAAAAAVk/NPMKJNJ6vek/s72-c/fr%C3%A4nkischer-karpfen-gebacken.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1708926125411713678.post-6882747499391484195</id><published>2008-03-08T23:34:00.002+01:00</published><updated>2008-03-09T13:49:20.512+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auswärts essen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spanisch'/><title type='text'>Reise in den Frühling</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R9EkGGiDzFI/AAAAAAAAAJo/UN8-_ny803o/s1600-h/Flugzeugessen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R9EkGGiDzFI/AAAAAAAAAJo/UN8-_ny803o/s400/Flugzeugessen.jpg" border="0" alt="Sandwiches bei Air Berlin"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174957134076693586" /&gt;Damit fing es an: Air Berlin, Käse- bzw. Putenbrustsandwich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Berliner Winter hat uns wieder. Montag hatten wir noch unter Orangenbäumen gefrühstückt, Dienstag Nachmittag schleppten wir uns im Schneeregen wieder über den &lt;a href="http://leckeressen.blogspot.com/2007/10/da-mssen-sie-frrrher-aufstehen-senor.html"&gt;Maybachmarkt&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war passiert? Der Lecker-Essen-Haushalt verbrachte die vergangene Woche in Sevilla bei angenehmen zwanzig Grad und Sonnenschein. Nach sechs olivenölgetränkten Tagen sind wir nun wieder zu Hause und beobachten an uns zwar gewisse Überdrusserscheinungen angesichts von Frittiertem, sind aber optimistisch, nach diesem Licht- und Farbenschub den Berliner Restwinter noch ganz gut zu überstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R86Tnug7mUI/AAAAAAAAAJg/sbaFJ_radg4/s1600-h/promenade_sevolla.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_EMq8Gt47JaQ/R86Tnug7mUI/AAAAAAAAAJg/sbaFJ_radg4/s400/promenade_sevolla.jpg" border="0" alt="Sevilla paseo cristóbal colón"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174235332605614402" /&gt;Das kam danach: Sevilla, Paseo Cristóbal Colón, 27. Februar, 20 Grad&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich haben wir auch Tapas gegessen - praktisch ständig. Unsere Freundin T., seit bald zwei Jahren in Sevilla ansässig, meinte sogar, sie würde ihre Zeit fast nur mit arbeiten, essen und schlafen verbringen. Das Leben in Sevilla ist energieraubend, es wird viel und lange gearbeitet, das merkt man sogar als Besucher. Im Moment laufen die Vorbereitungen für die &lt;a href="http://caiman.de/03_08/art_1/index.shtml" target="_blank" &gt;Semana Santa&lt;/a&gt; auf Hochtouren - entlang der Hauptstrecke der Prozessionen werden Tribünen aufgebaut, die Blumenrabatten bepflanzt, an der Uferpromenade und auf Parkplätzen proben abends die Musikkapellen der Bruderschaften, auf zahlreichen Baustellen im Stadtzentrum wird auch am Wochenende gearbeitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Essbares gibt es buchstäblich an jeder Ecke, und im Unterschied zu vielen anderen touristischen Zielen muss der Besucher nie den Eindruck haben, er diene skrupellosen Wirten nur als leichtes Opfer, um sich die Taschen zu füllen. Natürlich gibt es auch die üblichen Ketten, zum Beispiel fünf Starbucks-Filialen (deren Existenzberechtigung mir angesichts der Qualität des spanischen Kaffees, der in Sevilla etwa einen Euro kostet, allerdings nicht einleuchtet). &lt;br /&gt;Die meisten Bars sind aber Fa
